Zwetschgen-Chutney würzig ins Glas

Aus Zwetschgen muss man nicht nur Kuchen oder Marmelade machen. Auch als würzig-scharfes Zwetschgen-Chutney schmecken die kleinen Früchtchen.

Seit Tagen steht eine kleiner Karton mit Zwetschgen in meiner Küche. Und vom Rumstehen werden die nicht besser. Also habe ich schnell mal ein Zwetschgen-Chutney gemacht.

Die Zutaten für das Zwetschgen-Chutney.
Die Zutaten für das Zwetschgen-Chutney.

Die süß-säuerliche Komponente des Chutneys kommt durch die Zwetschgen. Für das Würzige soll rote Zwiebel, der Knoblauch, ein paar Lorbeerblätter und etwas Thymian sorgen. Nelken, Zimt und etwas Vanillezucker runden das Mus geschmacklich ab.

Die Zwiebel und der Knoblauch werden klein geschnitten in einem Topf in etwas Olivenöl leicht angebraten. Die Zwetschgen — es waren bei mir gut 500 Gramm — werden entkernt, in kleine Stücke geschnitten und auch mit in den Topf gegeben. Den Zimt und die Thymianblättchen kann auch gleich dazu geben. Dann lässt man das Ganze bei kleiner Hitze kochen und die Früchte langsam auflösen. Die Nelken und die Lorbeerblätter gibt man am besten in ein Tee-Ei und hängt das in das köchelnde Chutney.

Nach so einer Stunde ist das Chutney schön schlotzig geworden, die Zwetschgen haben sich fast aufgelöst. Das Zwetschgen-Chutney habe ich noch mit Salz abgeschmeckt und mit ein paar vorsichtigen Prisen meiner „Fußmatte am Vorhof der Hölle“ etwas Schärfe verliehen.

Und dann ab ins Glas! 🙂

Das abgefüllte Zwetschgen-Chutney.
Das abgefüllte Zwetschgen-Chutney.

Gewürzmischung – der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle

Nachdem ich einen Podcast namens Würzmischung mein Eigen nenne (in dem es nicht ums Kochen geht), wollte ich auch mal eine herstellen, eine Gewürzmischung.

Nicht dass ich Kochzivilist Andreas Konkurrenz im Gewürzgeschäft machen wollte (oder könnte), ich wollte einfach mal ausprobieren, was mit Gewürzen so geht — und wie. Gemerkt habe ich auf jeden Fall, dass es gar nicht so einfach ist, ein passendes Verhältnis zwischen den einzelnen Zutaten herzustellen.

Gewürzmischung Warm in den Mörser

An Komponenten für meine Gewürzmischung habe ich Sesam, getrocknete Chilli, Kardamon, Piment, Meersalz und Zucker verwendet.

Die Zutaten für die Gewürzmischung werden angeröstet oder erwärmt.
Die Zutaten für die Gewürzmischung werden angeröstet oder erwärmt.

Die Sesamkörner habe ich in der Pfanne leicht angeröstet und die restlichen Zutaten zu Schluss noch leicht mit angewärmt.

Dann habe ich alles in den Mörser gegeben und alles einigermaßen fein zerrieben — da roch es schon mal sehr lecker. 🙂

Ein genaues Rezept habe ich nicht. Ich habe nach dem ersten Mahlvorgang beim Probieren gemerkt, dass viel zu viel getrocknete Chili drin waren, es war höllenscharf. Also habe ich etwas Zucker dazu und den Anteil der anderen Zutaten erhöht, um die Schärfe etwas zu dämpfen .

Am Ende müsste das Gewürz etwa dieses Verhältnis gehabt haben

40 Prozent Sesam
20 Prozent Chili
15 Prozent Kardamon
10 Prozent Piment
10 Prozent Salz
5 Prozent Zucker

Der Geschmack? Nun, nach wie vor ist die Gewürzmischung sparsam einzusetzen, da es immer noch recht scharf ist. Nicht mehr scharf wie die Hölle, mehr so wie der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle. Aber die Schärfe mit dem weichem Geschmack des Sesam und den Piment und Kardamonnoten, das hat schon was. Für einen ersten Versuch war das schon ganz in Ordnung.

Die fertige Gewürzmischung - der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle
Die fertige Gewürzmischung – der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle

 

Warmes Wetter, warme Speisen

So recht weiß ich auch nicht, was mich in den vergangenen Tagen geritten hat. Was ich gekocht habe, wäre eher für den Winter geeignet, als bei Temperaturen um die 30 Grad.

So recht weiß ich auch nicht, was mich in den vergangenen Tagen geritten hat. Das Wetter hier war richtig sommerlich, Temperaturen um die 28 Grad haben meine Dachwohnung so richtig schön aufgewärmt.

Aber anstatt mich sommerlich leicht von Salat oder ähnlichem zu ernähren, hatte ich so richtig Lust auf deftiges Essen, bei dem auch gern mal der Backofen angeworfen wird oder etwas stundenlang vor sich hin köcheln muss. Sprich: Die Küche herrschten Temperaturen, wie man sie sonst nur als Stahlwerken kennt.

Und mit solchen eher herbstlichen und winterlichem Essen habe ich ein langes Hochsommerwochenende kulinarisch verbracht.

Leberklößchensuppe, selbst gemacht.
Leberklößchensuppe, selbst gemacht.
Kurz vorm Einwickeln: Roulade mit Ingwer, Fenchel und getrockneten Tomaten.
Kurz vorm Einwickeln: Roulade mit Ingwer, Fenchel und getrockneten Tomaten.
Fertig gekocht: Die Roulade Alternativ mit Ofenkartoffeln
Fertig gekocht: Die Roulade à la „Alternativ“ mit Ofenkartoffeln
Schweinelende mit Bohnen, Speck und Pfifferlingen
Schweinelende mit Bohnen, Speck und Pfifferlingen

Leiterli mediterran – Spareribs mit Pilz-Kartoffeln

Leiterli, Schälrippchen oder Spareribs – die Schweinerippen sind lecker, leicht zu kochen und lustig zu essen. Hier ein mediterranes Rezept.

„Schälrippchen“ werden sie im Hofdeutschen genannt, auf Englisch „Spareribs“ und hier in Franken heißen sie „Leiterli“ (das Leiterle, Mehrzahl: die Leiterli) — Stücke aus der Schweinerippe.

Es gibt unzählige Rezepte für Leiterli — gegrillt, gebraten, gekocht. Ich habe sie im Ofen mal etwas mediterran zubereitet, der Balkon ist gerade voll mit Kräutern.

Leiterli — ein ganz leichtes Rezept

Ein Teil der Zutaten: Drei Leiterli, Knoblauch und Rosmarin.
Ein Teil der Zutaten: Drei Leiterli, Knoblauch und Rosmarin.

Ich habe mir vom Metzger meines Vertrauens drei längere Schweinerippchen gekauft. Auch hier gilt wie immer bei Fleisch — nicht geizen, lieber seltener gutes und teures Fleisch essen, als häufig billiges. Der Metzger bot mir an, die Rippen gleich in kleinere Stücke zu teilen, aber ich lege gerne selbst Hand an meine Zutaten an.

Die Schälrippchen habe ich in fünf bis zehn Zentimeter breite Stücke längs der Rippenbögen zerteilt. Schon jetzt der Hinweis: Man isst die Leiterli üblicherweise mit den Händen und nagt die Knochen ab. Und so hand- und mundgerecht sollte man die Rippen schneiden.

Leiterli mit vielen Kräutern

In einer Schale habe ich Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer und Tabasco, zwei klein geschnittene Knoblauchzehen und diverse Kräuter — vor allem Rosmarin, aber auch etwas Thymian und Salbei — zusammengerührt. Mit dieser Marinade habe ich die Rippenstückchen eingepinselt.

Leiterli Rezept: Mit Öl, Knoblauch und Kräutern marinierte Leiterli.
Mit Öl, Knoblauch und Kräutern marinierte Leiterli.

Im Grunde war es das schon mit den Rippchen — ab für eine dreiviertel Stunde in den auf 180 Grad aufgeheizten Ofen.

Bratkartoffeln mit Austernpilzen.
Bratkartoffeln mit Austernpilzen.

Bratkartoffeln mit Austernpilzen

Als Beilage habe ich Bratkartoffeln mit Austernpilzen dazu gemacht. Die Kartoffeln habe ich geschält, schon in kleine Stücke geschnitten und für etwa 20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser gekocht. Das mit der Kochzeit finde ich bei Kartoffeln immer etwas schwierig, denn je nach Größe und Sorte kann die variieren. Am besten immer mal mit einem Messer reinstechen, ob sie gerade schon weich sind. Denn dann gießt man sie ab und lässt sie etwas auskühlen und trocknen.

Die fertigen Leiterli, frisch aus dem Ofen.
Die fertigen Leiterli, frisch aus dem Ofen.

Die angetrockneten Kartoffeln — nicht direkt aus dem Wasser, sonst sind sie noch zu feucht und es wird alles etwas matschig — kommen mit etwas Öl in eine nicht zu heiße Pfanne. Da lässt man sie in Ruhe anbraten. Nicht zu häufig umrühren, gebt den Kartoffeln Zeit, eine leicht braune Farbe anzunehmen.

Wenn man beim Bratkartoffelumrühren keine Hektik aufkommt, dann kann man auch entspannt währenddessen die Austernpilz in kleinere Stücke schneiden. Wenn die Kartoffeln leicht braun sind, gibt man die Pilz einfach mit dazu und lässt alles zusammen mit ganz wenig Hitze schmurgeln, bis die Rippchen im Ofen ebenfalls fertig sind. Noch ein wenig Petersilie auf die Pilz-Kartoffeln und alles zusammen ab auf den Teller.

Ofen-Kräuter-Leiterli mit Austernpilz-Bratkartoffeln.
Ofen-Kräuter-Leiterli mit Austernpilz-Bratkartoffeln.

Guten Appetit! 🙂

Pesto aus Bärlauch – schmeckt auch

Im Frühjahr steht gerne Bärlauch auf dem Speiseplan. Ein leckeres Pesto aus dem Lauchgewächs zu machen, geht schnell und ist ein Kinderspiel.

Bärlauchblätter im Sonnenlicht.
Bärlauchblätter im Sonnenlicht.

In jedem Jahr freue ich mich auf April und Mai, wenn es Bärlauch gibt. Und als Liebhaber von Pesto muss ich das Lauchgewächs auch dazu verarbeiten. Bei Pesto aus Bärlauch kann man auf Knoblauch verzichten, ohne ganz auf die Knoblauchnote verzichten zu müssen. Angeblich riecht man nach dem Essen von Bärlauch „weniger streng“ als bei Knoblauch.

Bärlauchpesto ist schnell gemacht. Heute gab es die klassische Variante. Und die geht bei mir so:

Pesto aus Bärlauch mit Mandeln und Parmesan

In einer Pfanne habe ich erst mal Mandelblättchen leicht braun angeröstet. Währenddessen habe ich die Bärlauchblätter — etwa 250 Gramm — gewaschen und grob geschnitten, die Stengel inklusive. Die Blätter kamen in den Mixer, mit ordentlich Olivenöl und ein wenig Pfeffer und Salz. Als Käse habe ich Parmesanstücke dazugegeben, und noch ein wenig Bergkäse. Das alles habe ich dann schon mal grob und leuchtend grün zusammen gemixt.

Bärlauchpesto: Bärlauch, Käse und Gewürze - nur die Mandeln fehlen noch.
Bärlauch, Käse und Gewürze – nur die Mandeln fehlen noch.

Mittlerweile sind auch die Mandeln angebräunt und die habe ich heiß zu dem gemixten Bärlauch — das knackt dann so schön, wenn die Mandeln schlagartig abkühlen. 🙂

Bärlauch durchgemixt und Pesto abgefüllt

Für eine letzte Runde habe ich den Mixer wieder angeschmissen — gegebenenfalls kann man noch Öl in das Pesto gießen, um es geschmeidiger zu bekommen — und das wundervoll duftende Pesto aus Bärlauch ist schon fertig. Dauert etwa fünf Minuten.

Pesto aus Bärlauch, Mandeln und Parmsan im Glas
Pesto aus Bärlauch, Mandeln und Parmsan im Glas

Toastbrot, neuer Versuch

Heute wollte ich es wieder einmal wissen in Sachen Toastbrot. Ich hab mich an das Rezept von Der Klang von Zuckerwatte gemacht. Und siehe da — das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.

Damit es etwas kompakter wird, habe ich im Ofen auf die Form mit dem Teig eine Auflaufform zum Beschweren gestellt, damit das Brot nicht zu sehr aufgeht. Hat sogar funktioniert, das Toastbrot wurde relativ fest.

Buttertoastbrot
Buttertoastbrot

Buttertoastbrot

Buttertoastbrot

Buttertoastbrot

Radieschenblätter als leckeres Pesto

Radieschenblätter wirft man ja oft weg – dabei lässt sich aus ihnen ganz schnell und einfach ein wunderbares Pesto zubereiten.

Radieschenblätter habe ich jahrelang als Küchenabfall in den Biomüll geworden. Dabei kann man daraus wirklich etwas Gutes zu zaubern. Aber darauf musste ich erst mal gestoßen werden.

An Neujahr gab es wie in jedem Jahr Sauerkraut. Als wäre das nicht genug, wurde ich am Abend noch spontan zu Bloggerfreunden zum Raclette-Reste-Essen eingeladen. Dort lagen noch die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum, darunter ein kleines Rezeptbuch für Pestos und Chutneys. Beim sekundenlangen Durchblättern im Daumenkino-Stil sah ich nur die Überschrift „Radieschenblätterpesto“. Und da ich ja gerne mal originelle Pestos abseits des Basilikums ausprobiere, habe ich heute gleich mal einen Bund Radieschen gekauft.

Ein leichtes Rezept

Die Blätter hab ich mit den Stilen von den Radieschen abgeschnitten und das Grün gewaschen.

Radieschenblätter und -stile.
Radieschenblätter und -stile.

In der Pfanne hab ich eine handvoll Mandelblättchen — die Plätzchenzeit ist noch nicht lang her — ohne Öl leicht braun angeröstet. Dann hab ich etwa 80 Gramm Bergkäse kleingeschnitten und das alles mit einen sehr guten Schuss Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer und einer winzigen Zehe Knoblauch in eine Becher gegeben.

Olivenöl wollte ich nicht nehmen — so mediterran wollte ich das Pesto nicht zubereiten. Mit Rapsöl könnte das Pesto bestimmt auch schmecken, aber ich hatte keines daheim. Aber das schlichte Sonnenblumenöl hat es auch getan.

Die Blätter mit Bergkäse, Öl, Salz und Pfeffer.
Die Blätter mit Bergkäse, Öl, Salz und Pfeffer.

Leckere Radieschenblätter als Pesto

Nach einem kurzen Einsatz des Stabmixers wurde aus den Zutaten eine schön cremige Masse — die wirklich gut schmeckte. Leicht nussig, sehr mild und kaum bitter. Morgen werde ich mal dazu was kochen — ich freu mich schon drauf. 🙂

Das fertig Radieschenblätterpesto.
Das fertige Radieschenblätterpesto.

Update: Also zu Lachs mit Pasta schmeckt das Pesto super! 🙂

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Trombini – Ein Rezept im Test

Trombini zu backen ist eigentlich nicht schwer. Aber die Pizzastangen genau so hinzubekommen, wie sie sein sollten, ist dann doch nicht so leicht.

Gestern kam bei mir aus dem Nichts Lust auf ein paar Trombini als Snack auf. Die Pizzastangen esse ich ja wirklich gern, habe sie allerdings noch nie selbst gemacht. Also habe ich es mal mit einen eigenem Rezept ausprobiert.

Im Grunde habe ich dazu einen Pizzateig gebraucht. Den mache ich mit 500 Gramm Weizenmehl, 300 Gramm Wasser, ein paar Prisen Salz, ein wenig Pfeffer, einen halben Würfel Hefe und — ganz wichtig — vier bis fünf Esslöffel Olivenöl.

Oregano gehört auch dazu, aber blöderweise war der Vorrat alle. Von den Nachbarn im Haus war niemand da, den ich fragen konnte, aber glücklicherweise durfte ich Oregano von einer Kollegin mopsen, die gleich um die Ecke wohnt — der Supermarkt wäre weiter weg gewesen. 😉

Trombini
Trombini, etwas zusammengebacken.

Den Teig hab ich durchgeknetet — mit dem Öl bekommt er eine lustige gummiartige Konsistenz — und abgedeckt eine dreiviertel Stunde gehen lassen.

Der Trombini -Teufel steckt im Detail

So weit, so Pizzateig. Aber nun musste ich einfach raten, wie dick man die Trombini formt und wie lange man sie backen muss. Danach war ich schlauer — ich habe zu dicke Würste geformt, die Trombini gingen bei 200 Grad im Ofen noch ganz schön auf und bildeten dann eine eher Fläche mit Wurststruktur. Und die Konsistenz war auch nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Vielleicht muss ich das nächste Mal die den Ofen noch heißer machen, damit sie außen etwas krosser und innen etwas weicher werden.

Naja, fürs erste Mal habe sie aber trotzdem gut geschmeckt! 🙂

Trombini
Trombini aus Pizzateig

Sonntag-Süßkram Schokomandeln

Um einer drohenden Unterzuckerung im Haushalt vorzubeugen, musste ich mangels süßer Vorräte selbst an Topf und Pfanne.

Um einer drohenden Unterzuckerung im Haushalt vorzubeugen, musste ich mangels süßer Vorräte selbst an Topf und Pfanne. In der Pfanne habe ich 200 Gramm Mandelblättchen leicht angeröstet und mit ein bisschen Zuckerwasser abgelöscht – dann pappen die schon ein bisschen zusammen.

Im Wasserbad habe ich 200 Gramm Vollmilchkuvertüre geschmolzen, auch noch etwas Butter als Schmierung. Dann wurden die beiden Massen zusammengemischt und mit Löffeln auf dem Backpapier kleine braune Häufchen gemacht.

Leckere braune Häufchen. Man musste sie nur recht vorsichtig essen, damit sie nicht verbröseln.

Schokomandelblättchen
Schokomandelblättchen

Forelle mal anders – mit Weißwein und Tomaten

Forelle muss man nicht klassisch braten, das geht auch mal anders – in einer Tomaten-Weißweinsoße und gefüllt mit Kräutern.

Gestern war in Würzburg der alljährliche Markt der Fischerzunft. Da habe ich gleich mal ein paar der glitschigen Gesellen gekauft — zwei Forellen.

Die habe ich nicht wie meist mehliert und in der Pfanne gebraten. Diesmal gab es Forelle mal anders  — mit einen leicht mediterranen Touch.

Die Forellen habe ich gewaschen und mit Knoblauch, Ingwer, Salbei und je einem Zweig Rosmarin gefüllt, leicht gesalzen und gepfeffert. Dann hab ich die herbstlichen Reste meiner Balkontomaten gehackt und alles zusammen in einen Auflaufform gelegt.

Fertig vorbereitet - die Forellen können in den Backofen.
Fertig vorbereitet – die Forellen können in den Backofen.

Die kam bei 180 Grad in den Backofen und haben erst mal vor sich hingebacken. Nach einer Viertelstunde habe ich einen richtig ordentlichen Schuss Weißwein in die Form gegossen und noch zwanzig Minuten weiter köcheln lassen.

Zum Fische gab es Nudeln. Alle Aromen in der Auflaufform haben sich wunderbar vermengt und verteilt, die frischen Forellen ein Gedicht. Ein einfaches und leckeres Fischgericht.

Forelle mal anders - gegart in Weißwein mit Tomaten, Knoblauch, Ingwer, Salbei und Rosmarin.
In Weißwein gegarte Forelle mit Tomaten, Knoblauch, Ingwer, Salbei und Rosmarin.
Die Füllung - und die Gräten.
Die Füllung – und die Gräten.