Kochen für Deppen: Lammkotelett mit Ofengemüse

Gemüse, einfach grob geschnitten Ach, Kochen ist doch oft keine große Kunst. Du schippelst ganz grob ein paar Paprika, geschälte Karotten, geschälte Kartoffeln, Fenchel — oder was immer gerade im Gemüsefach herumliegt — in eine Schüssel, wirfst ein bisschen Salz, Pfeffer, einen Rosmarinzweig und Olivenöl hinterher, rührst das Ganze mal kurz durch und kippst das ganze Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Nach 45 Minuten nimmst du das Blech aus dem 180 Grad heißen Ofen und hast das beste Ofengemüse vor dir. Zeitlicher Knackpunkt sind meist die Kartoffeln, die brauchen am längsten. Wenn du willst, kannst du sie vorkochen, dann muss das Gemüse nur knapp eine halbe Stunde in den Ofen. ...

1. Juni 2014 · 1 min · kochdepp

Urmöhre, der Gemüsedinosaurier?

„Fränkische Urmöhre“ war auf dem Schild beim Gemüsehändler zu lesen, was mich sehr verwirrte. Die Worte „Fränkisch“ und „Möhre“ gehen bei mir gar nicht zusammen, in meinem unterfränkisch geprägtem Sprachzentrum heißen diese länglichen orangen Wurzeln „Gelbe Rüben“. Urmöhre im Urzustand Und bei „Urmöhre“ hatte ich sowieso gleich die legendären Urzeitkrebse von Yps im Kopf, was nicht ganz zu meinem Aufenthalt im Gemüseladen gepasst hat. Trotz dieser wirren Gedankenblitze war mir diese dicken dunkelvioletten Wurzeln mit ihren oranglichen Gnubbeln sympathisch. Also eingepackt, bezahlt und nach Hause mit ihnen. ...

4. Februar 2014 · 2 min · kochdepp

Forelle mit Rukolafüllung und Ofenkartoffeln

Die Woche über war kaum Zeit, etwas Vernünftiges zu Kochen. Darum ging und geht es am Wochenende etwas gediegener zur Sache. Auf dem Markt hatte ich Pastinaken gekauft, einer meiner Newcomer des Wochenendes. Pastinaken habe ich ganz selten mal als Püree irgendwo gegessen, aber noch nie selbst gekocht. Geschälte Pastinake Im Kühlschrank war noch Paprika, Fenchel und Gelbe Rüben. Die Pastinake und die Gelbe Rübe habe ich geschält, die Paprika und den Fenchel gewaschen. Dann wurde das ganze Gemüse in ziemlich grobe Stücke geschnitten — vom Fenchel habe ich noch Strunk entfernt. In einer Schüssel habe ich die Stücke mit einer Marinade aus Honig (knapp ein Esslöffel), Chilliöl und Salz mit den Händen durchmischt. ...

26. Januar 2014 · 3 min · kochdepp

Marktbummel

Einkaufen auf dem Markt – ich liebe es. Frisches Obst und Gemüse, vieles davon direkt aus der Umgebung, was die Saison hergibt. Die Marktfrauen — ja, es sind vor allem Frauen, die an den Ständen stehen — sind meist Originale in besten Sinne. Man kann mit ihnen quatschen, sie auch was zu dem Gemüse fragen — und auch brauchbare Antworten bekommen –, oder einfach auch mal nach Zubereitungstipps fragen. Und schon war meine Einkaufstasche mit Gemüse und Kräutern proppevoll! 🙂 Und eine zweite Tasche mit frischer Forelle und einem halben Hasen.Und noch habe ich keine Ahnung, was ich eigentlich genau kochen werde …! Aber was soll’s ich habe gute Zutaten, was soll das schon großartig schiefgehen? Ich liebe es! 😀 ...

25. Januar 2014 · 1 min · kochdepp

Ossobuco mit Polentaschnitten

Ossobuco, das italienische Knochenloch. Ein Gericht, das ganz gerne koche, außerhalb meiner Küche aber noch nie gegessen habe. Darum hier meine Variante, auch auf die Gefahr hin, von Italienern böse Kommentare zu bekommen. Beinscheiben vom Kalb Beim Metzger meines Vertrauens besorge ich mir zwei Kalbsbeinscheiben mit Knochen — das sind so gut 500 Gramm. Nicht beim Discounter, wo es das auch mal gibt — bei Fleisch lege ich lieber mal einen Euro mehr hin. Das Fleisch ist bei Ossobuco besonders wichtig, da ganz viel Geschmack und auch die Konsistenz aus dem Fleisch, Knochen und Knochenmark kommt. Den dünnen Sehnenrand — oder was immer das ist –, der sich wie ein Gurt um die Beinscheiben liegt, lasse ich dran. ...

7. Januar 2014 · 3 min · kochdepp