Kulinarischer Schnelldurchlauf

Ich habe schon lange nichts mehr gebloggt hier. Ich habe mir selbst eine Pause mit meinen vielen Blogs auferlegt, ich musste mal wieder zur Ruhe und zu Kräften kommen. Aber natürlich habe ich in diesen Wochen und Monaten etwas gegessen — auch wenn ich in nur etwa acht Wochen elf Kilo abgenommen habe. 😉 Ich will auch gar nicht ausführlich über die Rezepte und Gerichte schreiben, sondern euch einfach nur im Schnelldurchlauf und relativ unkommentiert eine kleine Auswahl an Bildern von meinen Essen in der jüngsten Zeit zeigen. ...

4. August 2017 · 1 min · kochdepp

Blaubeerpfannkuchen mit Löchern

Am Sonntag gab es zum Kaffee — oder Kaba für mich — einen großen Blaubeerpfannkuchen. Das ging nur so mittelgut. Ich hab einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Ei, Milch, Zucker und einer Prise Salz angerührt. Ein genaues Rezept hab ich gar nicht dafür gar nicht, das mache ich immer nach Gefühl, bis die Konsistenz passt. Dann kam der Teig in die heiße gebutterte Pfanne und gleich die Blaubeeren hinterher. So weit, so gut. ...

12. März 2017 · 1 min · kochdepp

Ziemlich beste Nudeln: Pasta á la Rapisardi

Meist gehört gar nicht so viel dazu, mich kulinarisch im Alltag glücklich zu machen. Uns es ist auch nicht so, dass ich jeden Tag stundenlang in der Küche stehe. Nach der Arbeit hab ich oft einfach Hunger und will etwas essen. Worauf läuft es also gar nicht selten hinaus? Genau: Auf Nudeln! 🙂 Gibt es aber die besten Nudeln? Ich finde ja. Eines meiner liebsten Nudelgerichte ist gleichzeitig eines der einfachsten, die ich kenne. Kennengelernt hab ich das Rezept bei meinem Freund und Cafébar-Besitzer Stefano vor vielen Jahren. Seiner Familie zu Ehren heißt das Pastagericht bei mir daheim auch Pasta á la Rapisardi oder — aus Gründen, die nach so langer Zeit nicht mehr nachvollziehbar sind — „Lustige Nudeln“. ...

10. Januar 2017 · 2 min · kochdepp

Überbackene Tomaten mit Honig-Nuss-Chicorée

Die Idee, überbackene Tomaten zu machen, ist wie so oft aus der Not geboren. Es war ein stressiger Tag, privat wie beruflich. Aber irgendwann bin ich dann doch mal zu Hause angekommen und das ziemlich hungrig. Ein kurzer Check des Kühlschranks und der Küche zeigte schnell die beiden Hauptzutaten des noch zu kochenden Essens: Tomaten und Chicorée. Und im Grunde auch nur das, denn sonst gab es nicht mehr viel zur Auswahl. Ich muss dringend mal wieder einkaufen. ...

3. November 2016 · 2 min · kochdepp

Zwetschgen-Chutney würzig ins Glas

Seit Tagen steht eine kleiner Karton mit Zwetschgen in meiner Küche. Und vom Rumstehen werden die nicht besser. Also habe ich schnell mal ein Zwetschgen-Chutney gemacht. Die Zutaten für das Zwetschgen-Chutney. Die süß-säuerliche Komponente des Chutneys kommt durch die Zwetschgen. Für das Würzige soll rote Zwiebel, der Knoblauch, ein paar Lorbeerblätter und etwas Thymian sorgen. Nelken, Zimt und etwas Vanillezucker runden das Mus geschmacklich ab. Die Zwiebel und der Knoblauch werden klein geschnitten in einem Topf in etwas Olivenöl leicht angebraten. Die Zwetschgen — es waren bei mir gut 500 Gramm — werden entkernt, in kleine Stücke geschnitten und auch mit in den Topf gegeben. Den Zimt und die Thymianblättchen kann auch gleich dazu geben. Dann lässt man das Ganze bei kleiner Hitze kochen und die Früchte langsam auflösen. Die Nelken und die Lorbeerblätter gibt man am besten in ein Tee-Ei und hängt das in das köchelnde Chutney. ...

4. September 2016 · 1 min · kochdepp

Radieschenblätter als leckeres Pesto

Radieschenblätter habe ich jahrelang als Küchenabfall in den Biomüll geworden. Dabei kann man daraus wirklich etwas Gutes zu zaubern. Aber darauf musste ich erst mal gestoßen werden. An Neujahr gab es wie in jedem Jahr Sauerkraut. Als wäre das nicht genug, wurde ich am Abend noch spontan zu Bloggerfreunden zum Raclette-Reste-Essen eingeladen. Dort lagen noch die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum, darunter ein kleines Rezeptbuch für Pestos und Chutneys. Beim sekundenlangen Durchblättern im Daumenkino-Stil sah ich nur die Überschrift „Radieschenblätterpesto“. Und da ich ja gerne mal originelle Pestos abseits des Basilikums ausprobiere, habe ich heute gleich mal einen Bund Radieschen gekauft. ...

2. Januar 2016 · 2 min · kochdepp

Röööbarber-Erdbeer-Kompott

Vielen Dank an Rööö für den Rhabarber aus Omas Garten — oder war es Tantes? Er (der Rhabarber, nicht Rööö) wurde geschält, geschnitten, gekocht, gezuckert, mit Erdbeeren angereichert, heiß abgefüllt und mit dem einzig passenden Namen etikettiert. 🙂 Ein leckeres Kompott, das sogar mit als kein großer Rhabarber-Fan schmeckt.

4. Juni 2015 · 1 min · kochdepp

Wieder Ofengemüse

Ich esse es einfach gerne, so Gemüse aus dem Ofen. Wie schon mal geschrieben, ist das ein ganz einfach zu kochendes Gericht. Auch heute habe ich wieder mal den Inhalt des Gemüsefachs fast komplett zerschnippelt — Paprika, Gelbe Rüben, Sellerie, Kartoffeln, Zwiebeln und Rote Beete. Und dazu — wenn man will — ein Stück Schweinefilet. Lecker Ofengemüse Schweinefilet mit Ofengemüse

20. November 2014 · 1 min · kochdepp

Rote Linsen mit Restgemüse

Ich fahre für ein paar Tage weg, darum musste das Gemüsefach im Kühlschrank geräumt werden. Viel war eh nicht mehr drin, nur ein paar Paprika, paar Karotten, ein Stück Ingwer, ein kleiner Bund Petersilie und ein kleiner Bund Dill. Eine Zwiebel und rote Linsen waren noch im Vorratsregal. Die Zwiebel habe ich in der Pfanne angeschwitzt, die grob geschnittenen Paprika, Karotten und Ingwer mit dazu und die nur grob gehackte Petersilien und Dill — einschließlich der Stengel — dann auch mit rein. Dazu zwei Esslöffel Tomatenmark und ein wenig Wasser, Salz und Pfeffer. Das Gemüse habe ich dann bei kleiner Hitze schmurgeln lassen. Parallel dazu hab ich rote Linsen gekocht, sie dann abgegossen und zu dem Gemüse gegeben. ...

22. September 2014 · 1 min · kochdepp

Handkäs mit Musik

Ich wohne im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken, an dessen Nordwestseite Hessen angrenzt. Frankfurt ist deutlich näher an meinem Wohnort Würzburg als München, darum ist es auch nicht so verwunderlich, wenn ich mal in die hessische Küche abschweife. Zu den Gerichten, die ich noch nie im Original probiert habe, aber öfter mal selbst machen, gehört der hessische Handkäs mit Musik. Ohne Rezept habe ich meine Variante mehr intuitiv zubereitet. Dazu habe ich eine Packung Harzer Käse genommen und in eine Schüssel gelegt. Mit rein kamen eine in Ringe geschnittene Zwiebel, Salz, Pfeffer, Essig Öl und eine Menge Kümmel. Dann habe ich das Ganze einen Tag abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. ...

8. September 2014 · 1 min · kochdepp