[{"content":"Was Schnelles für die Mittagspause. Eine Dose Kichererbsen, ein bisschen Spitzkohl schneiden, salzen und kurz kräftig mit der Hand durchkneten. In eine Schüssel damit, Prise Chili, Currypulver und Kreuzkümmel drüber und mit Salz abschmecken. Ein kleiner Schuss Essig oder Zitronensaft und ein wenig Öl. Ich hab noch Bärlauch drüber. Guten Appetit! 😊 Eine Schüssel mit Kichererbsen und Spitzkohl\n","permalink":"https://kochdepp.de/2024/06/07/mittagsquickie-kichererbsen-spitzkohl-salat/","summary":"\u003cp\u003eWas Schnelles für die Mittagspause. Eine Dose Kichererbsen, ein bisschen Spitzkohl schneiden, salzen und kurz kräftig mit der Hand durchkneten. In eine Schüssel damit, Prise Chili, Currypulver und Kreuzkümmel drüber und mit Salz abschmecken. Ein kleiner Schuss Essig oder Zitronensaft und ein wenig Öl. Ich hab noch Bärlauch drüber. Guten Appetit! 😊\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2024/06/IMG_20240607_121056.webp\"\n         alt=\"Eine Schüssel mit Kichererbsen und Spitzkohl\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eEine Schüssel mit Kichererbsen und Spitzkohl\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e","title":"Mittagsquickie: Kichererbsen-Spitzkohl-Salat"},{"content":"Tätsächlich habe ich ein paar Vorsätze für das Jahr 2024. Einer davon: mehr bloggen, auch wenn es nur Kleinkram ist. Unter anderem auch hier im Kochblog.\nDann wollen wir doch mal.\nHeute habe ich ein Ragout gekocht — zumindest nenne ich es so –, mit irgendwas, das im Kühlschrank war.\nDa war\nEine Packung Räucher-Tofu Eine Fenchel, von dem ich die Hälfte verwendet habe Eine kleine rote Paprika Eine Zwiebel (die war nicht im Kühlschrank) Eine Dose gehackte Tomaten (war ebenfalls nicht im Kühlschrank) getrockneten und gerebelten Estragon, Basilikum und Majoran (richtig geraten: auch nicht im Kühlschrank) Rotwein (niemals im Kühlschrank) Den Tofu hab ich gewürfelt und in einem Topf in Olivenöl angebraten. Die Zwiebel wurde von mir geviertelt und nach ein paar Minuten ebenfalls angebraten. Dazu kam dann noch der grob geschnittene Fenchel und die eher klein geschnippelte Paprika. Dann gab ich schon mal Salz und Pfeffer dazu uns ließ alles ein paar Minuten rührend anschmoren.\nMit dem Rotwein — vielleicht ein oder zwei Gläser löschte ich alles ab und schüttete die Dosentomaten mit dazu. Dann gab ich Basilikum, Estragon und Majoran geschätzt im Verhältnis 3:2:1 mit dazu. Und schmeckte alles mit Salz, Pfeffer und auch Zucker ab.\nJetzt ging es gemächlicher weiter. Das ganze Ragout ließ ich auf mit kleiner Hitze eine halbe Stunde vor sich hin schmurgeln. Fenchel-Tofu-Ragout\nDazu gab es fertige Spätzle aus der Tüte. Wenn die nicht gewesen wären, ging das Gericht als vegan durch. Veganerinnen und Veganer sollten also einfach die Beilage ändern, Reis könnte ich mir auch gut dazu vorstellen. Fenchel-Tofu-Ragout mit Spätzel\n","permalink":"https://kochdepp.de/2024/01/02/fenchel-tofu-ragout/","summary":"\u003cp\u003eTätsächlich habe ich ein paar Vorsätze für das Jahr 2024. Einer davon: mehr bloggen, auch wenn es nur Kleinkram ist. Unter anderem auch hier im Kochblog.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDann wollen wir doch mal.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eHeute habe ich ein Ragout gekocht — zumindest nenne ich es so –, mit irgendwas, das im Kühlschrank war.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDa war\u003c/p\u003e\n\u003cul class=\"wp-block-list\"\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Eine Packung Räucher-Tofu\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Eine Fenchel, von dem ich die Hälfte verwendet habe\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Eine kleine rote Paprika\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Eine Zwiebel (die war nicht im Kühlschrank)\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Eine Dose gehackte Tomaten (war ebenfalls nicht im Kühlschrank)\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    getrockneten und gerebelten Estragon, Basilikum und Majoran (richtig geraten: auch nicht im Kühlschrank)\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Rotwein (niemals im Kühlschrank)\n  \u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eDen Tofu hab ich gewürfelt und in einem Topf in Olivenöl angebraten. Die Zwiebel wurde von mir geviertelt und nach ein paar Minuten ebenfalls angebraten. Dazu kam dann noch der grob geschnittene Fenchel und die eher klein geschnippelte Paprika. Dann gab ich schon mal Salz und Pfeffer dazu uns ließ alles ein paar Minuten rührend anschmoren.\u003c/p\u003e","title":"Fenchel-Tofu-Ragout"},{"content":"Angaben gemäß § 5 TMG Ralf Thees\nKontakt E-Mail: ralf@kochdepp.de\nHinweis Dieser Blog ist ein privates, nicht-kommerzielles Angebot ohne wirtschaftliche Absichten.\n","permalink":"https://kochdepp.de/impressum/","summary":"\u003ch2 id=\"angaben-gemäß--5-tmg\"\u003eAngaben gemäß § 5 TMG\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eRalf Thees\u003c/p\u003e\n\u003ch2 id=\"kontakt\"\u003eKontakt\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eE-Mail: \u003ca href=\"mailto:ralf@kochdepp.de\"\u003eralf@kochdepp.de\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003ch2 id=\"hinweis\"\u003eHinweis\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDieser Blog ist ein privates, nicht-kommerzielles Angebot ohne wirtschaftliche Absichten.\u003c/p\u003e","title":"Impressum"},{"content":"Es war der 21. September 2021, als ich zum letzten Mal Fleisch gegessen habe. Als ich diesen Text begonnen hatte, war auch erster Jahrestag. Bis er fertig wurde, geht der Text so weiter: Seit über einem Jahr bin ich nun Vegetarier. Und es war ein spannendes Jahr, was das anging. Sowohl kulinarisch, als auch sozial.\nObwohl ich nie der riesengroße Fleischesser war, kam mein Ende dieser Gewohnheit recht überraschend. Und zwar in einem brasilianischen Restaurant in Hamburg. Ich machte ein paar Tage Urlaub in der Hansestadt und es gab etwas zu feiern. Neben vielen großartigen gastronomischen Empfehlungen aus dem Fediverse empfahl mir ein Freund, mal brasilianisch Rodizio zu essen. Im Grunde ist sind das verschiedene gegrillte Fleischsorten am Spieß. Sehr viele gegrillte Fleischsorten an sehr vielen Spießen. Und ich kann bis heute nicht behaupten, dass es mit an diesem Abend nicht geschmeckt hat. Im Gegenteil – ich habe mich schlicht und einfach an Unmengen von Fleisch überfressen! Schlecht zu erkennen, aber ein persönlich-historisches Bild: Ziemlich die letzten Stücke Fleisch, die ich gegessen habe.\nAm Tag danach aß ich überhaupt nichts. Den Tag darauf aß ich ein wenig Gemüse und Obst. Und Fleisch aß ich nie wieder.\nErst mal war es für mich keine große Umstellung. Wie gesagt, irrsinnige Fleischmengen aß ich vorher auch nicht und mein persönliches Kochbuch war voll von vegetarischen Gerichten. Aber wenn auch keine große, war es eben doch eine Umstellung. Ich musste mein Repertoire an vegetarischen Speisen noch deutlich erhöhen. Jeden Tag Pasta mit Pesto ist keine Dauerlösung. Im Ernst! Pestobrot mit Gurken\nSchwieriger war es, meinen kleinen Alltags-Fleischkonsum zu ersetzen. Was hatte ich fast immer auf dem Brot, zur Mittagspause oder auch zum seltenen Frühstück? Genau, Wurst! Einzeln gesehen überhaupt keine großen Mengen, die dafür aber fast täglich. Mit Käse gibt es eine fleischlose Alternative, zu der ich nach wie vor greife. Aber aus Gründen des Tierwohls, der Nachhaltigkeit und des Umwelt- und Klimaschutzes will ich das nicht übertreiben und im besten Fall ganz ganz auf sie verzichten. Daran arbeite ich aber noch.\nOft sagen mir Menschen, dass mir durch meine fleischlose Ernährung kulinarisch viel entgeht. Das stimmt natürlich, ich esse Vieles nicht mehr. Dafür habe ich viele Leckereien entdeckt, die ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte. Vegetarische Aufstriche zum Beispiel, die es in unzähligen Varianten gibt. Die universell einsetzbare Kichererbse ist eine meiner liebsten Zutaten geworden, gerade in Salaten oder als Aufstrich oder Hummus. Unter dem Strich ist mein Speiseplan eher vielfältiger als eintöniger geworden. Wann hatte ich früher schon mal Mock-Duck gegessen? Pitabrot mit Spinat, Ziegenkäse und Nüssen\nZumindest in meiner eigenen Küche. „Gewöhne dich schon mal an Käsespätzle“, riet mir sehr früh eine vegetarische Freundin. Denn das ist das vegetarische Gericht, dass es in vielen Restaurants gibt. Manchmal die einzige vegetarische Variante. Veganer Bagel mit Avocado und Hummus\nWobei ich nicht klagen kann. Ich lebe in einer kleinen Großstadt, studentisch und akademisch geprägt. Als Vegetarier oder Veganerin kommt man hier seit Jahren schon vergleichsweise gut gastronomisch über die Runden. Klar, im Steakhouse erwarte ich jetzt keine Veggie-Speisekarte über vier Seiten. Aber da gehe ich auch nicht mehr hin. Und mittlerweile gibt es schon einige rein vegetarische oder sogar vegane Restaurants in der Stadt.\nDer große Knackpunkt in der Gastronomie: Restaurants, in denen es gute vegetarische Gerichte und gute Fleischgerichte gibt. Und diese Schnittmenge ist klein. Ich lebe und liebe mit einer Frau zusammen, die gerne Fleisch isst. Nicht oft, nicht viel, aber hin und wieder will sie doch gerne mal Spaghetti mit Hackfleisch-Bolognese oder einen Sauerbraten. Und dieser Fleischeslust geht sie gerne nach, wenn wir mal irgendwo zum Essen gehen. Und leider muss meist jemand von uns dabei kulinarische Abstriche machen. Bärlauch-Gnocci\nEs gäbe noch Vieles zu erzählen aus meinem ersten Jahr als Vegetarier. Von sorgenvollen Blicken, von Expeditionen in die unendlichen Weiten der Fleischersatz-Produkte, von meinem kulinarischen Vorfühlen ins Vegane. Aber das ist Stoff für viele weitere Geschichten im — vegetarischen — Kochdepp-Blog.\nHeaderbild: DALL-E 2\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/11/20/ein-jahr-vegetarier-und-ein-bisschen-mehr/","summary":"\u003cp\u003eEs war der 21. September 2021, als ich zum letzten Mal Fleisch gegessen habe. Als ich diesen Text begonnen hatte, war auch erster Jahrestag. Bis er fertig wurde, geht der Text so weiter: Seit über einem Jahr bin ich nun Vegetarier. Und es war ein spannendes Jahr, was das anging. Sowohl kulinarisch, als auch sozial.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eObwohl ich nie der riesengroße Fleischesser war, kam mein Ende dieser Gewohnheit recht überraschend. Und zwar in einem brasilianischen Restaurant in Hamburg. Ich machte ein paar Tage Urlaub in der Hansestadt und es gab etwas zu feiern. Neben vielen großartigen gastronomischen Empfehlungen aus dem Fediverse empfahl mir ein Freund, mal \u003ca href=\"https://\"\u003ebrasilianisch Rodizio\u003c/a\u003e zu essen. Im Grunde ist sind das verschiedene gegrillte Fleischsorten am Spieß. Sehr viele gegrillte Fleischsorten an sehr vielen Spießen. Und ich kann bis heute nicht behaupten, dass es mit an diesem Abend nicht geschmeckt hat. 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Und das blutet schon, wenn ich an die Zeit im Winter und Frühjahr denke, in denen ich Tomaten … in Notfällen … ich traue mich kaum, es zu schreiben … kaufen muss. Und lasse es mir jetzt um so mehr schmecken.\nDas halte ich übrigens für einen der wichtigen Ergebnisse beim Urban Gardening. Nicht nur das geerntete Gemüse und die Kräuter. Sondern auch die emotionale Bindung ans Essen, wenn man es die ganze Zeit heranwachsen sah und es — manchmal mühevoll — gehegt und gepflegt hat. (Ja, jetzt wo ich es lese, könnte ich auch über Kinder geschrieben haben.)\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/09/28/die-letzten-tomaten/","summary":"\u003cp\u003eKochen kann kaum einfacher sein. So reichen mir oft ein paar Nudeln, ein wenig Basilikum, Knoblauch, Olivenöl und ein paar grob geschnittene Tomaten für große Gaumenfreuden bei mir. Und noch mehr, wenn es so ziemlich die letzten Tomaten der Saison vom Balkon sind. Da isst nicht nur der Bauch mit, sondern auch das Herz. Und das blutet schon, wenn ich an die Zeit im Winter und Frühjahr denke, in denen ich Tomaten … in Notfällen … ich traue mich kaum, es zu schreiben … kaufen muss. Und lasse es mir jetzt um so mehr schmecken.\u003c/p\u003e","title":"Die letzten Tomaten"},{"content":"Der Basilikum auf dem Balkon freut sich über die viele Sonne im Moment. Zumindest solange er genug Wasser bekommt. Und das bekam er wohl, denn schon zum zweiten Mal in dieser Saison musste der große Busch ordentlich gestutzt werden. Gezupfte Basilikumblätter, 160 Gramm.\n160 Gramm Basilikumblätter brachte die Ernte ein. Und die wurden mit gerösteten Pinien- und Sonnenblumenkernen, Olivenöl, Knoblauch, Parmesankäse, Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft zu einem Pesto püriert. Und das kam mit ein paar Tomatenstückchen gleich auf den Teller mit Spaghetti. Ein einfaches und schnelles Essen, das bei mir irgendwie immer geht. Spaghetti mit Tomaten und Pesto. Der Grünstich des Fotos kommt vom Sonnenschirm darüber.\nDoch das war nicht das Ende des Pestos. Aus 160 Gramm bekommt man einen Menge Pesto heraus. Ein Teil kam in ein Glas, wurde mit Öl bedeckt, kam in den Kühlschrank und wird die nächsten Tage gegessen werden. Und ein Teil wurde in eine Eiswürfelform abgefüllt und wird im Herbst und Winter gegessen — Sommer für den Gaumen in der kalten Jahreszeit.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/07/17/mal-wieder-basilikum-erntezeit/","summary":"\u003cp\u003eDer Basilikum auf dem Balkon freut sich über die viele Sonne im Moment. Zumindest solange er genug Wasser bekommt. Und das bekam er wohl, denn schon zum zweiten Mal in dieser Saison musste der große Busch ordentlich gestutzt werden. \u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2022/07/IMG_20220717_170452.webp\"\n         alt=\"Gezupfte Basilikumblätter, 160 Gramm.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGezupfte Basilikumblätter, 160 Gramm.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e160 Gramm Basilikumblätter brachte die Ernte ein. Und die wurden mit gerösteten Pinien- und Sonnenblumenkernen, Olivenöl, Knoblauch, Parmesankäse, Pfeffer, Salz und einem Spritzer Zitronensaft zu einem Pesto püriert. Und das kam mit ein paar Tomatenstückchen gleich auf den Teller mit Spaghetti. Ein einfaches und schnelles Essen, das bei mir irgendwie immer geht.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2022/07/IMG_20220717_174739.webp\"\n         alt=\"Spaghetti mit Tomaten und Pesto. Der Grünstich des Fotos kommt vom Sonnenschirm darüber.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eSpaghetti mit Tomaten und Pesto. Der Grünstich des Fotos kommt vom Sonnenschirm darüber.\u003c/p\u003e","title":"Mal wieder Basilikum-Erntezeit"},{"content":"Ich gebe zu, ich bin kulinarisch schon ein wenig von meinem Elternhaus geprägt. Und da gab es früher an Karfreitag fast immer Linsensuppe mit Mehlspatzen. Und ich muss zugeben — ich mochte sie nicht sonderlich. Inzwischen liebe ich sie aber.\nIm Grunde ist die Linsensuppe ebenso leicht zuzubreiten wie die Mehlspatzen.\nFür die Suppe:\n200 Gramm Tellerlinsen\neine Karotte\neine Kartoffel\neine kleine Zwiebel\n400 ml Gemüsebrühe\nevtl. etwas getrockneter Majoran\nFür die Mehlspatzen:\n150 Gramm Weizenmehl\n100 ml Milch\nein Ei\nZum Servieren:\nWeinessig, Balsamicoessig oder eine Zitrone.\nDas Gemüse kleinschnippeln und kurz im Topf anschwitzen. Dann die Gemüsebrühe reingießen, aufkochen lassen und die Linsen dazugeben. Alles etwa 25 Minuten kochen lassen, plusminus ein paar Minuten, je nachdem wie knackig man die Linsen haben will. Die Linsen dann am besten etwas im Topf zerstampen, dann wird die Suppe sämiger. Am Ende die Suppe mit Salz, Pfeffer und eventuell mit etwas Majoran würzen. Die Linsensuppe …\nFür die Spatzen Mehl, Milch und Ei verrühren, bis man eine zähe Pampe hat. Mit einem Esslöffel (oder zwei) gibt man kleine Portionen des Teigs in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Da lässt man sie kochen, bis sie anfangen ob auf dem Wasser zu treiben, was etwa 10 Minuten dauert. … und die Mehlspatzen.\nZum Servieren kommen Linsensuppe und Mehlspatzen in eine Schüssel. Mit etwas Säure schmeckt die Suppe noch besser, darum kann man ganz nach eigenem Geschmack einen Spritzer Wein- oder Balsamico oder Zitronensaft mit dazu geben.\nDas schmeckt nicht nur an Karfreitag. Da aber auch. Linsensuppe mit Mehlspatzen.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/04/15/linsensuppe-und-mehlspatzen-an-karfreitag/","summary":"\u003cp\u003eIch gebe zu, ich bin kulinarisch schon ein wenig von meinem Elternhaus geprägt. Und da gab es früher an Karfreitag fast immer Linsensuppe mit Mehlspatzen. Und ich muss zugeben — ich mochte sie nicht sonderlich. Inzwischen liebe ich sie aber.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Grunde ist die Linsensuppe ebenso leicht zuzubreiten wie die Mehlspatzen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFür die Suppe:\u003c/strong\u003e\u003cbr\u003e\n200 Gramm Tellerlinsen\u003cbr\u003e\neine Karotte\u003cbr\u003e\neine Kartoffel\u003cbr\u003e\neine kleine Zwiebel\u003cbr\u003e\n400 ml Gemüsebrühe\u003cbr\u003e\nevtl. etwas getrockneter Majoran\u003c/p\u003e","title":"Linsensuppe und Mehlspatzen an Karfreitag"},{"content":"Heute gab es Linsen, wenn auch unter leichtem Murren der Mitesserin.\nUm das Körbchen mit den Hülsenfrüchten in der Küche etwas zu leeren, habe ich das Päckchen mit den Berglinsen und das mit den Belugalinsen in eine Topf mit Wasser geleert und auf kleiner Hitze noch leicht knackig gekocht. Linsen mit gedünstetem Gemüse und Paprika-Joghurt-Dip.\nKnackig hab ich auch das Gemüse dazu in der Pfanne angedünstet. Karotte, kleine Paprika, Sellerie, Fenchel und den dünn geschnittenen frischen Knoblauch kamen rein, dazu etwas Olivenöl, Salz und eine Chili. Gegen Ende kam noch frischer (OK, aus dem Gefrierfach) Koriander mit in die Pfanne.\nDamit das Ganze nicht zu trocken wird, gab es dazu einen Dip aus griechischem Joghurt, Salz, Olivenöl, Chilisalz und Smoked Paprika. Linsen mit gedünstetem Gemüse und Paprika-Joghurt-Dip.\nLecker. 😋\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/04/08/linsen-mit-gemuesedunst/","summary":"\u003cp\u003eHeute gab es Linsen, wenn auch unter leichtem Murren der Mitesserin.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUm das Körbchen mit den Hülsenfrüchten in der Küche etwas zu leeren, habe ich das Päckchen mit den Berglinsen und das mit den Belugalinsen in eine Topf mit Wasser geleert und auf kleiner Hitze noch leicht knackig gekocht. \u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2022/04/image_editor_output_image-1156888211-16494411300284891671587777350966.webp\"\n         alt=\"Linsen mit gedünstetem Gemüse und Paprika-Joghurt-Dip.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eLinsen mit gedünstetem Gemüse und Paprika-Joghurt-Dip.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eKnackig hab ich auch das Gemüse dazu in der Pfanne angedünstet. Karotte, kleine Paprika, Sellerie, Fenchel und den dünn geschnittenen frischen Knoblauch kamen rein, dazu etwas Olivenöl, Salz und eine Chili. Gegen Ende kam noch frischer (OK, aus dem Gefrierfach) Koriander mit in die Pfanne.\u003c/p\u003e","title":"Linsen mit Gemüsedunst"},{"content":"Es begann ganz harmlos neulich im Fediverse. B.ella beging ihr Zehnjähriges als Vegetarierin. Dabei fielen für mich Jungvegetarier — im Gespräch auch mit Anya — ein paar Rezepte und Anregungen ab. So zum Beispiel diese ominöse Mock Duck.\nMock Duck. Falsche Ente. Ein Name wie aus einem lustigen Taschenbuch. Und ein Begriff, der mehr Fragen aufwirft, als er erklärt. Es ist etwas, was so tun will, als wäre es Entenfleisch. Mittlerweile weiß ich, das „Fleisch“ ist Weizengluten, also Pflanzeneiweiß.\nNur mit diesem Namen im Kopf ging ich neulich in den Asia-Markt. Da stöbere ich ohnehin gerne. Aber wo Mock Duck suchen? Wie sieht das aus? Ich hatte irgendwie tiefgefrorene Pseudo-Entenfleischstreifen im Kopf. Aber das Kühlfach war frei von Mock Duck. Getrocknet und abgepackt? Fehlanzeige. Dann fand ich die falsche Ente dort, wo ich sie am wenigsten vermutet hätte — abgefüllt in Dosen stand sie im Regal. So kitschig, dass es fast wieder schön ist: Mock Duck in der Dose.\nKaufen kann man viel, nur machen muss man es irgendwann. Heute war für mich der Tag der veganen Ente. Ein bisschen aufgeregt war ich schon. Wie wird der Inhalt der Dose aussehen, wie riechen und vor allem — wie wird er schmecken?\nDosenöffner angesetzt und das Blechding aufgemacht. Und da schwamm etwas mäßig appetitliches in einer bräunlichen Soße, was vom Aussehen her wirklich mal eine gebratene Ente gewesen sein könnte. Mit einem Sieb hab ich Fest Duck von Flüssig Duck getrennt. Schon saß es deutlich besser aus. Flüssig habe ich in der Schüssel für später aufgehoben. Abgetropfte Mock Duck\nIch habe keine Ahnung, durch welche schwarzmagische Transformation aus glibberigem Pflanzeneiweiß etwas wird, das nach Fleischfasern und gerupfter Entenhaut nebst Poren aussieht. Und ich bin nicht sicher, ob ich es wirklich wissen will. Aber es roch recht angenehm, also ging ich das Gericht weiter mutig an.\nGemüse zur Entspannung Mit einem dagegen schon eher langweiligen Teil. Bis dahin war das Mock-Duck-Gericht reicht einfach, und ebenso einfach ging es weiter. In einer Pfanne habe ich mit etwas Sesamöl eine rote Paprika, eine Karotte, eine grob gehackte Zwiebel, eine Knoblauchzehen und ein klein wenig Fenchel angebraten. So dass es noch etwas knackig ist. Angebratenes Gemüse.\nDas Gemüse habe ich dann aus der Pfanne auf einen Teller gegeben, das brauche ich erst später wieder. Denn jetzt kam der weitere spannende Teil für mich — die Mock Duck wird gebraten.\nMock Duck in die Pfanne … Gleiche Pfanne, gleiches Öl — und die Stücke des animalisch wirkenden Getreideproteins hinein. Die Mock-Duck-Teile ließen sich wirklich wie Fleisch anbraten, sie zerfielen nicht und klebten nicht doof an der Pfanne herum. Sie sahen eigentlich ganz lecker aus, wie sie so vor sich hin brutzelten und immer brauner wurden. Mock-Duck-Stücke werden in der Pfanne angebraten.\nAch ja, auf dem Nebenschauplatz tat sich auch noch was. Als ich das Gemüse zum Anbraten in die Pfanne gegeben habe — ihr erinnert euch? –, habe ich auch begonnen Basmati-Reis zu kochen. Nach der für mich bewährten Mengenangabe „eine Tasse Reis, zwei Tassen Wasser“.\nZurück zur Pfanne. Dort habe ich die Glutenente mit etwas Teriyaki- und Soja-Sauce abgelöscht, die durch den Sieb abgetropfte Mock-Duck-Flüssigkeit mit dazu gegeben und mit nur ein wenig Kartoffelstärke und Wasser die gewünschte Konsistenz hingezimmert. Das Gemüse habe ich dann reingerührt, alles mit Salz — vorsichtig, durch die Sojasoße ist es schon leicht gesalzen — und Chili gewürzt und kurz ziehen lassen. Inzwischen war der Reis dann auch fertig.\n… und auf den Tisch Nun war es soweit. Mock Duck a la Kochdepp wurde auf meinem Küchentisch serviert. Zum ersten Mal vegetarisches Mock Duck mit Gemüse und Basmati-Reis gekocht.\nEines schon mal vorweg: Nein, es schmeckt nicht nach Ente. Vor einem guten halben Jahr aß ich noch Fleisch und erinnere mich noch daran, wie Ente schmeckt. Nicht so. Aber im Gesamtpaket gibt es Ähnlichkeiten, Mock Duck schmeckt in etwa wie manche Gerichte mit Ente, die es in asiatischen Restaurant zu essen gibt.\nEs schmeckt einfach gut. Zu dem ohnehin schon leckeren Soja- und Teriyakisoßen-Aroma mit dem angebratenen Gemüse kamen passend die Röstaromen des Pflanzeneiweißes dazu. Und der leichte Biss, die Struktur und Textur der Mock Duck machten einfach Freude im Mund. Vergessen war das etwas ekelige Geglibber in der Dose.\nWas für ein vegetarisches, sogar veganes Abenteuer! Noch mit Luft nach oben, mit der falschen Ente muss ich noch weiter experimentieren.\nDanke an B.ella und Anya für den Mock-Duck-Tipp und danke an alle, die mir Mut gemacht haben, das auch zu kochen. 🙂\nDie Zutaten für die Mock Duck a la Kochdepp eine Dose Mock Duck eine Tasse Basmati-Reis eine rote Paprika eine große Karotte eine Zwiebel eine Knoblauchzehe ein Schnipsel Fenchel ein wenig Sesamöl ein wenig Sojasoße ein wenig Teriyaki-Soße ein wenig Kartoffelstärke Chilipulver Salz ","permalink":"https://kochdepp.de/2022/03/25/mock-duck-der-tag-der-veganen-ente/","summary":"\u003cp\u003eEs begann ganz harmlos neulich im Fediverse. B.ella beging ihr Zehnjähriges als Vegetarierin. Dabei fielen für mich Jungvegetarier — im Gespräch auch mit Anya — ein paar Rezepte und Anregungen ab. So zum Beispiel diese ominöse Mock Duck.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eMock Duck. Falsche Ente. Ein Name wie aus einem \u003ca href=\"https://www.lustiges-taschenbuch.de/\"\u003elustigen Taschenbuch\u003c/a\u003e. Und ein Begriff, der mehr Fragen aufwirft, als er erklärt. Es ist etwas, was so tun will, als wäre es Entenfleisch. Mittlerweile weiß ich, das „Fleisch“ ist Weizengluten, also Pflanzeneiweiß.\u003c/p\u003e","title":"Mock Duck – der Tag der veganen Ente"},{"content":"Manchmal braucht es nur ganz wenig für ein leckeres Frühstück. Ein gutes Brot — ausnahmsweise mal nicht selbst gebacken –, ein wenig Butter oder Margarine und Kresse. Kresse in der Eierschachtel auf dem Fensterbrett.\nZuletzt habe ich das wohl in der Grundschule gemacht, aber ich habe vor einer Woche Kresse in einen Eierkarton mit ein bisschen Erde gesät. Die grünen Dinger wachsen ja wie blöd, darum konnte ich auch heute zum Sonntagsfrühstück die Kresse ernten. Leicht senfiger und pfefferiger Geschmack — lecker! Ein Butterbrot mit Kresse.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/03/20/kresse-aufs-brot/","summary":"\u003cp\u003eManchmal braucht es nur ganz wenig für ein leckeres Frühstück. Ein gutes Brot — ausnahmsweise mal nicht selbst gebacken –, ein wenig Butter oder Margarine und Kresse.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2022/03/wp-16477721902333453193827940241843.webp\"\n         alt=\"Kresse in der Eierschachtel auf dem Fensterbrett.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eKresse in der Eierschachtel auf dem Fensterbrett.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eZuletzt habe ich das wohl in der Grundschule gemacht, aber ich habe vor einer Woche Kresse in einen Eierkarton mit ein bisschen Erde gesät. Die grünen Dinger wachsen ja wie blöd, darum konnte ich auch heute zum Sonntagsfrühstück die Kresse ernten. Leicht senfiger und pfefferiger Geschmack — lecker! \u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2022/03/wp-16477721900286181607816884161018.webp\"\n         alt=\"Ein Butterbrot mit Kresse.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eEin Butterbrot mit Kresse.\u003c/p\u003e","title":"Kresse aufs Brot"},{"content":"Ich bin mir gar nicht sicher, wann ich das erste Mal gefüllte Paprika gegessen habe. Ich glaube sogar, es war bei meinen Eltern, aber da werde ich meine Mutter bei Gelegenheit fragen. Doch als Füllung kannte ich erst mal nur komplett und ausschließlich Hackfleisch. Also Hackfleisch im Paprika-Schlafrock.\nIrgendwann in meiner Kochlaufbahn mischte ich das Hackfleisch mit Reis und nun — als Vegetarier — bin ich bei einer Gemüse-Käse-Reis-Variante gelandet. Vegane Menschen können den Käse auch weglassen und vielleicht Pilze stattdessen dazu nehmen.\nWie hab ich’s gemacht? Von zwei roten Paprika habe oben den Deckel abgeschnitten und die Kerne entfernt. Gekocht habe ich eine Tasse Reis mit zwei Tassen Wasser. Während der Reis für sich hin köchelte, habe ich eine halbe Zwiebel, Kapern (so ein kleines Gläschen), Knoblauch, Stangensellerie, Schafskäse (so 100 Gramm) und Knoblauch gehackt und geschnitten. Zutaten für die Füllung – ohne den Reis.\nSobald der Reis fertig war, habe ich ihn mit den andere Zutaten und Salz und Pfeffer gemischt. Und diese Mischung kam dann in die Paprikas. Im Küchenschrank habe ich zwei kleine Auflaufformen aus Metall gefunden. Perfekt! In die habe ich eine Dose gehackte Tomaten gefüllt und mit Salz, Pfeffer und Oregano gewürzt. Die Paprika kamen dann in die Auflaufförmchen. Die Paprika mit Füllung, noch ohne Deckel.\nAm Ende kommt noch der „Deckel“ auf die Paprika. Den Ofen hatte ich schon auf 180 Grad vorgeheizt und die Förmchen mit den Paprika für rund eine halbe Stunde reingeschoben. Je nach Bauart und Größe des Ofens kann es sein, dass die Stile des Paprikadeckeln irgendwo hängenbleiben. Bei meinem kleinen Elekro-Ofen war das so. Hier heißt es aufpassen. Dass sie schwarz werden, wäre nicht schlimm, nur wirklich anbrennen sollte natürlich nichts. Die fertigen gefüllten Paprika.\nDie gefüllten Paprika habe ich direkt aus den Förmchen gegessen, was zu Beginn etwas schwierig war, da ich kaum Platz zum Schneiden fand. Aber dann ging es und es schmeckte einfach köstlich. 🙂\nEin schönes und leckeres Gericht, dann förmlich nach Variationen schreit. Mit dem Reis kann man alles möglich Gemüse mischen. Hartes Gemüse für Karotten sollte man aber vorher vielleicht schon etwas vorgaren, sonst müsste man die Paprika deutliche länger im Ofen lassen, damit es weich wird.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/02/20/gefuellte-paprika-in-vegetarisch-3/","summary":"\u003cp\u003eIch bin mir gar nicht sicher, wann ich das erste Mal gefüllte Paprika gegessen habe. Ich glaube sogar, es war bei meinen Eltern, aber da werde ich meine Mutter bei Gelegenheit fragen. Doch als Füllung kannte ich erst mal nur komplett und ausschließlich Hackfleisch. Also Hackfleisch im Paprika-Schlafrock.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIrgendwann in meiner Kochlaufbahn mischte ich das Hackfleisch mit Reis und nun — als Vegetarier — bin ich bei einer Gemüse-Käse-Reis-Variante gelandet. Vegane Menschen können den Käse auch weglassen und vielleicht Pilze stattdessen dazu nehmen.\u003c/p\u003e","title":"Gefüllte Paprika in Vegetarisch"},{"content":"Nach langer Pause will ich hier das Kochblog wieder reaktivieren. In ganz gemischter Form. Mal wird es ganz und ausführliche Rezepte geben, mal nur mal ein kommentiertes Foto. Und das Ganze unter etwas geänderten Vorzeichen — ich bin Vegetarier geworden.\nMitte September 2021, nach eine überfressenen Fleisch-Orgie, war ich mit dem Thema Fleisch durch. Die Jahre vorher habe ich schon recht wenig mit Fleisch gekocht, höchstens ein oder zweimal die Woche. So gesehen war die Fallhöhe nicht sonderlich groß. Aber es ist doch eine Umstellung, nur noch vegetarisch zu essen.\nMan meisten merkte ich es beim täglichen Pausenbrot. Das hatte ich zuvor fast immer mit Wurst gelegt — mein wohl größter Fleischkonsum. Nun probiere ich mich mit großem Genuss durch verschiedenen Käsesorten, selbstgemachten Kichererbsen-Aufstrichen und gekauften Aufstrichen. Oder halt mal einen Salat in der Mittagspause. Da kommt in der Pausen nicht so schnell kulinarische Langweile auf.\nDie Frage, warum ich mich jetzt vegetarisch ernähre, ist für mich gar nicht leicht zu beantworten. Gesundheit, Ökologie, Tierschutz oder Nachhaltigkeit spielen da in verschiedener und wechselnder Ausprägen sicher eine Rolle. Und auch — weil es geht. Und zwar wirklich einfach.\nDer Name Kochdepp kann auch wieder ganz neu an Bedeutung gewinnen. Denn ich wage mich gerade in das mit bisher eher fremde Gebiet der Fleischersatzprodukte. Also womit könnte man bespielsweise eine Hackfleisch-Bolognese nachbilden? Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht und so ist mir die förmliche Explosion in diesem Markt-Segment entgangen. Das Angebot ist in manchen Supermärkten fast schon unüberschaubar. Genauso wie die bisher von mir probierten Produkten, die mir wirklich geschmeckt haben. Aber ich bleibe an dem Thema dran. Gar nicht so sehr für mich.\nDie neue Herausforderung: Das Kochen in einem Vegetarier-Fleischesserin-Haushalt. Da muss ich manchmal eigentlich fleischhaltige Gerichte in eine vegetarische Variante umwandeln. Oder auch mal so vegetarisch kochen, dass man noch separat Fleisch dazu essen könnte. Bisher hat das gut geklappt, und meistens gibt es halt einfach Vegetarisch, ohne ein Murren am Esstisch. Aber vielleicht wird das hin und wieder auch mal ein Thema hier im Blog.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/02/20/kochdepp-neustart-in-vegetarisch/","summary":"\u003cp\u003eNach langer Pause will ich hier das Kochblog wieder reaktivieren. In ganz gemischter Form. Mal wird es ganz und ausführliche Rezepte geben, mal nur mal ein kommentiertes Foto. Und das Ganze unter etwas geänderten Vorzeichen — ich bin Vegetarier geworden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eMitte September 2021, nach eine überfressenen Fleisch-Orgie, war ich mit dem Thema Fleisch durch. Die Jahre vorher habe ich schon recht wenig mit Fleisch gekocht, höchstens ein oder zweimal die Woche. So gesehen war die Fallhöhe nicht sonderlich groß. Aber es ist doch eine Umstellung, nur noch vegetarisch zu essen.\u003c/p\u003e","title":"Kochdepp: Neustart in Vegetarisch"},{"content":"Nur eine kurze Durchsage, an anderer Stelle mehr: Das Kochdepp-Blog ist nun im Fediverse zu finden, im Grunde ist nun das ganze Blog eine Instanz, die über ActivityPub erreicht werden kann. Folgt dem Nutzer @kochdepp\nNur Bahnhof verstanden? Kann ich verstehen. Vielleicht hilft dieser Artikel zum Verständnis.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2022/02/06/kochdepp-im-fediverse/","summary":"\u003cp\u003eNur eine kurze Durchsage, an anderer Stelle mehr: Das Kochdepp-Blog ist nun im Fediverse zu finden, im Grunde ist nun das ganze Blog eine Instanz, die über ActivityPub erreicht werden kann. Folgt dem Nutzer \u003cstrong\u003e\u003ca rel=\"mention\" class=\"u-url mention\" href=\"https://kochdepp.de/author/kochdepp/\"\u003e@kochdepp\u003c/a\u003e\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNur Bahnhof verstanden? Kann ich verstehen. Vielleicht \u003ca href=\"https://digitalcourage.de/digitale-selbstverteidigung/fediverse\"\u003ehilft dieser Artikel zum Verständnis\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e","title":"Kochdepp im Fediverse"},{"content":"Schuld daran ist Moggadodde. Sie hat mich zur Kurzem zu sich zum Essen eingeladen. Zum Muschelessen. Miesmuscheln. Durch irgendwelche familiäre Verstrickungen ist das eine oft aufgetischte Tradition in ihrem Hause. Ganz im Gegensatz zu meinem Hause und zu meinen familiären Verstrickungen. Ich habe nämlich bis dato kaum mal wirklich Muscheln gegessen. Doch diese kulinarische Lücke wurde überaus lecker gestopft.\nIch habe an diesem Abend Moggadodde und ihrem Mann an ihrer Seite über die Schulter geguckt und mich wenige Wochen später selbst an den Topf gemacht — ohne große Ahnung. Ein Kochdepp eben. Es sah allerdings auch wirklich sehr einfach aus. 😊\nMuscheln kochen ganz einfach Zuerst Miesmuscheln kaufen, knapp ein Kilogramm pro Person. Klingt viel, aber das Gewicht kommt vor allem durch die Schalen. Die Muscheln habe ich vor der Zubereitung nochmal gründlich gewaschen. Muscheln werden im Topf mit den restlichen Zutaten vermischt.\nBei Moggadodde gab es Muscheln in zwei Varianten: Rot und Weiß. Ich habe mich für die R-Variante entschieden, schließlich isst man Muscheln traditionell in Monaten die auf „R“ enden und nicht auf „W“.\nMein R-Zutaten:\nRote Tomatenstücke Rote Zwiebeln Rohen Knoblauch ein Stückchen SelleRie ein bis zwei KaRotten einen Schuss Rotwein GewüRze … und … ähhhh … Öl. Was noch nicht klein ist, wird klein geschnippelt. In einem großen Topf habe ich die Zwiebeln und den Knoblauch in ein wenig Öl angeschwitzt, und dann gleich die Sellerie- und Karottenstückchen hinterher. Einen Augenblick alles schmurgeln lassen, dann mit dem Schuss Rotwein ablöschen, die Tomaten in den Topf geben und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Und nun habe ich die Muscheln in den Topf geschüttet, mehrmals kräftig umgerührt und rund zehn Minuten bei mittlere Hitze auf dem Herd ziehen lassen.\nRegeln beim Muschelnessen Das war’s. Kein große Kochkunst also, war mir sehr entgegen kam. Aber das Ergebnis war sehr lecker. Gegessen habe ich die Muscheln, wie Moggadodde es mir beigebracht hat.\nNur die Muscheln essen, die offen sind. Wenn man an das Muschelfleisch nicht ohne Kraftaufwand herankommt, soll man es auch nicht essen. Eine Muschel wird als Zange verwendet, um mir ihr das Fleisch aus anderen Muschen zu pulen und zu essen. Immer schön Wein dazu trinken. Voilà — Miesmuscheln mit Tomatensud und Weißbrot.\nRestliche Muscheln verwerten Ganz habe ich die Muschelportion nicht geschafft. Das war aber nicht tragisch. Ich habe die übrigen Miesmuscheln ausgepult, das Fleisch und den restlichen Sud aufgehoben und am Tag darauf mit einer Portion Spaghetti gesessen. Ebenfalls wunderbar. Die Reste von der Muschelschlemmerei am Vortag zusammen mit Spaghetti.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2020/01/09/muscheln-mit-r/","summary":"\u003cp\u003eSchuld daran \u003ca href=\"https://www.moggadodde.de/\"\u003eist Moggadodde\u003c/a\u003e. Sie hat mich zur Kurzem zu sich zum Essen eingeladen. Zum Muschelessen. Miesmuscheln. Durch irgendwelche familiäre Verstrickungen ist das eine oft aufgetischte Tradition in ihrem Hause. Ganz im Gegensatz zu meinem Hause und zu meinen familiären Verstrickungen. Ich habe nämlich bis dato kaum mal wirklich Muscheln gegessen. Doch diese kulinarische Lücke wurde überaus lecker gestopft.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIch habe an diesem Abend Moggadodde und ihrem Mann an ihrer Seite über die Schulter geguckt und mich wenige Wochen später selbst an den Topf gemacht — ohne große Ahnung. Ein Kochdepp eben. Es sah allerdings auch wirklich sehr einfach aus. 😊\u003c/p\u003e","title":"Muscheln mit R"},{"content":"Auf dem Balkon wächst und gedeiht gerade alles. Das wechselhafte Wetter — Regen, aber auch viel Sonnenschein — hat den Pflanzen gut getan. So gut, dass ich zumindest bei den Kräutern kaum mit dem Verbrauchen nachkomme.\nBevor sie vertrocknen oder verblühen, habe ich schon mal mit der ersten Ernte von Schnittlauch und Koriander begonnen. Beides habe ich dann fein geschnitten. Geschnippelt habe ich auf dem Balkon, umgeben von Pflanzen dort, das war wunderbar — ein herrlicher Schnittlauch- und Korianderduft lag in der frischen Luft. Frisch geschnittener Schnittlauch.\nKordiander, grünes Gold.\nIch habe den Koriander und den Schnittlauch in Gläser abgefüllt. Die kamen direkt in den Gefrierschrank. Jetzt kann ich mir immer etwas rausnehmen, während draußen auf dem Balkon schon die nächsten Kräuter nachwachsen.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2019/05/28/kraeuter-auf-ewig/","summary":"\u003cp\u003eAuf dem Balkon wächst und gedeiht gerade alles. Das wechselhafte Wetter — Regen, aber auch viel Sonnenschein — hat den Pflanzen gut getan. So gut, dass ich zumindest bei den Kräutern kaum mit dem Verbrauchen nachkomme.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBevor sie vertrocknen oder verblühen, habe ich schon mal mit der ersten Ernte von Schnittlauch und Koriander begonnen. Beides habe ich dann fein geschnitten. Geschnippelt habe ich auf dem Balkon, umgeben von Pflanzen dort, das war wunderbar — ein herrlicher Schnittlauch- und Korianderduft lag in der frischen Luft.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2019/05/Kr%c3%a4uterschnippeln-DSC08618.webp\"\n         alt=\"Frisch geschnittener Schnittlauch.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eFrisch geschnittener Schnittlauch.\u003c/p\u003e","title":"Kräuter auf ewig"},{"content":" Kennt ihr solche Filme oder Serien, in denen der Held aus irgendeinem Grund der einzige Mensch ist (oder einer der wenigen), der die Wahrheit über die Welt kennt? Nur er kann sehen, dass Monster unter uns leben, die Welt nur eine Simulation der Matrix oder Soylent Green Menschenfleisch ist. Genau so geht es mir mit Schinkennudeln. Ja, lieber Leser und liebe Leserin, auch du wurdest dein Leben lang in der Dunkelheit der Schinkennudel-Welt gehalten. Zeit, dich ins Licht zu führen.\nWas du auf deinem Teller bisher für Schinkennudeln hielst, waren einfach nur Schinken, Nudeln und vielleicht noch Soße auf einem Stück Porzellan. Ohne Seele, ohne tiefere Verbindung mit dir oder dem Universum.\nMeine Familie hütet seit Generationen — zumindest seit zwei Generationen — das Geheimnis der wahren Schinkennudeln, in der die Essenzen des Schinkeligen und des Nudeligen harmonisch zusammengefügt wurden. Die Welt ist reif geworden für die Wahrheit, lass mich das Geheimnis lüften.\nDie Zutaten Für die echten und wahren Schinkennudeln brauchen wir:\n150 Gramm gekochter Schinken 500 Gramm Nudeln — Spiralnudeln bevorzugt 5 Eier eine Zwiebel ein Döschen Tomatenmark (40 Gramm) 100 Milliliter Sahne Milch nach Belieben Pfeffer Salz An Geräten: Einen Topf für Nudeln, einen für die Soße, eine bis zwei Kochplatten, einen Backofen. Es ist also nichts Exotisches an Zutaten in dem Rezept, wie ihr sehen könnt. Genau wie das Leben an sich keine besonderen Atome benötigt, liegt auch bei den echten Schinkennudeln das Geheimnis in der Organisation und Struktur der ganz normalen Zutaten.\nNudeln und Eier {.wp-block-heading} Die Eier kommen über die Nudeln – und sonst nichts.\nEs beginnt ganz harmlos. Die Nudeln kocht ihr in heißem Salzwasser, bis sie bissfest gar sind. Während die Nudeln vor sich hin kochen, verrührt ihr die Eier in einem Gefäß und würzt sie leicht mit einer Prise Pfeffer und Salz. Die Nudeln gebt ihr in eine Auflaufform, die verklöppelten Eier gießt ihr darüber und rührt alles noch mal durch. Die Nudel-Ei-Auflaufform kommt nun für etwa 20 Minuten in den 180 Grad heißen Backofen. Ich lasse sie auch gerne etwas länger drin, bis die obersten Spitzen der Nudeln beginnen tiefbraun und knusprig zu werden. Das ist aber natürlich Geschmackssache.\nDie Soße {.wp-block-heading} Schinken und Zwiebel für die Soße.\nKommen wir zu Soße. Den Schinken schneidet ihr in beliebig große Stücke, die Zwiebel in eher kleine. Und ab mit dem Geschnippelten in einen Topf mit ein wenig heißem Öl, um es kurz anbraten zu lassen. Echt heiß, gekochter Schinken und Zwiebeln im Topf.\nJetzt bringen wir ein wenig Farbe ins Spiel. Das Tomatenmark gebt ihr in den Topf mit dem Schinken und den Zwiebeln, rührt es durch und lasst es ein wenig anbräunen. Und dann nehmen wir mit der Sahne — in den Topf mit ihr! — wieder Farbe raus. Ein zartes Rosaorange ist nun hoffentlich entstanden. Wer mag, kann mit Tomatenmark und Milch oder Sahne die Soßenfarbe in die eine oder andere Richtung drücken. Tomatensoße (nicht farbechtes Foto)\nTipp: Salz sollte man erst jetzt in die Soße geben, da der Schinken selbst je nach Machart salzig sein kann. Pfeffer nicht vergessen, es sollte nicht zu wenig davon sein.\nDie Zusammenkunft Wenn die Nudeln knusprig im Ofen gebraten wurden und die Soße fertig ist, kann zusammen gebracht werden, was zusammen gehört.\nIhr schnitzt eine Portion Nudel-Ei-Masse aus der Auflaufform — ja, sie ist recht fest geworden — und legt sie auf den Teller, obendrauf einen ordentlichen Löffel von der Tomatensoße dazu … und ihr erlebt, wie sich das Universum in all seinen unerklärlichen Puzzelteilen zusammenfügt und auf eurer Zunge plötzlich alles einen Sinn ergibt. Ja, Schinkennudeln, das sind wirklich und wahrhaftig Schinkennudeln! Die einzigen wahren Schinkennudeln des Universums.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2019/04/25/schinkennudeln-die-einzigen-echten-der-welt/","summary":"\u003cp class=\"has-drop-cap\"\u003e\n  Kennt ihr solche Filme oder Serien, in denen der Held aus irgendeinem Grund der einzige Mensch ist (oder einer der wenigen), der die Wahrheit über die Welt kennt? Nur er kann sehen, dass Monster unter uns leben, die Welt nur eine Simulation der Matrix oder \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/%E2%80%A6_Jahr_2022_%E2%80%A6_die_%C3%BCberleben_wollen\"\u003eSoylent Green\u003c/a\u003e Menschenfleisch ist. Genau so geht es mir mit Schinkennudeln.\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eJa, lieber Leser und liebe Leserin, auch du wurdest dein Leben lang in der Dunkelheit der Schinkennudel-Welt gehalten. Zeit, dich ins Licht zu führen.\u003c/p\u003e","title":"Schinkennudeln – die einzig echten der Welt"},{"content":"Es ist nicht so, dass ich schon immer ein tiefer Verehrer von Knäckebrot war. Ein- oder zweimal im Jahr habe ich Lust darauf bekommen, ein Päckchen Wasa gekauft, zwei Scheiben gegessen und der Rest zerfiel nach ein paar Monaten zu Semmelbröseln. Irgendwie schmeckte mir das zu staubig, um mich nachhaltig zu begeistern.\nDann habe ich im vergangenen Jahr in der Redaktion ein von der Sekretärin selbstgebackenes Knäckebrot probieren dürfen. Sehr lecker! Also hab ich das auch mal probiert, der erste Versuch ging in die Hose. Die missglückten Scheiben diente der Sojus-Kapsel als Hitzeschild, mit der Astronaut Alexander Gerst wieder auf der Erde landete.\nNun habe ich mich wieder an Knäckebrot gewagt. Rezepte habe ich viele gelesen, gemerkt, dass es unglaublich viele Arten gibt, Knäckebrot zu backen und mir einfach ein paar Prinzipien herausgepickt, um einen weiteren Fehlversuch zu vermeiden. Die Mehlmenge habe ich ebenso wie die Backzeit deutlich reduziert.\nEin einfaches Knäckebrot backen Also, in meine Grundvariante kommen:\n140 Gramm Haferflocken (eher die knackigen) 125 Gramm Roggenmehl (Dinkelmehl geht auch) 3 Esslöffel Olivenöl 1 Teelöffel Salz frisch gemahlener Pfeffer (fünf bis sechs Umdrehungen mit der Mühle) Insgesamt 200 Gramm an Körnern (Klassisch bei mir 100 Gramm Sonnenblumenkerne, 50 Gramm Sesam, 50 Gramm Leinsamen) 400 Milliliter Wasser Das „Machen“ könnte kaum einfacher sein. Alle Zutaten in eine Schüssel kippen, durchrühren, fertig. 15 Minuten ziehen lassen, dann die Masse auf ein Backblech mit Backpapier verstreichen. Der Teig sieht relativ dick aus, wird beim Backen — 160 Grad für rund 50 Minuten — dann aber flacher. Nach zehn Minuten das halbfeste Knäckebrot nochmal kurz aus dem Ofen nehmen und die Stücke in den Teig schneiden — das geht nach dem Backen nicht mehr so einfach.\nVariantenreiches Knäckebrot {.wp-block-heading} Knäckebrot frisch aus dem Backofen.\nDas Schöne an dem Knäckebrot — es lässt eine Vielzahl an Varianten zu. Ich habe schon Rosmarin oder Thymian reingehackt, Parmasankäse reingerieben, getrocknete Cranberries reingemischt, extra viel bunten Pfeffer in den Teig, Pinien- und Kürbiskerne verwendet, Tomatenmark untergerührt, Knoblauchöl dazu gegeben … man kann so einiges damit anstellen, damit keine Langeweile aufkommt. Leckere Körner als Knäckebrot selbst gebacken.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2019/04/24/knaeckebrot-knackig-selbst-gemacht/","summary":"\u003cp\u003eEs ist nicht so, dass ich schon immer ein tiefer Verehrer von Knäckebrot war. Ein- oder zweimal im Jahr habe ich Lust darauf bekommen, ein Päckchen Wasa gekauft, zwei Scheiben gegessen und der Rest zerfiel nach ein paar Monaten zu Semmelbröseln. Irgendwie schmeckte mir das zu staubig, um mich nachhaltig zu begeistern.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDann habe ich im vergangenen Jahr in der Redaktion ein von der Sekretärin selbstgebackenes Knäckebrot probieren dürfen. Sehr lecker! Also hab ich das auch mal probiert, der erste Versuch ging in die Hose. Die missglückten Scheiben diente der Sojus-Kapsel als Hitzeschild, mit der Astronaut Alexander Gerst wieder auf der Erde landete.\u003c/p\u003e","title":"Knäckebrot knackig selbst gemacht"},{"content":"Es gibt kaum was Leckereres als ein selbst gebackenes Brot. Wenn man es kann. Und wenn alles klappt. Und wenn man einen Plan B hat, wenn es eben nicht klappt — nämlich das Rezept für Semmelklöße.\nGestern hab ich Weißbrot gebacken. Oder genauer — ich habe versucht, Weißbrot zu backen. Was auch beinahe geklappt hätte — wenn ich nicht das Salz im Teig vergessen hätte. Ja, manchmal bin ich wirklich ein Kochdepp! 😀 Keine Ahnung warum, aber es ist passiert. Und völlig ungesalzenes Brot schmeckt … im festen Fall … neutral. 🙂 Schön sah das Brot auch ohne Salz aus.\nSemmelklöße selbst gemacht – das Rezept Das ist zwar dumm gelaufen, aber keine Katastrophe. Eine Sache, die man aus dem Brot noch machen kann, sind Semmelklöße, woanders auch Semmelknödel genannt. Die sind ganz leicht selbst gemacht. Dafür habe ich verwendet: (Nach einem Rezept meiner Mutter)\nWeißbrot, gerne auch trockeneres und älteres 40 Gramm Butter eine Zwiebel 400 Milliliter Milch (je nach Brotmenge) ein Ei Petersilie, oder Schnittlauch, oder Estragon, oder ein anderes grünes Kraut Salz (in meinem Fall etwas mehr 😉 ) Pfeffer Als Erstes wird das mühsam gebackene Brot unter Tränen geschnitten. So war das zumindest in meinem Fall, bei gekauften Weißbrot oder Brötchen ist dieser Schritt etwas emotionsloser. 😉 Das Brot kommt in eine Schüssel. In Stückchen geschnittenes Weißbrot\nDer Milch-Butter-Zwiebel-Sud In einem Topf hab ich dann die Butter erhitzt. Die klein geschnittene Zwiebel hab ich darin angedünstet, dann mit der Milch abgelöscht und das alles mit Salz und Pfeffer gewürzt.\nKochen soll der Milch-Zwiebel-Butter-Sud nicht, gut warm reicht. Der Sud wird dann über das geschnittene Brot geschüttet. Warme Milch mit Zwiebeln klingt nach einem Rezept gegen Husten, ist aber vor allem für Brotbrocken gut.\nDann gibt man noch das Ei (ohne Schale) und das Grünzeug, in meinem Fall Schnittlauch, dazu. Alles in der Schüssel, gleich geht es los.\nHandarbeit gefragt Und jetzt kommt der schönste Teil — die gesamte Masse wird mit den Händen verknetet. Im Ernst, ich mache das wirklich gern. Wie bei allem, was verknetet wird, bin ich am liebsten Handarbeiter. 🙂 Gutes Training für die Hände – Semmelklöße kneten.\nIst der Teig zu fest, kann man noch ein wenig Milch dazu gießen. Ist er zu flüssig, könnte man Semmelbrösel dazugeben — allerdings zieht der Teig oft noch nach und wird trockener, wenn er eine Zeit lang steht.\nAus dem Teig formt man dann beliebig große und beliebig runde Kugeln. Man sieht, ich stamme ursprünglich aus einer Kugellagerstadt. 😉\nDie Semmelklöße lässt man in heißem, nicht ganz kochenden Salzwasser je nach Größe etwa zehn Minuten ziehen. Im Grunde kann da nichts schief gehen, man kann den Kloßteig eigentlich auch roh essen (wegen des Eis sollte man im Sommer damit aber nicht ewig warten), das schlimmste was passieren kann ist, dass die Klöße verkochen. Gekochte Semmelklöße sind gut Semmelklöße.\nAuf den Teller, in den Mund Und dann heißt es: Guten Appetit! Ich habe dazu noch schnell eine Pilz-Sahne-Soße gemacht, das passt für mich immer! 🙂 Selbst gemachte Semmelklöße mit Pilz-Estragon-Sahne-Soße.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2018/10/30/leckere-semmelkloesse-aus-versautem-brot/","summary":"\u003cp\u003eEs gibt kaum was Leckereres als ein selbst gebackenes Brot. Wenn man es kann. Und wenn alles klappt. Und wenn man einen Plan B hat, wenn es eben nicht klappt — nämlich das Rezept für Semmelklöße.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eGestern hab ich Weißbrot gebacken. Oder genauer — ich habe \u003cem\u003eversucht\u003c/em\u003e, Weißbrot zu backen. Was auch beinahe geklappt hätte — wenn ich nicht das Salz im Teig vergessen hätte. Ja, manchmal bin ich wirklich ein Kochdepp! 😀 Keine Ahnung warum, aber es ist passiert. Und völlig ungesalzenes Brot schmeckt … im festen Fall … neutral. 🙂\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2018/10/DSC09953-1.webp\"\n         alt=\"Selbst gebackenes Weißbrot, leider ohne Salz\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eSchön sah das Brot auch ohne Salz aus.\u003c/p\u003e","title":"Leckere Semmelklöße aus versautem Brot"},{"content":"Manchmal habe ich den Eindruck, ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der Rosenkohl mag. Andererseits wird das runde Kohlgemüse sogar in großen Mengen zum Verkauf angeboten — und ich kann unmöglich allein der sein, der das kauft.\nJetzt starte ich mal ein Experiment, die grünen Dinger unter das Volk zu bekommen. Ich habe die Rosenkohle blanchiert und in einer aufgekochten Essig-Zucker-Salz-Wasser-Mischung mit ein paar Senf- und Pfefferkörnern eingelegt.\nEin paar Wochen warte ich ab und werde die Rosenkohl-Einlage an arglose Rosenkohl-Hasser verfüttern — und an mich. Ich werde berichten. 🙂 Sehorgane von Außerirdischen oder eingelegter Rosenkohl?\n","permalink":"https://kochdepp.de/2018/10/21/rosenkohl-hereingelegt/","summary":"\u003cp\u003eManchmal habe ich den Eindruck, ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der Rosenkohl mag. Andererseits wird das runde Kohlgemüse sogar in großen Mengen zum Verkauf angeboten — und ich kann unmöglich allein der sein, der das kauft.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eJetzt starte ich mal ein Experiment, die grünen Dinger unter das Volk zu bekommen. Ich habe die Rosenkohle blanchiert und in einer aufgekochten Essig-Zucker-Salz-Wasser-Mischung mit ein paar Senf- und Pfefferkörnern eingelegt.\u003c/p\u003e","title":"Rosenkohl (her)eingelegt"},{"content":"Eine Suppe mit Leberklößchen löst bei mit ein wenig Kindheitserinnerungen aus. Meine Mutter hat hin und wieder selbst Leberklößchen-Suppe gemacht, wie könnte ich den Geschmack vergessen.\nLeider habe ich keinen Fleischwolf, durch den ich Leber drehen könnte. Aber hin und wieder gibt es beim Metzger meines Vertrauen auch frische gemahlene Leber zu kaufen — und dann schlage ich gern zu. 🙂\nViel braucht es für Leberklößchen nicht, nämlich\n200 Gramm gemahlene Rinderleber 150 Gramm Semmelbrösel eine halbe Zwiebel (oder eine kleine) Petersilie und/oder Thymian 20 Gramm Butter Salz und Pfeffer (Es gibt Menschen, die machen noch ein Ei rein. Ich nicht.) Die Zutaten für Leberklöße\nAlle Zutaten werden einfach zusammengemischt. Wer sich ekelt, in pürierten Innereien zu panschen, kann das auch mit dem Löffel vermischen — aber mit den Händen geht es nun mal am besten.\nDen Leberteig lässt man nun erst ein wenig stehen, damit die Semmelbrösel durchziehen können. Falls der Teig zu flüssig ist, kann man noch Brösel nachkippen. Aber zu fest darf die Masse nicht werden, sonst werden später auch die Klößchen in der Suppe ebenfalls zu fest. Es sei denn, man mag das genau so, dann darf es gerne mehr Semmelbrösel sein. 🙂\nAus der Lebermasse formt man nun zwei bis drei Zentimeter große Kugeln. Vermutlich wird es schon ein bisschen „batzen“ sehr rund werden die Kugeln nicht, da der Teig nicht so fest ist. Aber es reicht erst mal eine grobe Form.\nDie groben Leberkugeln kommen nun für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Da ziehen sie nach, werden fester und können, wenn sie raus genommen werden, nachmodelliert werden. Gekühlt können die Leberklöße in eine mathematisch beinahe perfekte Kugelform gebracht werden.\nJetzt wird es ganz einfach. Suppe machen — welche auch immer — und darin die Klößchen zehn bis 15 Minuten ziehen und dann schmecken lassen. 🙂 Leberklößchensuppe selbst gemacht\n","permalink":"https://kochdepp.de/2018/10/20/leberkloesschen-selber-machen/","summary":"\u003cp\u003eEine Suppe mit Leberklößchen löst bei mit ein wenig Kindheitserinnerungen aus. Meine Mutter hat hin und wieder selbst Leberklößchen-Suppe gemacht, wie könnte ich den Geschmack vergessen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eLeider habe ich keinen Fleischwolf, durch den ich Leber drehen könnte. Aber hin und wieder gibt es beim Metzger meines Vertrauen auch frische gemahlene Leber zu kaufen — und dann schlage ich gern zu. 🙂\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eViel braucht es für Leberklößchen nicht, nämlich\u003c/p\u003e\n\u003cul class=\"wp-block-list\"\u003e\n  \u003cli\u003e\n    200 Gramm gemahlene Rinderleber\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    150 Gramm Semmelbrösel\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    eine halbe Zwiebel (oder eine kleine)\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Petersilie und/oder Thymian\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    20 Gramm Butter\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    Salz und Pfeffer\n  \u003c/li\u003e\n  \u003cli\u003e\n    (Es gibt Menschen, die machen noch ein Ei rein. Ich nicht.)\n  \u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2018/10/IMG_20181020_141107.webp\"\n         alt=\"Alle Zutaten auf einem Blick in einer Schüssel.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDie Zutaten für Leberklöße\u003c/p\u003e","title":"Leberklößchen selber machen"},{"content":"Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).\nVerantwortlicher\nRalf Thees\nralf@herrthees.de\nLink zum Impressum: https://kochdepp.de/impressum\nArten der verarbeiteten Daten:\n– Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).\n– Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).\n– Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).\n– Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).\n– Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).\nKategorien betroffener Personen\nBesucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).\nZweck der Verarbeitung\n– Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.\n– Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.\n– Sicherheitsmaßnahmen.\n– Reichweitenmessung/Marketing\nVerwendete Begrifflichkeiten\n„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.\n„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.\nAls „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.\nMaßgebliche Rechtsgrundlagen\nNach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. 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Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).\nSofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.\nÜbermittlungen in Drittländer\nSofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).\nRechte der betroffenen Personen\nSie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.\nSie haben entsprechend. 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Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.\nErstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke{.dsg1-5}\n","permalink":"https://kochdepp.de/datenschutzerklaerung/","summary":"\u003cp\u003eDiese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). 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Außer Nutella, Schokolade oder alles was braun ist. Ausnahmsweise.\nGegessen werden darf der Wahlpfannkuchen nur unmittelbar vor oder nach dem Gang zur Wahlurne an diesem Tag. Briefwähler dürfen auch schon vorher reinbeißen. Hauptsache, es wird gewählt!\n","permalink":"https://kochdepp.de/2017/09/24/wahlkreuz-aus-der-pfanne-ohne-nutella/","summary":"\u003cp\u003eMein Rezept für den Sonntag der Bundestagswahl 2017: Wahlkreuzpfannkuchen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu nehme ich 150 Gramm Weizenmehl, 250 Milliliter Milch, ein Ei, eine Prise Salz und sechs Prisen Vanillzucker. Dann mit mit einem lockeren Handgelenk erst den Kreis vorsichtig in die heiße fettige Pfanne gießen und das Kreuz hinterher.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAls süße Zugabe für den Wahlpfannkuchen geht so ziemlich alles. Außer Nutella, Schokolade oder alles was braun ist. 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Aber natürlich habe ich in diesen Wochen und Monaten etwas gegessen — auch wenn ich in nur etwa acht Wochen elf Kilo abgenommen habe. 😉\nIch will auch gar nicht ausführlich über die Rezepte und Gerichte schreiben, sondern euch einfach nur im Schnelldurchlauf und relativ unkommentiert eine kleine Auswahl an Bildern von meinen Essen in der jüngsten Zeit zeigen.\nZu lesen gibt es in den nächsten Zeit aber wieder mehr! 😀\nNudeln mit Tomaten und Basilikumpesto.\nFleischbällchen mit Estragon.\nGrüne Bohnen mit Schinken und Bohnenkraut.\nGriechischer Joghurt mit Pfirsichpüree und gehackter Minze.\nSalat mit warmen Croutons, Gorgonzolawürfeln und Kapernäpfeln.\nGeschmortes Rinderherz\nAuberginencreme\nPhysalis\nMilch mit frischer Minze\nGebackene Rote Bete mit Röstbrot\nRote Bete mit Estragon und Rosmarin auf dem Weg in den Ofen.\nMini-Romana-Salat mit Kichererbsen, Frühlingszwiebeln und Parmesan.\nSechs-Kräuter-Brot\nSechs-Kräuter-Brot\nBohnengemüse mit Sechs-Kräuter-Brot\nFruchtige Hackfleischbällchen\nPolentaplätzchen\n","permalink":"https://kochdepp.de/2017/08/04/kulinarischer-schnelldurchlauf/","summary":"\u003cp\u003eIch habe schon lange nichts mehr gebloggt hier. Ich habe mir selbst eine Pause mit meinen vielen Blogs auferlegt, ich musste mal wieder zur Ruhe und zu Kräften kommen. Aber natürlich habe ich in diesen Wochen und Monaten etwas gegessen — auch wenn ich in nur etwa acht Wochen elf Kilo abgenommen habe. 😉\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIch will auch gar nicht ausführlich über die Rezepte und Gerichte schreiben, sondern euch einfach nur im Schnelldurchlauf und relativ unkommentiert eine kleine Auswahl an Bildern von meinen Essen in der jüngsten Zeit zeigen.\u003c/p\u003e","title":"Kulinarischer Schnelldurchlauf"},{"content":"Am Sonntag gab es zum Kaffee — oder Kaba für mich — einen großen Blaubeerpfannkuchen. Das ging nur so mittelgut.\nIch hab einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Ei, Milch, Zucker und einer Prise Salz angerührt. Ein genaues Rezept hab ich gar nicht dafür gar nicht, das mache ich immer nach Gefühl, bis die Konsistenz passt.\nDann kam der Teig in die heiße gebutterte Pfanne und gleich die Blaubeeren hinterher. So weit, so gut.\nDie Blaubeeren im Pfannkuchenteig in der Pfanne.\nDas Problem war das Wenden des Pfannkuchens. Werfen ging nicht wegen der Blaubeeren und des oben noch zu flüssigen Teigs. Als hab ich ihn mit einem breiten Holzlöffel umgedreht. Und als der Pfannkuchen fertig war, sind beim zurückwenden — die Beeren sollten ja oben sein — fielen dann ein Teil der Blaubeeren aus dem Teig heraus. War irgendwie nicht so toll.\nNach dem Braten und Wenden waren nicht mehr alle Blaubeeren am ursprünglichen Platz.\nGeschmeckt hat der Blaubeerpfannkuchen aber trotzdem! 😀\nEin Stück Blaubeerpfannkuchen\nKaba und Blaubeerpfannkuchen\n","permalink":"https://kochdepp.de/2017/03/12/blaubeerpfannkuchen-mit-loechern/","summary":"\u003cp\u003eAm Sonntag gab es zum Kaffee — oder Kaba für mich — einen großen Blaubeerpfannkuchen. Das ging nur so mittelgut.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIch hab einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Ei, Milch, Zucker und einer Prise Salz angerührt. Ein genaues Rezept hab ich gar nicht dafür gar nicht, das mache ich immer nach Gefühl, bis die Konsistenz passt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDann kam der Teig in die heiße gebutterte Pfanne und gleich die Blaubeeren hinterher. So weit, so gut.\u003c/p\u003e","title":"Blaubeerpfannkuchen mit Löchern"},{"content":"Meist gehört gar nicht so viel dazu, mich kulinarisch im Alltag glücklich zu machen. Uns es ist auch nicht so, dass ich jeden Tag stundenlang in der Küche stehe. Nach der Arbeit hab ich oft einfach Hunger und will etwas essen. Worauf läuft es also gar nicht selten hinaus? Genau: Auf Nudeln! 🙂 Gibt es aber die besten Nudeln? Ich finde ja.\nEines meiner liebsten Nudelgerichte ist gleichzeitig eines der einfachsten, die ich kenne. Kennengelernt hab ich das Rezept bei meinem Freund und Cafébar-Besitzer Stefano vor vielen Jahren. Seiner Familie zu Ehren heißt das Pastagericht bei mir daheim auch Pasta á la Rapisardi oder — aus Gründen, die nach so langer Zeit nicht mehr nachvollziehbar sind — „Lustige Nudeln“.\nSchmeckt nicht nur, sondern sieht auch schön aus.\nPasta á la Rapisardi ist schnell und leicht zu kochen. Dazu braucht man erst mal Nudeln. Im Grunde kann man sich unter den tausend italienischen Nudelsorten eine beliebige heraussuchen. Ich bevorzuge Hohlnudeln wie Rigatoni oder Penne mit einem etwas größeren Durchmesser. Die kocht man einfach in reichlich Salzwasser, bis sie eben nudelweich sind.\nWährenddessen schneidet man einen Bund Rucola in grobe Stücke, zwei Mozzarella-Stücke in kleine Würfel und ein bis drei Knoblauchzehen beliebig klein. Dazu kommen noch ebenfalls in Würfel geschnittene, so fünf bis sechs normal große Tomaten.\nDas alles kommt in eine Schüssel, wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Olivenöl übergossen. Bei Öl würde ich von der Qualität nicht knausern, das kommt relativ stark im Geschmack raus und soll einfach schmecken. Alles gut durchrühren und ziehen lassen, bis die Nudeln fertig gekocht sind.\nDie heißen Nudeln abgießen und sofort in die Schüssel zu den kalten Zutaten geben. Kurz durchrühren, Parmesan darüber reiben und … essen! 🙂 Beste Nudeln schnell und einfach gekocht: Pasta á la Rapisardi.\nEs schmeckt köstlich. Der Mozzarella schmilzt durch die heißen Nudeln leicht an, alles zusammen mischt sich geschmacklich lauwarm zusammen … herrlich. Mehr brauche ich nicht! 🙂\n","permalink":"https://kochdepp.de/2017/01/10/ziemlich-beste-nudeln/","summary":"\u003cp\u003eMeist gehört gar nicht so viel dazu, mich kulinarisch im Alltag glücklich zu machen. Uns es ist auch nicht so, dass ich jeden Tag stundenlang in der Küche stehe. Nach der Arbeit hab ich oft einfach Hunger und will etwas essen. Worauf läuft es also gar nicht selten hinaus? Genau: Auf Nudeln! 🙂 Gibt es aber die besten Nudeln? Ich finde ja.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEines meiner liebsten Nudelgerichte ist gleichzeitig eines der einfachsten, die ich kenne. Kennengelernt hab ich das Rezept bei meinem Freund \u003ca href=\"http://wuerzburgwiki.de/wiki/Bar_D.O.C.\"\u003eund Cafébar-Besitzer\u003c/a\u003e Stefano vor vielen Jahren. Seiner Familie zu Ehren heißt das Pastagericht bei mir daheim auch Pasta á la Rapisardi oder — aus Gründen, die nach so langer Zeit nicht mehr nachvollziehbar sind — „Lustige Nudeln“.\u003c/p\u003e","title":"Ziemlich beste Nudeln: Pasta á la Rapisardi"},{"content":"Die Idee, überbackene Tomaten zu machen, ist wie so oft aus der Not geboren. Es war ein stressiger Tag, privat wie beruflich. Aber irgendwann bin ich dann doch mal zu Hause angekommen und das ziemlich hungrig. Ein kurzer Check des Kühlschranks und der Küche zeigte schnell die beiden Hauptzutaten des noch zu kochenden Essens: Tomaten und Chicorée. Und im Grunde auch nur das, denn sonst gab es nicht mehr viel zur Auswahl. Ich muss dringend mal wieder einkaufen.\nWie oft in solchen Situationen überlege ich da nicht lange, sondern lass das Essen beim Machen entstehen.\nRot, Gelb, Grün: Tomaten, Käse, Petersilie Die Tomatenhälften mit Käse, Schinken und Petersilie beschichtet.\nDie Tomaten habe ich einfach halbiert. Ein kleiner Schnitt für mich, ein großer Schnitt für die Sattheit. Eine Hausdurchsuchung im Kühlschrank führte zur Sicherstellung von Mozzarella- und Edamer-Resten, einem Hauch von gekochtem Schinken und etwas, was gerade noch als Petersilie durchging. Das habe ich alles klein geschnitten, ein wenig Olivenöl darüber gegeben und noch mit Salz und — vorsichtig — mit F.a.V.d.H. gewürzt. Dann kam die eigentliche Kunst, nämlich die Masse mit einem Löffel auf die Tomatenhälften zu drapieren. Und dann ab in den vorgeheizten Ofen damit, bei 180 Grad.\nBitter-honigsüßer Chicorée Der in Öl und Honig angebratene Chicorée mit Walnüssen.\nDen Chicorée hab ich gewaschen, ebenfalls halbiert und den Strunk herausgeschnitten. Dann habe ich die Hälften des bitteren Gemüses mit der flachen Seite nach unten in der eingeölte Pfanne leicht braun angebraten. Dann kam noch eine ganze Knoblauchzehe dazu und ein Esslöffel Honig. Der blubbert dann bräunlich vor sich hin und man muss jetzt ein wenig aufpassen, dass der Honig nicht schwarz wird und anbrennt — denn das ist dann echt bitter. Über das Ganze kamen dann noch mit bloßen Händen zerkleinerte Walnüsse. Der Chicorée wird nun immer weicher und man kann ihn vorsichtig wenden und dabei die Temperatur schon mal zurücknehmen und etwas Salz drauf geben.\nFertig! Überbackene Tomaten und Honig-Nuss-Chicorée Alles lässt man etwa eine Viertelstunde heiß werden, dann raus uns Ofen und Pfanne auf den Teller und sich schmecken lassen.\nFertig! Überbackene Tomaten mit angebratenen Honig-Nuss-Chicorée.\nNoch ein Hinweis: Den Schinken kann man guten Gewissens auch weglassen, dann hat man sogar ein vegetarisches Gericht. Aber da gab es eine Stimme in der Küche, der es nach Fleisch gelüstete. 😉\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/11/03/ueberbackene-tomaten-mit-chicoree/","summary":"\u003cp\u003eDie Idee, überbackene Tomaten zu machen, ist wie so oft aus der Not geboren. Es war ein stressiger Tag, privat wie beruflich. Aber irgendwann bin ich dann doch mal zu Hause angekommen und das ziemlich hungrig. Ein kurzer Check des Kühlschranks und der Küche zeigte schnell die beiden Hauptzutaten des noch zu kochenden Essens: Tomaten und Chicorée. Und im Grunde auch nur das, denn sonst gab es nicht mehr viel zur Auswahl. Ich muss dringend mal wieder einkaufen.\u003c/p\u003e","title":"Überbackene Tomaten mit Honig-Nuss-Chicorée"},{"content":"Seit Tagen steht eine kleiner Karton mit Zwetschgen in meiner Küche. Und vom Rumstehen werden die nicht besser. Also habe ich schnell mal ein Zwetschgen-Chutney gemacht.\nDie Zutaten für das Zwetschgen-Chutney.\nDie süß-säuerliche Komponente des Chutneys kommt durch die Zwetschgen. Für das Würzige soll rote Zwiebel, der Knoblauch, ein paar Lorbeerblätter und etwas Thymian sorgen. Nelken, Zimt und etwas Vanillezucker runden das Mus geschmacklich ab.\nDie Zwiebel und der Knoblauch werden klein geschnitten in einem Topf in etwas Olivenöl leicht angebraten. Die Zwetschgen — es waren bei mir gut 500 Gramm — werden entkernt, in kleine Stücke geschnitten und auch mit in den Topf gegeben. Den Zimt und die Thymianblättchen kann auch gleich dazu geben. Dann lässt man das Ganze bei kleiner Hitze kochen und die Früchte langsam auflösen. Die Nelken und die Lorbeerblätter gibt man am besten in ein Tee-Ei und hängt das in das köchelnde Chutney.\nNach so einer Stunde ist das Chutney schön schlotzig geworden, die Zwetschgen haben sich fast aufgelöst. Das Zwetschgen-Chutney habe ich noch mit Salz abgeschmeckt und mit ein paar vorsichtigen Prisen meiner „Fußmatte am Vorhof der Hölle“ etwas Schärfe verliehen.\nUnd dann ab ins Glas! 🙂\nDas abgefüllte Zwetschgen-Chutney.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/09/04/zwetschgen-chutney-wuerzig-ins-glas/","summary":"\u003cp\u003eSeit Tagen steht eine kleiner Karton mit Zwetschgen in meiner Küche. Und vom Rumstehen werden die nicht besser. Also habe ich schnell mal ein Zwetschgen-Chutney gemacht.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/09/2016-09-04-286-Zwetschgen-Chutney.webp\"\n         alt=\"Die Zutaten für das Zwetschgen-Chutney.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDie Zutaten für das Zwetschgen-Chutney.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eDie süß-säuerliche Komponente des Chutneys kommt durch die Zwetschgen. Für das Würzige soll rote Zwiebel, der Knoblauch, ein paar Lorbeerblätter und etwas Thymian sorgen. Nelken, Zimt und etwas Vanillezucker runden das Mus geschmacklich ab.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Zwiebel und der Knoblauch werden klein geschnitten in einem Topf in etwas Olivenöl leicht angebraten. Die Zwetschgen — es waren bei mir gut 500 Gramm — werden entkernt, in kleine Stücke geschnitten und auch mit in den Topf gegeben. Den Zimt und die Thymianblättchen kann auch gleich dazu geben. Dann lässt man das Ganze bei kleiner Hitze kochen und die Früchte langsam auflösen. Die Nelken und die Lorbeerblätter gibt man am besten in ein Tee-Ei und hängt das in das köchelnde Chutney.\u003c/p\u003e","title":"Zwetschgen-Chutney würzig ins Glas"},{"content":"Nachdem ich einen Podcast namens Würzmischung mein Eigen nenne (in dem es nicht ums Kochen geht), wollte ich auch mal eine herstellen, eine Gewürzmischung.\nNicht dass ich Kochzivilist Andreas Konkurrenz im Gewürzgeschäft machen wollte (oder könnte), ich wollte einfach mal ausprobieren, was mit Gewürzen so geht — und wie. Gemerkt habe ich auf jeden Fall, dass es gar nicht so einfach ist, ein passendes Verhältnis zwischen den einzelnen Zutaten herzustellen.\nGewürzmischung Warm in den Mörser An Komponenten für meine Gewürzmischung habe ich Sesam, getrocknete Chilli, Kardamon, Piment, Meersalz und Zucker verwendet.\nDie Zutaten für die Gewürzmischung werden angeröstet oder erwärmt.\nDie Sesamkörner habe ich in der Pfanne leicht angeröstet und die restlichen Zutaten zu Schluss noch leicht mit angewärmt.\nDann habe ich alles in den Mörser gegeben und alles einigermaßen fein zerrieben — da roch es schon mal sehr lecker. 🙂\nEin genaues Rezept habe ich nicht. Ich habe nach dem ersten Mahlvorgang beim Probieren gemerkt, dass viel zu viel getrocknete Chili drin waren, es war höllenscharf. Also habe ich etwas Zucker dazu und den Anteil der anderen Zutaten erhöht, um die Schärfe etwas zu dämpfen .\nAm Ende müsste das Gewürz etwa dieses Verhältnis gehabt haben\n40 Prozent Sesam\n20 Prozent Chili\n15 Prozent Kardamon\n10 Prozent Piment\n10 Prozent Salz\n5 Prozent Zucker\nDer Geschmack? Nun, nach wie vor ist die Gewürzmischung sparsam einzusetzen, da es immer noch recht scharf ist. Nicht mehr scharf wie die Hölle, mehr so wie der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle. Aber die Schärfe mit dem weichem Geschmack des Sesam und den Piment und Kardamonnoten, das hat schon was. Für einen ersten Versuch war das schon ganz in Ordnung.\nDie fertige Gewürzmischung – der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/09/04/gewuerzmischung-selbst-gemacht/","summary":"\u003cp\u003eNachdem ich einen Podcast \u003ca href=\"http://wuerzmischung.de/\"\u003enamens Würzmischung\u003c/a\u003e mein Eigen nenne (in dem es nicht ums Kochen geht), wollte ich auch mal eine herstellen, eine Gewürzmischung.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht dass ich \u003ca href=\"https://kochzivilisten.wordpress.com/2015/04/24/sous-vide-lamm/\"\u003eKochzivilist Andreas\u003c/a\u003e Konkurrenz im Gewürzgeschäft machen wollte (oder könnte), ich wollte einfach mal ausprobieren, was mit Gewürzen so geht — und wie. Gemerkt habe ich auf jeden Fall, dass es gar nicht so einfach ist, ein passendes Verhältnis zwischen den einzelnen Zutaten herzustellen.\u003c/p\u003e\n\u003ch4 id=\"gewürzmischung-warm-in-den-mörser\"\u003eGewürzmischung Warm in den Mörser\u003c/h4\u003e\n\u003cp\u003eAn Komponenten für meine Gewürzmischung habe ich Sesam, getrocknete Chilli, Kardamon, Piment, Meersalz und Zucker verwendet.\u003c/p\u003e","title":"Gewürzmischung – der Fußabstreifer am Vorhof der Hölle"},{"content":"So recht weiß ich auch nicht, was mich in den vergangenen Tagen geritten hat. Das Wetter hier war richtig sommerlich, Temperaturen um die 28 Grad haben meine Dachwohnung so richtig schön aufgewärmt.\nAber anstatt mich sommerlich leicht von Salat oder ähnlichem zu ernähren, hatte ich so richtig Lust auf deftiges Essen, bei dem auch gern mal der Backofen angeworfen wird oder etwas stundenlang vor sich hin köcheln muss. Sprich: Die Küche herrschten Temperaturen, wie man sie sonst nur als Stahlwerken kennt.\nUnd mit solchen eher herbstlichen und winterlichem Essen habe ich ein langes Hochsommerwochenende kulinarisch verbracht.\nLeberklößchensuppe, selbst gemacht.\nKurz vorm Einwickeln: Roulade mit Ingwer, Fenchel und getrockneten Tomaten.\nFertig gekocht: Die Roulade à la „Alternativ“ mit Ofenkartoffeln\nSchweinelende mit Bohnen, Speck und Pfifferlingen\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/08/17/warmes-wetter-warme-speisen/","summary":"\u003cp\u003eSo recht weiß ich auch nicht, was mich in den vergangenen Tagen geritten hat. Das Wetter hier war richtig sommerlich, Temperaturen um die 28 Grad haben meine Dachwohnung so richtig schön aufgewärmt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAber anstatt mich sommerlich leicht von Salat oder ähnlichem zu ernähren, hatte ich so richtig Lust auf deftiges Essen, bei dem auch gern mal der Backofen angeworfen wird oder etwas stundenlang vor sich hin köcheln muss. Sprich: Die Küche herrschten Temperaturen, wie man sie sonst nur als Stahlwerken kennt.\u003c/p\u003e","title":"Warmes Wetter, warme Speisen"},{"content":"„Schälrippchen“ werden sie im Hochdeutschen genannt, auf Englisch „Spareribs“ und hier in Franken heißen sie „Leiterli“ (das Leiterle, Mehrzahl: die Leiterli) — Stücke aus der Schweinerippe.\nEs gibt unzählige Rezepte für Leiterli — gegrillt, gebraten, gekocht. Ich habe sie im Ofen mal etwas mediterran zubereitet, der Balkon ist gerade voll mit Kräutern.\nLeiterli — ein ganz leichtes Rezept Ein Teil der Zutaten: Drei Leiterli, Knoblauch und Rosmarin.\nIch habe mir vom Metzger meines Vertrauens drei längere Schweinerippchen gekauft. Auch hier gilt wie immer bei Fleisch — nicht geizen, lieber seltener gutes und teures Fleisch essen, als häufig billiges. Der Metzger bot mir an, die Rippen gleich in kleinere Stücke zu teilen, aber ich lege gerne selbst Hand an meine Zutaten an.\nDie Schälrippchen habe ich in fünf bis zehn Zentimeter breite Stücke längs der Rippenbögen zerteilt. Schon jetzt der Hinweis: Man isst die Leiterli üblicherweise mit den Händen und nagt die Knochen ab. Und so hand- und mundgerecht sollte man die Rippen schneiden.\nLeiterli mit vielen Kräutern In einer Schale habe ich Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer und Tabasco, zwei klein geschnittene Knoblauchzehen und diverse Kräuter — vor allem Rosmarin, aber auch etwas Thymian und Salbei — zusammengerührt. Mit dieser Marinade habe ich die Rippenstückchen eingepinselt.\nMit Öl, Knoblauch und Kräutern marinierte Leiterli.\nIm Grunde war es das schon mit den Rippchen — ab für eine dreiviertel Stunde in den auf 180 Grad aufgeheizten Ofen.\nBratkartoffeln mit Austernpilzen.\nBratkartoffeln mit Austernpilzen Als Beilage habe ich Bratkartoffeln mit Austernpilzen dazu gemacht. Die Kartoffeln habe ich geschält, schon in kleine Stücke geschnitten und für etwa 20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser gekocht. Das mit der Kochzeit finde ich bei Kartoffeln immer etwas schwierig, denn je nach Größe und Sorte kann die variieren. Am besten immer mal mit einem Messer reinstechen, ob sie gerade schon weich sind. Denn dann gießt man sie ab und lässt sie etwas auskühlen und trocknen.\nDie fertigen Leiterli, frisch aus dem Ofen.\nDie angetrockneten Kartoffeln — nicht direkt aus dem Wasser, sonst sind sie noch zu feucht und es wird alles etwas matschig — kommen mit etwas Öl in eine nicht zu heiße Pfanne. Da lässt man sie in Ruhe anbraten. Nicht zu häufig umrühren, gebt den Kartoffeln Zeit, eine leicht braune Farbe anzunehmen.\nWenn man beim Bratkartoffelumrühren keine Hektik aufkommt, dann kann man auch entspannt währenddessen die Austernpilz in kleinere Stücke schneiden. Wenn die Kartoffeln leicht braun sind, gibt man die Pilz einfach mit dazu und lässt alles zusammen mit ganz wenig Hitze schmurgeln, bis die Rippchen im Ofen ebenfalls fertig sind. Noch ein wenig Petersilie auf die Pilz-Kartoffeln und alles zusammen ab auf den Teller.\nOfen-Kräuter-Leiterli mit Austernpilz-Bratkartoffeln.\nGuten Appetit! 🙂\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/07/16/leiterli-rezept-mediterran-spareribs/","summary":"\u003cp\u003e„Schälrippchen“ werden sie im Hochdeutschen genannt, auf Englisch „Spareribs“ und hier in Franken heißen sie „Leiterli“ (das Leiterle, Mehrzahl: die Leiterli) — Stücke aus der Schweinerippe.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEs gibt unzählige Rezepte für Leiterli — gegrillt, gebraten, gekocht. Ich habe sie im Ofen mal etwas mediterran zubereitet, der Balkon ist gerade voll mit Kräutern.\u003c/p\u003e\n\u003ch4 id=\"leiterli--ein-ganz-leichtes-rezept\"\u003eLeiterli — ein ganz leichtes Rezept\u003c/h4\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/07/DSC09621.webp\"\n         alt=\"Ein Teil der Zutaten: Drei Leiterli, Knoblauch und Rosmarin.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eEin Teil der Zutaten: Drei Leiterli, Knoblauch und Rosmarin.\u003c/p\u003e","title":"Leiterli mediterran – Spareribs mit Pilz-Kartoffeln"},{"content":" Bärlauchblätter im Sonnenlicht.\nIn jedem Jahr freue ich mich auf April und Mai, wenn es Bärlauch gibt. Und als Liebhaber von Pesto muss ich das Lauchgewächs auch dazu verarbeiten. Bei Pesto aus Bärlauch kann man auf Knoblauch verzichten, ohne ganz auf die Knoblauchnote verzichten zu müssen. Angeblich riecht man nach dem Essen von Bärlauch „weniger streng“ als bei Knoblauch.\nBärlauchpesto ist schnell gemacht. Heute gab es die klassische Variante. Und die geht bei mir so:\nPesto aus Bärlauch mit Mandeln und Parmesan In einer Pfanne habe ich erst mal Mandelblättchen leicht braun angeröstet. Währenddessen habe ich die Bärlauchblätter — etwa 250 Gramm — gewaschen und grob geschnitten, die Stengel inklusive. Die Blätter kamen in den Mixer, mit ordentlich Olivenöl und ein wenig Pfeffer und Salz. Als Käse habe ich Parmesanstücke dazugegeben, und noch ein wenig Bergkäse. Das alles habe ich dann schon mal grob und leuchtend grün zusammen gemixt.\nBärlauch, Käse und Gewürze – nur die Mandeln fehlen noch.\nMittlerweile sind auch die Mandeln angebräunt und die habe ich heiß zu dem gemixten Bärlauch — das knackt dann so schön, wenn die Mandeln schlagartig abkühlen. 🙂\nBärlauch durchgemixt und Pesto abgefüllt Für eine letzte Runde habe ich den Mixer wieder angeschmissen — gegebenenfalls kann man noch Öl in das Pesto gießen, um es geschmeidiger zu bekommen — und das wundervoll duftende Pesto aus Bärlauch ist schon fertig. Dauert etwa fünf Minuten.\nPesto aus Bärlauch, Mandeln und Parmsan im Glas\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/04/09/pesto-aus-baerlauch-schmeckt-auch/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/04/DSC02869.webp\"\n         alt=\"Bärlauchblätter im Sonnenlicht.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eBärlauchblätter im Sonnenlicht.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eIn jedem Jahr freue ich mich auf April und Mai, wenn es Bärlauch gibt. Und als Liebhaber von Pesto muss ich das Lauchgewächs auch dazu verarbeiten. Bei Pesto aus Bärlauch kann man auf Knoblauch verzichten, ohne ganz auf die Knoblauchnote verzichten zu müssen. Angeblich riecht man nach dem Essen von Bärlauch „weniger streng“ als bei Knoblauch.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBärlauchpesto ist schnell gemacht. Heute gab es die klassische Variante. Und die geht bei mir so:\u003c/p\u003e","title":"Pesto aus Bärlauch – schmeckt auch"},{"content":"Heute wollte ich es wieder einmal wissen in Sachen Toastbrot. Ich hab mich an das Rezept von Der Klang von Zuckerwatte gemacht. Und siehe da — das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.\nDamit es etwas kompakter wird, habe ich im Ofen auf die Form mit dem Teig eine Auflaufform zum Beschweren gestellt, damit das Brot nicht zu sehr aufgeht. Hat sogar funktioniert, das Toastbrot wurde relativ fest.\nButtertoastbrot\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/01/03/buttertoastbrot-neuer-versuch/","summary":"\u003cp\u003eHeute wollte ich es \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/07/27/toastbrot-selber-machen-pre-alpha/\"\u003ewieder einmal\u003c/a\u003e wissen in Sachen Toastbrot. Ich hab mich an das Rezept von \u003ca href=\"https://derklangvonzuckerwatte.wordpress.com/2013/03/20/nee-wat-lecker-selbst-gemachter-buttertoast/\"\u003eDer Klang von Zuckerwatte\u003c/a\u003e gemacht. Und siehe da — das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDamit es etwas kompakter wird, habe ich im Ofen auf die Form mit dem Teig eine Auflaufform zum Beschweren gestellt, damit das Brot nicht zu sehr aufgeht. Hat sogar funktioniert, das Toastbrot wurde relativ fest.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/01/DSC09284.webp\"\n         alt=\"Buttertoastbrot\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eButtertoastbrot\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Buttertoastbrot\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/01/DSC09274.webp\"\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Buttertoastbrot\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/01/DSC09300.webp\"\u003e\u003c/p\u003e","title":"Toastbrot, neuer Versuch"},{"content":"Radieschenblätter habe ich jahrelang als Küchenabfall in den Biomüll geworden. Dabei kann man daraus wirklich etwas Gutes zu zaubern. Aber darauf musste ich erst mal gestoßen werden.\nAn Neujahr gab es wie in jedem Jahr Sauerkraut. Als wäre das nicht genug, wurde ich am Abend noch spontan zu Bloggerfreunden zum Raclette-Reste-Essen eingeladen. Dort lagen noch die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum, darunter ein kleines Rezeptbuch für Pestos und Chutneys. Beim sekundenlangen Durchblättern im Daumenkino-Stil sah ich nur die Überschrift „Radieschenblätterpesto“. Und da ich ja gerne mal originelle Pestos abseits des Basilikums ausprobiere, habe ich heute gleich mal einen Bund Radieschen gekauft.\nEin leichtes Rezept Die Blätter hab ich mit den Stilen von den Radieschen abgeschnitten und das Grün gewaschen.\nRadieschenblätter und -stile.\nIn der Pfanne hab ich eine handvoll Mandelblättchen — die Plätzchenzeit ist noch nicht lang her — ohne Öl leicht braun angeröstet. Dann hab ich etwa 80 Gramm Bergkäse kleingeschnitten und das alles mit einen sehr guten Schuss Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer und einer winzigen Zehe Knoblauch in eine Becher gegeben.\nOlivenöl wollte ich nicht nehmen — so mediterran wollte ich das Pesto nicht zubereiten. Mit Rapsöl könnte das Pesto bestimmt auch schmecken, aber ich hatte keines daheim. Aber das schlichte Sonnenblumenöl hat es auch getan.\nDie Blätter mit Bergkäse, Öl, Salz und Pfeffer.\nLeckere Radieschenblätter als Pesto Nach einem kurzen Einsatz des Stabmixers wurde aus den Zutaten eine schön cremige Masse — die wirklich gut schmeckte. Leicht nussig, sehr mild und kaum bitter. Morgen werde ich mal dazu was kochen — ich freu mich schon drauf. 🙂\nDas fertige Radieschenblätterpesto.\nUpdate: Also zu Lachs mit Pasta schmeckt das Pesto super! 🙂\n","permalink":"https://kochdepp.de/2016/01/02/radieschenblaetter-als-leckeres-pesto/","summary":"\u003cp\u003eRadieschenblätter habe ich jahrelang als Küchenabfall in den Biomüll geworden. Dabei kann man daraus wirklich etwas Gutes zu zaubern. Aber darauf musste ich erst mal gestoßen werden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAn Neujahr gab es \u003ca href=\"http://wuerzblog.de/2016/01/01/prost-neujahr-2016-wuerzburg-mit-sauerkraut/\"\u003ewie in jedem Jahr Sauerkraut\u003c/a\u003e. Als wäre das nicht genug, wurde ich am Abend noch spontan \u003ca href=\"http://tay-sachs-sandhoff.de/\"\u003ezu Bloggerfreunden\u003c/a\u003e zum Raclette-Reste-Essen eingeladen. Dort lagen noch die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum, darunter ein kleines Rezeptbuch für Pestos und Chutneys. Beim sekundenlangen Durchblättern im Daumenkino-Stil sah ich nur die Überschrift „Radieschenblätterpesto“. Und da ich ja gerne mal originelle \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/03/23/pesto-aus-feldsalat/\"\u003ePestos abseits des Basilikums ausprobiere\u003c/a\u003e, habe ich heute gleich mal einen Bund Radieschen gekauft.\u003c/p\u003e","title":"Radieschenblätter als leckeres Pesto"},{"content":"Gestern kam bei mir aus dem Nichts Lust auf ein paar Trombini als Snack auf. Die Pizzastangen esse ich ja wirklich gern, habe sie allerdings noch nie selbst gemacht. Also habe ich es mal mit einen eigenem Rezept ausprobiert.\nIm Grunde habe ich dazu einen Pizzateig gebraucht. Den mache ich mit 500 Gramm Weizenmehl, 300 Gramm Wasser, ein paar Prisen Salz, ein wenig Pfeffer, einen halben Würfel Hefe und — ganz wichtig — vier bis fünf Esslöffel Olivenöl.\nOregano gehört auch dazu, aber blöderweise war der Vorrat alle. Von den Nachbarn im Haus war niemand da, den ich fragen konnte, aber glücklicherweise durfte ich Oregano von einer Kollegin mopsen, die gleich um die Ecke wohnt — der Supermarkt wäre weiter weg gewesen. 😉\nTrombini, etwas zusammengebacken.\nDen Teig hab ich durchgeknetet — mit dem Öl bekommt er eine lustige gummiartige Konsistenz — und abgedeckt eine dreiviertel Stunde gehen lassen.\nDer Trombini -Teufel steckt im Detail So weit, so Pizzateig. Aber nun musste ich einfach raten, wie dick man die Trombini formt und wie lange man sie backen muss. Danach war ich schlauer — ich habe zu dicke Würste geformt, die Trombini gingen bei 200 Grad im Ofen noch ganz schön auf und bildeten dann eine eher Fläche mit Wurststruktur. Und die Konsistenz war auch nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Vielleicht muss ich das nächste Mal die den Ofen noch heißer machen, damit sie außen etwas krosser und innen etwas weicher werden.\nNaja, fürs erste Mal habe sie aber trotzdem gut geschmeckt! 🙂\nTrombini aus Pizzateig\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/12/06/trombini-im-testlauf/","summary":"\u003cp\u003eGestern kam bei mir aus dem Nichts Lust auf ein paar Trombini als Snack auf. Die Pizzastangen esse ich ja wirklich gern, habe sie allerdings noch nie selbst gemacht. Also habe ich es mal mit einen eigenem Rezept ausprobiert.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Grunde habe ich dazu einen Pizzateig gebraucht. Den mache ich mit 500 Gramm Weizenmehl, 300 Gramm Wasser, ein paar Prisen Salz, ein wenig Pfeffer, einen halben Würfel Hefe und — ganz wichtig — vier bis fünf Esslöffel Olivenöl.\u003c/p\u003e","title":"Trombini – Ein Rezept im Test"},{"content":"Um einer drohenden Unterzuckerung im Haushalt vorzubeugen, musste ich mangels süßer Vorräte selbst an Topf und Pfanne. In der Pfanne habe ich 200 Gramm Mandelblättchen leicht angeröstet und mit ein bisschen Zuckerwasser abgelöscht – dann pappen die schon ein bisschen zusammen.\nIm Wasserbad habe ich 200 Gramm Vollmilchkuvertüre geschmolzen, auch noch etwas Butter als Schmierung. Dann wurden die beiden Massen zusammengemischt und mit Löffeln auf dem Backpapier kleine braune Häufchen gemacht.\nLeckere braune Häufchen. Man musste sie nur recht vorsichtig essen, damit sie nicht verbröseln.\nSchokomandelblättchen\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/11/29/sonntag-suesskram-schokomandeln/","summary":"\u003cp\u003eUm einer drohenden Unterzuckerung im Haushalt vorzubeugen, musste ich mangels süßer Vorräte selbst an Topf und Pfanne. In der Pfanne habe ich 200 Gramm Mandelblättchen leicht angeröstet und mit ein bisschen Zuckerwasser abgelöscht – dann pappen die schon ein bisschen zusammen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Wasserbad habe ich 200 Gramm Vollmilchkuvertüre geschmolzen, auch noch etwas Butter als Schmierung. Dann wurden die beiden Massen zusammengemischt und mit Löffeln auf dem Backpapier kleine braune Häufchen gemacht.\u003c/p\u003e","title":"Sonntag-Süßkram Schokomandeln"},{"content":"Gestern war in Würzburg der alljährliche Markt der Fischerzunft. Da habe ich gleich mal ein paar der glitschigen Gesellen gekauft — zwei Forellen.\nDie habe ich nicht wie meist mehliert und in der Pfanne gebraten. Diesmal gab es Forelle mal anders — mit einen leicht mediterranen Touch.\nDie Forellen habe ich gewaschen und mit Knoblauch, Ingwer, Salbei und je einem Zweig Rosmarin gefüllt, leicht gesalzen und gepfeffert. Dann hab ich die herbstlichen Reste meiner Balkontomaten gehackt und alles zusammen in einen Auflaufform gelegt.\nFertig vorbereitet – die Forellen können in den Backofen.\nDie kam bei 180 Grad in den Backofen und haben erst mal vor sich hingebacken. Nach einer Viertelstunde habe ich einen richtig ordentlichen Schuss Weißwein in die Form gegossen und noch zwanzig Minuten weiter köcheln lassen.\nZum Fische gab es Nudeln. Alle Aromen in der Auflaufform haben sich wunderbar vermengt und verteilt, die frischen Forellen ein Gedicht. Ein einfaches und leckeres Fischgericht.\nIn Weißwein gegarte Forelle mit Tomaten, Knoblauch, Ingwer, Salbei und Rosmarin.\nDie Füllung – und die Gräten.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/10/18/forelle-mal-anders-mit-weisswein-und-tomaten/","summary":"\u003cp\u003eGestern war in Würzburg \u003ca href=\"http://wuerzblog.de/2015/10/16/fiffiger-fischereimarkt-mit-frischen-fischen/\"\u003eder alljährliche Markt der Fischerzunft\u003c/a\u003e. Da habe ich gleich mal ein paar der glitschigen Gesellen gekauft — zwei Forellen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie habe ich nicht wie meist mehliert und in der Pfanne gebraten. Diesmal gab es Forelle mal anders  — mit einen leicht mediterranen Touch.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Forellen habe ich gewaschen und mit Knoblauch, Ingwer, Salbei und je einem Zweig Rosmarin gefüllt, leicht gesalzen und gepfeffert. Dann hab ich die herbstlichen Reste meiner Balkontomaten gehackt und alles zusammen in einen Auflaufform gelegt.\u003c/p\u003e","title":"Forelle mal anders – mit Weißwein und Tomaten"},{"content":"Anfang Oktober gab es wieder ein großes Foodbloggertreffen aka Genusstreffen in Würzburg und es wird Zeit, dass ich wenigstens ein paar Zeilen darüber verliere.\nEs war eine nicht allzu große, aber illustre Runde, die sich am Tag der deutschen Einheit am Frankoniabrunnen getroffen hat. Die Frühankommer und diejenigen, die sich in den richtigen Zug gesetzt haben, gönnten sich erst einmal eine Führung durch die Weinkeller unter der Residenz. Nicht spektakulär, aber ein netter Einstieg in den langen Tag.\nDer Staatliche Hofkeller unter der Würzburger Residenz.\nYushka guggt, Werner riecht, Noemi knipst.\nNach einem Zwischenstopp im Wunschlos Glücklich am Nachmittag ging es weiter zum Hauptteil — in die Osteria Trio, mit Simone in der Küche.\nAuch wenn wir nicht viele waren, dort war es ganz schön eng. Aber zumindest ich fand das nicht schlimm, ich hake das mal unter gemütlich, warum und kuschlig ab. Und man kann nicht nah genug an der Süßen Hex sein! 😉\nVom Essen hab ich nicht viel Bilder gemacht, Noemi hat da deutlich besser und ausführlicher das kulinarische Protokoll geführt. 😉\nEs gab verschiedene Vorspeisen …\n… als Hauptgang verschiedene Pasta …\n… zur Magenschließung Pizza.\nNachtisch gab es auch noch, aber den habe ich ausgelassen.\nKochzivilist Andreas hat eine Runde seines neu entwickelten Sesam-Mixes springen lassen, von dem Frau Sammelhamster ganz begeistert ist. Ich habe ihn bisher noch nicht probiert — kommt aber noch! 🙂\nSesam-Mix von den Kochzivilisten\nEin schöner und lustiger Abend — Danke an Noemi, Werner, Sus, Evi, Yushka, Andreas, Madame Dessert, Petra, Gargantua, der Süßen Hex und den Mitessern.\nBerichte vom Treffen gibt es, soweit ich gesehen habe, auch hier:\nhttp://corum.twoday.net/stories/oktober-wochenende/ http://sammelhamster.blogspot.de/2015/10/grosses-genussbloggertreffen.html ","permalink":"https://kochdepp.de/2015/10/18/nachgebloggt-das-grosse-genusstreffen-im-oktober/","summary":"\u003cp\u003eAnfang Oktober gab es wieder ein großes Foodbloggertreffen aka Genusstreffen in Würzburg und es wird Zeit, dass ich wenigstens ein paar Zeilen darüber verliere.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEs war eine nicht allzu große, aber illustre Runde, die sich am Tag der deutschen Einheit am Frankoniabrunnen getroffen hat. Die Frühankommer und diejenigen, die sich in den richtigen Zug gesetzt haben, gönnten sich erst einmal eine Führung durch die Weinkeller unter der Residenz. Nicht spektakulär, aber ein netter Einstieg in den langen Tag.\u003c/p\u003e","title":"Nachgebloggt: Das Große Genusstreffen im Oktober"},{"content":"Leberklößchen in der Suppe, die habe ich immer gern gegessen. So grob hatte ich noch im Kopf, wie meine Mutter früher immer Leberklößchen selbst gemacht hat. Ganz sicher nicht, aber sicher genug, um beim Metzger meines Vertrauens ein knappes Pfund Rinderleber zu kaufen.\nOb Mutter dazu Zwiebeln in Butter angeschwitzt hat? Oder war das nur bei den Semmelklößen? Egal, ich hab mal welche in kurz in die Pfanne gehauen, mit etwas Petersilie vom Balkon.\nNächste Hürde — Mutter hatte einen Fleischwolf, durch den sie die Leber gedreht hat. Ich habe aber keinen Fleischwolf. Dann muss eben das Schweizer Taschenmesser unter den Küchenwerkzeugen herhalten — der Stabmixer. Damit konnte ich die Leber klein machen, aber kleiner Bröckchen blieben und ich habe den Eindruck, dass ein Fleischwolf die bessere Wahl wäre, wenn man sie denn hat.\nDann kam noch ein Schwung Semmelbrösel dazu und auch Pfeffer, Salz und Muskat, bis der Teig eine angenehme Konsistenz bekam. Dann Klößchen daraus formen und im Kühlschrank noch mal eine Stunde ziehen lassen.\nRohe Leberklößchen, beinahe kugelförmig\nDann habe ich noch eine leckere Gemüsebrühe angesetzt und die Leberklößchen etwa 20 Minuten einfach in der Brühe ziehen — nicht kochen — lassen.\nAuf wenn Mutter Leberklößchen anders schmeckten — lecker waren meine auch! 🙂\nLeberklößchen in einer Gemüsesuppe\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/06/14/leberkloesschen-selbstgemacht-ungefaehr-nach-mutters-rezept/","summary":"\u003cp\u003eLeberklößchen in der Suppe, die habe ich immer gern gegessen. So grob hatte ich noch im Kopf, wie meine Mutter früher immer Leberklößchen selbst gemacht hat. Ganz sicher nicht, aber sicher genug, um beim Metzger meines Vertrauens ein knappes Pfund Rinderleber zu kaufen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eOb Mutter dazu Zwiebeln in Butter angeschwitzt hat? Oder war das nur bei den Semmelklößen? Egal, ich hab mal welche in kurz in die Pfanne gehauen, mit etwas Petersilie vom Balkon.\u003c/p\u003e","title":"Leberklößchen selbstgemacht – ungefähr nach Mutters Rezept"},{"content":"An Fronleichnam wurde hier im Haus am Abend ein wenig geschlemmt. Nichts Aufregendes, aber lecker war alles.\nAls Hauptspeise gab es ein wenig geschnetzeltes Schwein, noch knackig angebratenem grünen Spargel und rote Linsen — die wie immer aufeplatzt sind. Irgendwie bekomme ich es nie hin, dass sie ihre Linsenform behalten. Dazu gab es griechischen Joghurt mit frischem gehacktem Koriander.\nGeschnetzeltes mit grünem Spargel, roten Linsen und Koriander-Dip\nAls Nachspeise gab es Erdbeeren — die habe ich ein paar Stunden vorher zusammen mit dem grünen Spargel gekauft und teilweise mit Rhabarber kompottiert. Die Zabaione habe ich machen lassen — und sie mit Genuss gegessen! 🙂\nFrische Erdbeeren mit Zabaione\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/06/04/spargel-erdbeeren-und-anderes/","summary":"\u003cp\u003eAn Fronleichnam wurde hier im Haus am Abend ein wenig geschlemmt. Nichts Aufregendes, aber lecker war alles.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAls Hauptspeise gab es ein wenig geschnetzeltes Schwein, noch knackig angebratenem grünen Spargel und rote Linsen — die wie immer aufeplatzt sind. Irgendwie bekomme ich es nie hin, dass sie ihre Linsenform behalten. Dazu gab es griechischen Joghurt mit frischem gehacktem Koriander.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/06/DSC01651-001.webp\"\n         alt=\"Geschnetzeltes mit grünem Spargel, roten Linsen und Koriander-Dip\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGeschnetzeltes mit grünem Spargel, roten Linsen und Koriander-Dip\u003c/p\u003e","title":"Spargel, Erdbeeren und anderes"},{"content":"Vielen Dank an Rööö für den Rhabarber aus Omas Garten — oder war es Tantes? Er (der Rhabarber, nicht Rööö) wurde geschält, geschnitten, gekocht, gezuckert, mit Erdbeeren angereichert, heiß abgefüllt und mit dem einzig passenden Namen etikettiert. 🙂\nEin leckeres Kompott, das sogar mit als kein großer Rhabarber-Fan schmeckt.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/06/04/roeoeoebarber-erdbeer-kompott/","summary":"\u003cp\u003eVielen Dank \u003ca href=\"http://der-roe.de/\"\u003ean Rööö\u003c/a\u003e für den Rhabarber aus Omas Garten — oder war es Tantes? Er (der Rhabarber, nicht Rööö) wurde geschält, geschnitten, gekocht, gezuckert, mit Erdbeeren angereichert, heiß abgefüllt und mit dem einzig passenden Namen etikettiert. 🙂\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEin leckeres Kompott, das sogar mit als kein großer Rhabarber-Fan schmeckt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"DSC01632-002\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/06/DSC01632-002.webp\"\u003e\u003c/p\u003e","title":"Röööbarber-Erdbeer-Kompott"},{"content":"Ein urfränkisches Essen! Kartoffeln aus Franken, grüner Spargel aus Franken und sogar die Austernpilze stammen aus dem unterfränkischen Unterpleichfeld. Nur der Parmesankäse ist aus Italien.\nDie Pilze und der Spargel sind eine leckere Kombination, da braucht es gar nicht viel mehr dazu.\nIch habe auf dem Markt 500 Gramm grünen Spargel gekauft und 300 Gramm Austernpilze. Der Spargel war am unteren Ende ein klein wenig holzig, darum hab ich die unteren Enden auch geschält. Die Pilze habe ich relativ grob gelassen, nur die ganz Großen habe ich halbiert.\nLos geht es an den Töpfen mit den Salzkartoffeln, die brauchen am längsten, so um die 20 Minuten, je nach Größe. Die Spargelstangen habe ich halbiert und im Salzwasser nur gut 5 Minuten blanchiert — ich mag ihn noch knackig. Und gleichzeitig kommen die Austernpilze mit Öl und Knoblauch in die heiße Pfanne — aber auf jeden Fall ungewürzt! Die werden dann auch nur ein paar Minuten leicht angebraten, dann kommt der Spargel dazu und beides wird in der Pfanne nochmal durchgeschwenkt. Ganz zum Schluss Pilze und Spargel salzen und pfeffern.\nAlles auf die Teller, Parmesan darüber hobeln und guten Appetit bei dem ganz einfachen Essen.\nAusternpilze mit grünem Spargel und Salzkartoffeln\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/05/30/austernpilze-mit-gruenem-spargel/","summary":"\u003cp\u003eEin urfränkisches Essen! Kartoffeln aus Franken, grüner Spargel aus Franken und sogar die Austernpilze stammen aus dem unterfränkischen Unterpleichfeld. Nur der Parmesankäse ist aus Italien.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pilze und der Spargel sind eine leckere Kombination,  da braucht es gar nicht viel mehr dazu.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIch habe auf dem Markt 500 Gramm grünen Spargel gekauft und 300 Gramm Austernpilze. Der Spargel war am unteren Ende ein klein wenig holzig, darum hab ich die unteren Enden auch geschält. Die Pilze habe ich relativ grob gelassen, nur die ganz Großen habe ich halbiert.\u003c/p\u003e","title":"Austernpilze mit grünem Spargel"},{"content":"Im April musste ich beim Genusstreffen in Würzburg mal aussetzen. Aber jetzt im Mai war ich wieder beim Schlemmen im La Rustica dabei. Und mit mir lauter nette, gut gelaunte und lustige Foodblogger-Kollegen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht, auch wenn ich leider etwas früher gehen musste, weil ich noch zu einem Konzert wollte.\nDen genauen Speiseplan gibt es wie immer bei Schriftführerin Sammelhamster oder bei Werner.\nVorspeise: Verschiedene Fisch-Carpaccios mit Gemüse\nVorspeise: Verschiedene Fisch-Carpaccios mit Gemüse\nZwischengang: Gratinierte Austern\nHauptgang: Thunfisch, Steinbutt, Dorade und Tintenfisch\nHauptgang: Thunfisch, Steinbutt, Dorade und Tintenfisch\nNachtisch: Süß\nTrombini\nNoemi und Werner haben Spaß\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/05/23/genusstreffen-im-mai-2/","summary":"\u003cp\u003eIm April musste ich beim Genusstreffen in Würzburg mal aussetzen. Aber jetzt im Mai war ich wieder beim Schlemmen im La Rustica dabei. Und mit mir lauter nette, gut gelaunte und lustige Foodblogger-Kollegen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht, auch wenn ich leider etwas früher gehen musste, \u003ca href=\"http://wuerzblog.de/2015/05/23/schoenes-hope-im-schoenen-rene/\"\u003eweil ich noch zu einem Konzert wollte\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDen genauen Speiseplan gibt es wie immer bei Schriftführerin \u003ca href=\"http://sammelhamster.blogspot.de/2015/05/genussbloggertreffen-im-mai.html\"\u003eSammelhamster\u003c/a\u003e oder bei \u003ca href=\"https://cucinaepiu.wordpress.com/2015/05/23/mai-stammtisch-der-genussesser/\"\u003eWerner\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/05/DSC01024.webp\"\n         alt=\"Vorspeise: Verschiedene Fisch-Carpaccios mit Gemüse\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eVorspeise: Verschiedene Fisch-Carpaccios mit Gemüse\u003c/p\u003e","title":"Genusstreffen im Mai"},{"content":"Am Freitag war wieder Genusstreffen in Würzburg, wie auch schon die vergangenen Male trafen sich die Foodblogger im La Rustica in der Neubaustraße Karmelitenstraße.\nEin bisschen ein komischer Abend war es schon. Eine gewisse Hektik war im voll besetzten Laden. Nach eineinhalb Stunden waren wir schon mit der Hauptspeise durch, wohl ein neuer Rekord für die sonst eher gemütlichen Genusstreffen. Aber in so netter Runde sind wir doch noch einige Zeit sitzen geblieben — zu Trinken gab es ja reichlich. 😉\nZuwachs gab es auch — Sylvia von brotwein.net besuchte ihre ehemalige Heimatstadt und gesellte sich zu und, was mir ein Rezept für Rote-Bete-Risotto und einen Zug mit ihr durch die Kneipen bescherte. 😉\nWas gab es zu Essen?\nAls Vorspeise gab es verschiedene Pizzas, davon eine mit schwarzem Trüffel. Wenn ich so durchzähle, wie oft ich in meinem Leben schon Trüffel gegessen habe, brauche ich bald eine zweite Hand! 😉\nAls Hauptspeise dann Trüffelrisotto mit einer Gemüseplatte\nUnd als Nachtisch noch eben … Nachtischzeug. Aber außer einem Stückchen Tiramisu habe ich mich da zurückgehalten und noch lieber eine Grappa mehr getrunken! 😉\nUnd Licht gab es auch. 😉\nDanke an meine Mitesser Noémi, Werner, Ulrike, Sus, Evi, Lisa und Silvia für den schönen und sehr lustigen Abend. 🙂\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/03/22/genusstreffen-in-leichter-hektik/","summary":"\u003cp\u003eAm Freitag war wieder Genusstreffen in Würzburg, wie auch schon die vergangenen Male trafen sich die Foodblogger im \u003ca href=\"http://larustica-wuerzburg.de/\"\u003eLa Rustica\u003c/a\u003e in der \u003cdel\u003eNeubaustraße\u003c/del\u003e Karmelitenstraße.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEin bisschen ein komischer Abend war es schon. Eine gewisse Hektik war im voll besetzten Laden. Nach eineinhalb Stunden waren wir schon mit der Hauptspeise durch, wohl ein neuer Rekord für die sonst eher gemütlichen Genusstreffen. Aber in so netter Runde sind wir doch noch einige Zeit sitzen geblieben — zu Trinken gab es ja reichlich. 😉\u003c/p\u003e","title":"Genusstreffen in leichter Hektik"},{"content":"Das Sonntagsbrotbild muss ich diesmal optisch etwas kaschieren. Die Tulpen sollten davon ablenken, dass das Roggen-Weizen-Mischbrot teilweise etwas schwarz geworden ist. Irgendwie hat wohl der zickige kleine Elektroofen zu viel Hitze produziert.\nBrot \u0026amp; Tulpen\nSo sieht es aber ganz schön aus! 😉\nBrot und Gerupfter (ohne Tulpen)\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/03/01/brot-und-tulpen-schwarz-und-gelb/","summary":"\u003cp\u003eDas Sonntagsbrotbild muss ich diesmal optisch etwas kaschieren. Die Tulpen sollten davon ablenken, dass das Roggen-Weizen-Mischbrot teilweise etwas schwarz geworden ist. Irgendwie hat wohl der zickige kleine Elektroofen zu viel Hitze produziert.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/03/DSC04852.webp\"\n         alt=\"Brot \u0026amp; Tulpen\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eBrot \u0026amp; Tulpen\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eSo sieht es aber ganz schön aus! 😉\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/03/IMG_20150301_211542.webp\"\n         alt=\"Brot und Gerupfter (ohne Tulpen)\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eBrot und Gerupfter (ohne Tulpen)\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e","title":"Brot und Tulpen, Schwarz und Gelb"},{"content":"Schlimm, wenn man abends gemütlich auf der Couch sitzt, ausnahmsweise Fernsehen schaut — und es ist nichts zum Knabbern im Haus!\nAber man kann ja schnell improvisieren. Im Kühlschrank war noch Blätterteig, Salami, Zwiebeln und Knoblauch auch.\nDen Blätterteig habe ich ausgerollt, den Rest einfach klein geschnitten, ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit Oregano gewürzt und in den Blätterteig eingerollt. Den hab ich dann noch mit Olivenöl eingepinselt, und auch noch leicht mit Salz und Oregano bestreut.\nFür 20 Minuten in den Ofen — und fertig sind wunderbare gefüllte Knabberstängchen! Kein kulinarisches Hexenwerk, aber ein lecker Snack! 🙂\nBlätterteigstängchen mit Salami, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/03/01/schneller-snack-gefuellte-blaetterteigstaengchen/","summary":"\u003cp\u003eSchlimm, wenn man abends gemütlich auf der Couch sitzt, ausnahmsweise Fernsehen schaut — und es ist nichts zum Knabbern im Haus!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAber man kann ja schnell improvisieren. Im Kühlschrank war noch Blätterteig, Salami, Zwiebeln und Knoblauch auch.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDen Blätterteig habe ich ausgerollt, den Rest einfach klein geschnitten, ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit Oregano gewürzt und in den Blätterteig eingerollt. Den hab ich dann noch mit Olivenöl eingepinselt, und auch noch leicht mit Salz und Oregano bestreut.\u003c/p\u003e","title":"Schneller Snack: Gefüllte Blätterteigstängchen"},{"content":"Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Treberbrot gebacken. Mein Kollege und Treber-Dealer hat wieder Bier gebraut und darum große Mengen der Malz-Pampe übrig. Ich bat ihn, mir diesmal eine kleinere Menge als beim letzten Mal zu geben. Hat toll geklappt, statt vier Kilo bekam ich acht.\nSeit dem letzten Treberbrot ist viel passiert, was meine Brotbackkünste angeht — ich hatte meine Grundausbildung bei Werner. Und das merkt man dem Brot — jedem Brot, das ich backe — schon an.\nAber trotzdem war das heutige Treberbrot wieder hochexperimentell, da ich völlig unvorbereitet losgelegt und nicht bemerkt habe, dass es nur noch diverse Mehlreste im Haus gab. Darum gab es ein etwas eigenwilliges Brotrezept:\n700 Gramm Sauerteig Einen halben Hefewürfel etwa 200 Gramm Roggenmehl etwa 180 Gramm Dinkelvollkornmehl 50 Gramm Weizenvollkornmehl 250 Gramm Weizenmehl 30 Gramm Salz Eine Prise Kreuzkümmel 350 Milliliter Wasser 200 Gramm Treber Trotz des Rezeptchaos ist das Brot gut gelungen und schmeckt. Mal schauen, was ich mit dem restlichen 7,8 Kilo Treber mache … 😉 ","permalink":"https://kochdepp.de/2015/02/15/treberbrot-jetzt-fast-mal-richtig/","summary":"\u003cp\u003eNach langer Zeit habe ich \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/04/20/treberbrot-ohne-bier/\"\u003emal wieder ein Treberbrot\u003c/a\u003e gebacken. Mein Kollege und Treber-Dealer hat wieder Bier gebraut und darum große Mengen der Malz-Pampe übrig. Ich bat ihn, mir diesmal eine kleinere Menge als beim letzten Mal zu geben. Hat toll geklappt, statt vier Kilo bekam ich acht.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSeit dem letzten Treberbrot ist viel passiert, was meine Brotbackkünste angeht — ich hatte \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/05/11/brotbacken-mit-werner-der-trailer/\"\u003emeine Grundausbildung bei Werner\u003c/a\u003e. Und das merkt man dem Brot — jedem Brot, das ich backe — schon an.\u003c/p\u003e","title":"Treberbrot, jetzt fast mal richtig"},{"content":"Neues Jahr, neues Genusstreffen, neuer Ort, alter Wirt, alter Koch, alte Mitgenießer. Danke an Noémi, Ulrike, Sus und Werner für den schönen Abend.\nDenn schön war’s, lustig und lecker. Nur ein wenig viel.\nVorspeise\nAlici fritte, ähnlich wie die Meefischli in Würzburg\nJakobsmuschel, gratiniert\nDie Fischplatte\nBeilagen zum Fisch\nFischplatte ganz nah. In der Mitte: Adlerfisch. Noch nie vorher gehört, geschweige denn gesessen. Ist gut, festes Fleisch.\nÖle und Soßen. Vorsicht: Das Chiliöl ist nichts für schwache Zungen — wie meine.\nGrappa Nummer 2\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/01/25/genusstreffen-12015-leckereien-einem-neuen-ort/","summary":"\u003cp\u003eNeues Jahr, neues Genusstreffen, \u003ca href=\"http://larustica-wuerzburg.de/\"\u003eneuer Ort\u003c/a\u003e, alter Wirt, alter Koch, alte Mitgenießer. Danke an \u003ca href=\"http://sammelhamster.blogspot.de/2015/01/auf-ein-neues-genussbloggertreffen-im.html\"\u003eNoémi\u003c/a\u003e, \u003ca href=\"http://ut70619.blogspot.de/2015/01/fotos-genussbloggertreffen-im-januar.html\"\u003eUlrike\u003c/a\u003e, \u003ca href=\"http://corum.twoday.net/\"\u003eSus\u003c/a\u003e und \u003ca href=\"http://www.cucinaepiu.de/\"\u003eWerner\u003c/a\u003e für den schönen Abend.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDenn schön war’s, lustig und lecker. Nur ein wenig viel.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03621.webp\"\n         alt=\"DSC03621\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eVorspeise\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03642.webp\"\n         alt=\"Alici fritte\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eAlici fritte, ähnlich wie die Meefischli in Würzburg\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03632.webp\"\n         alt=\"Jakobsmuschel, gratiniert\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eJakobsmuschel, gratiniert\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03666.webp\"\n         alt=\"Die Fischplatte\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDie Fischplatte\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03677.webp\"\n         alt=\"Beilagen zum Fisch\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eBeilagen zum Fisch\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03683.webp\"\n         alt=\"DSC03683\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eFischplatte ganz nah. In der Mitte: Adlerfisch. Noch nie vorher gehört, geschweige denn gesessen. Ist gut, festes Fleisch.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/DSC03653.webp\"\n         alt=\"Öle und Soßen\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eÖle und Soßen. Vorsicht: Das Chiliöl ist nichts für schwache Zungen — wie meine.\u003c/p\u003e","title":"Genusstreffen 1/2015: Leckereien an einem neuen Ort"},{"content":" Ich schau dir ins Auge – Makro mit Stativ\nIch gebe zu, dass ich auch ins Foodbloggen gerutscht bin, weil ich gerne Essen fotografiere. Und noch lieber mache ich das, seit ich zum Geburtstag ein Makroobjektiv geschenkt bekommen habe. Seit dem spielen sich beim Kochen — für Außenstehende — bizarre Szenen ab.\nUm das Auge einer Forelle ganz nah mit möglichst wenig Rauschen (ISO 100) zu fotografieren, muss ich lang belichten, etwa 10 Sekunden. Und um dann nicht zu verwackeln, brauche ich ein Stativ und eine verzögerte Auslösung über den Selbstauslöser, sonst wackelt beim Drücken der Aufnahmetaste.\nUnd Klick …\n… das Forellenauge. Eine nachbearbeitete Schwarz-Weiß-Version davon gibt es bei 500px.\nForellenauge\nAber natürlich hab ich die Forelle auch noch gekocht — oder besser gesagt gebraten. Gefüllt mit Dill, Petersilie, Knoblauch und Ingwer, gewürzt mit Salz und Pfeffer und nachdem in sie in Mehl gewendet habe, sind sie in die heiße Pfanne gekommen.\nDazu gestampfte Kartoffeln mit Gelbe Rüben.\nGebratene Forelle mit Kräuter-Knoblauch-Ingwer-Füllung, dazu Kartoffel-Gelbe-Rüben-Stampf\nGebratene Forelle mit Füllung – und ohne Kopf\n","permalink":"https://kochdepp.de/2015/01/11/der-forelle-ins-auge-geschaut/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/01/IMG_20150110_163548.webp\"\n         alt=\"Ich schau dir ins Auge - Makro mit Stativ\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eIch schau dir ins Auge – Makro mit Stativ\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eIch gebe zu, dass ich auch ins Foodbloggen gerutscht bin, weil ich gerne Essen fotografiere. Und noch lieber mache ich das, seit ich zum Geburtstag ein Makroobjektiv geschenkt bekommen habe. Seit dem spielen sich beim Kochen — für Außenstehende — bizarre Szenen ab.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUm das Auge einer Forelle ganz nah mit möglichst wenig Rauschen (ISO 100) zu fotografieren, muss ich lang belichten, etwa 10 Sekunden. Und um dann nicht zu verwackeln, brauche ich ein Stativ und eine verzögerte Auslösung über den Selbstauslöser, sonst wackelt beim Drücken der Aufnahmetaste.\u003c/p\u003e","title":"Der Forelle ins Auge geschaut"},{"content":" ","permalink":"https://kochdepp.de/2014/12/28/geburtstagsbrot-geburtstagswurst-und-geburtstagskartoffelsalat/","summary":"\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"04-DSC02493\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/12/04-DSC02493.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"1-DSC02530-001\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/12/1-DSC02530-001.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"1-DSC02538\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/12/1-DSC02538.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"06-DSC02499\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/12/06-DSC02499.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"05-DSC02497\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/12/05-DSC02497.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"08-DSC02505\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/12/08-DSC02505.webp\"\u003e\u003c/p\u003e","title":"Geburtstagsbrot, Geburtstagswurst und Geburtstagskartoffelsalat"},{"content":"Vor ein paar Tagen hab ich beim Durch-die-Blogs-blättern bei Steffi gesehen, dass sie gefüllten Hokkaido-Kürbis gemacht hat. Das Rezept habe ich ehrlicherweise gar nicht wirklich gelesen, aber die Idee fand ich gut.\nUnd was sah ich heute beim Einkaufen im Supermarkt? Natürlich, eben Hokkaido-Kürbisse. Also habe ich zwei gekauft.\nIch! Kürbis! Nun muss man wissen, dass ich mit Kürbissen beim Kochen auf Kriegsfuß stehe. Ich esse gern Kürbis. Aber alles was ich jemand mit dem Gemüse gekocht habe, war nicht so lecker. Suppe, Gulasch, Pizza … immer schmeckte es doof.\nDeckel ab- und einen Standfuß schneiden.\nHeute habe ich es wieder gewagt und es hat sich gelohnt.\nIch habe mir gedacht, ich mache den gefüllten Kürbis so ähnlich, wie ich immer gefüllte Paprika mache.\nBei den Hokkaido-Kürbissen habe ich oben ein Stück abgeschnitten. An der Unterseite habe ich auch ein kleines Stückchen abgeschnitten, aber einfach nur, damit der Kürbis auch steht und nicht wegrollt oder umfällt. Aber nicht zu viel, sonst habe ich unten ein Loch und später suppt im Backofen alles raus.\nDie Füllung macht’s Hackfleisch, Reis, Kürbis, Zwiebel, Knoblauch\nFür die Füllung habe ich 125 Gramm Reis gekocht, der dann zusammen mit etwa 350 Gramm Hackfleisch in eine Schüssel.\nDann kommt noch eine geschnittene Zwiebel und Knoblauch mit dazu und — kleingeschnitten — die abgeschnittenen „Deckel“ der Kürbisse. Die Zutaten rühre ich jetzt gut durch und würze sie mit Salz und Pfeffer.\nIch habe schon ordentlich Salz und Pfeffer rein, da ich gehofft habe, dass ein Teil der Gewürze später in den Kürbis ziehen wird — was sich auch bewahrheitet hat. Gott sei Dank! 😉\nKratzen und Höhlen Ausgehöhlte Kürbisse\nNun müssen noch die Kürbisse ausgehöhlt werden. Das habe ich mit einem Löffel gemacht und wieder gestaunt, wie viele Kerne in so einem kleinen Hokkaido-Kürbis drin sind. Ich hab sie alle mal aufgehoben, vielleicht schaffe ich es, sie in den nächsten Tagen zu rösten.\nGekratzt habe ich so lange, bis alle Kerne und Fasern entfernt waren und nur noch eine dicke Wand aus Fruchtfleisch übrig war — oder wie das bei einem Kürbis heißt.\nBacke, backe, Kürbis! Dann kam die Hackfleisch-Reis-Masse in die ausgehöhlten Kürbisse und bei 180 Grad gut 60 Minuten in den Ofen. Meine Kürbisse waren relativ klein, bei größeren Kürbissen wird man wohl mehr Zeit einplanen müssen. 10 Minuten vor Ende habe ich noch geriebenen Gauda auf die Kürbisse gegeben und weiter backen lassen.\nDann raus aus dem Ofen und rauf auf den Tisch! 🙂\nFrisch aus dem Ofen: Die gefüllten Hokkaido-Kürbisse mit Käse überbacken.\nPasst gut zum gefüllten Kürbis: Endivien-Salat!\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/12/10/nachgekocht-gefuellter-hokkaido-kuerbis/","summary":"\u003cp\u003eVor ein paar Tagen hab ich beim Durch-die-Blogs-blättern \u003ca href=\"http://whatmakessteffihappy.blogspot.de/2014/12/gefullter-hokkaido-kurbis.html\"\u003ebei Steffi gesehen\u003c/a\u003e, dass sie gefüllten Hokkaido-Kürbis gemacht hat. Das Rezept habe ich ehrlicherweise gar nicht wirklich gelesen, aber die Idee fand ich gut.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd was sah ich heute beim Einkaufen im Supermarkt? Natürlich, eben Hokkaido-Kürbisse. Also habe ich zwei gekauft.\u003c/p\u003e\n\u003ch2 id=\"ich-kürbis\"\u003eIch! Kürbis!\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eNun muss man wissen, dass ich mit Kürbissen beim Kochen auf Kriegsfuß stehe. Ich esse gern Kürbis. Aber alles was ich jemand mit dem Gemüse gekocht habe, war nicht so lecker. Suppe, Gulasch, Pizza … immer schmeckte es doof.\u003c/p\u003e","title":"Nachgekocht:  Gefüllter Hokkaido-Kürbis"},{"content":"Ich esse es einfach gerne, so Gemüse aus dem Ofen. Wie schon mal geschrieben, ist das ein ganz einfach zu kochendes Gericht.\nAuch heute habe ich wieder mal den Inhalt des Gemüsefachs fast komplett zerschnippelt — Paprika, Gelbe Rüben, Sellerie, Kartoffeln, Zwiebeln und Rote Beete.\nUnd dazu — wenn man will — ein Stück Schweinefilet. Lecker\nOfengemüse\nSchweinefilet mit Ofengemüse\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/11/20/wieder-ofengemuese/","summary":"\u003cp\u003eIch esse es einfach gerne, so Gemüse aus dem Ofen. \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/06/01/kochen-fuer-deppen-lammkotelett-mit-ofengemuese/\"\u003eWie schon mal geschrieben\u003c/a\u003e, ist das ein ganz einfach zu kochendes Gericht.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch heute habe ich wieder mal den Inhalt des Gemüsefachs fast komplett zerschnippelt — Paprika, Gelbe Rüben, Sellerie, Kartoffeln, Zwiebeln und Rote Beete.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd dazu — wenn man will — ein Stück Schweinefilet. Lecker\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/11/1-DSC00854.webp\"\n         alt=\"Ofengemüse\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eOfengemüse\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/11/01-DSC00864.webp\"\n         alt=\"Schweinefilet mit Ofengemüse\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eSchweinefilet mit Ofengemüse\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e","title":"Wieder Ofengemüse"},{"content":"Das Brot zum Sonntag: Ein Roggen-Weizen-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen.\nEin bisschen krümelig: Sauerteig mit Roggenvollkornmehl angesetzt.\nMangels normalem Roggenmehl hab ich sogar den Sauerteig mit Vollkornmehl angesetzt.Scheint funktioniert zu haben, aber da war ich mir nicht sicher.\nWeiß das jemand: Kann man Sauerteig mit Vollkornmehl ansetzen oder hatte ich nur Glück?\nMehl aus der Region. Ich mag auch, dass die Tüte oben mit einem dicken Faden zugenäht ist. 😉\nGeknetet und in der Form: Das Brot wartet auf den heißen Ofen.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/11/16/sonntagsbrot-roggen-weizen-vollkorn/","summary":"\u003cp\u003eDas Brot zum Sonntag: Ein Roggen-Weizen-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Sonntagsbrot\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/11/4-DSC00777.webp\"\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Sonntagsbrot\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/11/3-DSC00787.webp\"\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/11/1-IMG_20141116_112858-001.webp\"\n         alt=\"Ein bisschen krümelig: Sauerteig mit Roggenvollkornmehl angesetzt.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eEin bisschen krümelig: Sauerteig mit Roggenvollkornmehl angesetzt.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eMangels normalem Roggenmehl hab ich sogar den Sauerteig mit Vollkornmehl angesetzt.Scheint funktioniert zu haben, aber da war ich mir nicht sicher.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWeiß das jemand: Kann man Sauerteig mit Vollkornmehl ansetzen oder hatte ich nur Glück?\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/11/2-DSC00735-001.webp\"\n         alt=\"Mehl aus der Region. Ich mag auch, dass die Tüte oben mit einem dicken Faden zugenäht ist. ;-)\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eMehl aus der Region. Ich mag auch, dass die Tüte oben mit einem dicken Faden zugenäht ist. 😉\u003c/p\u003e","title":"Sonntagsbrot: Roggen-Weizen-Vollkorn"},{"content":"Ich fahre für ein paar Tage weg, darum musste das Gemüsefach im Kühlschrank geräumt werden. Viel war eh nicht mehr drin, nur ein paar Paprika, paar Karotten, ein Stück Ingwer, ein kleiner Bund Petersilie und ein kleiner Bund Dill. Eine Zwiebel und rote Linsen waren noch im Vorratsregal.\nDie Zwiebel habe ich in der Pfanne angeschwitzt, die grob geschnittenen Paprika, Karotten und Ingwer mit dazu und die nur grob gehackte Petersilien und Dill — einschließlich der Stengel — dann auch mit rein. Dazu zwei Esslöffel Tomatenmark und ein wenig Wasser, Salz und Pfeffer. Das Gemüse habe ich dann bei kleiner Hitze schmurgeln lassen. Parallel dazu hab ich rote Linsen gekocht, sie dann abgegossen und zu dem Gemüse gegeben.\nBeim Servieren kommt noch ein Klecks saurer Sahne obendrauf — Veganer können die natürlich weglassen.\nNun kann ich beruhigt und satt wegfahren …\nPaprika, Karotten, Ingwer, rote Linsen – und einen Klecks sauerer Sahne\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/09/22/rote-linsen-mit-restgemuese/","summary":"\u003cp\u003eIch fahre für ein paar Tage weg, darum musste das Gemüsefach im Kühlschrank geräumt werden. Viel war eh nicht mehr drin, nur ein paar Paprika, paar Karotten, ein Stück Ingwer, ein kleiner Bund Petersilie und ein kleiner Bund Dill. Eine Zwiebel und rote Linsen waren noch im Vorratsregal.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Zwiebel habe ich in der Pfanne angeschwitzt, die grob geschnittenen Paprika, Karotten und Ingwer mit dazu und die nur grob gehackte Petersilien und Dill — einschließlich der Stengel — dann auch mit rein. Dazu zwei Esslöffel Tomatenmark und ein wenig Wasser, Salz und Pfeffer. Das Gemüse habe ich dann bei kleiner Hitze schmurgeln lassen. Parallel dazu hab ich rote Linsen gekocht, sie dann abgegossen und zu dem Gemüse gegeben.\u003c/p\u003e","title":"Rote Linsen mit Restgemüse"},{"content":"Ich wohne im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken, an dessen Nordwestseite Hessen angrenzt. Frankfurt ist deutlich näher an meinem Wohnort Würzburg als München, darum ist es auch nicht so verwunderlich, wenn ich mal in die hessische Küche abschweife.\nZu den Gerichten, die ich noch nie im Original probiert habe, aber öfter mal selbst machen, gehört der hessische Handkäs mit Musik. Ohne Rezept habe ich meine Variante mehr intuitiv zubereitet.\nDazu habe ich eine Packung Harzer Käse genommen und in eine Schüssel gelegt. Mit rein kamen eine in Ringe geschnittene Zwiebel, Salz, Pfeffer, Essig Öl und eine Menge Kümmel. Dann habe ich das Ganze einen Tag abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.\nHat mir zumindest wunderbar geschmeckt. Diesmal habe ich, um mal zu schauen, ob sich die hessische Variante mit meiner deckt, im Corum-Blog nach Handkäs mit Musik gesucht — als Hessin wird sie ja mal was über die legendäre Landesspeise geschrieben haben. Hat sie auch — sogar auf hessisch — und überraschenderweise macht sie den Handkäse mit Musik fast genauso wie ich. Nur gibt sie noch Knoblauch mit in den Sud — hervorragende Idee! 🙂 — und eine Schalotte. Und der Kümmel kommt bei ihr nicht in den Sud sondern erst beim Anrichten auf den Käse.\nHandkäs mit Musik und selbstgebackenem Roggenmischbrot\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/09/08/handkaes-mit-musik/","summary":"\u003cp\u003eIch wohne im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken, an dessen Nordwestseite Hessen angrenzt. Frankfurt ist deutlich näher an meinem Wohnort Würzburg als München, darum ist es auch nicht so verwunderlich, wenn ich mal in die hessische Küche abschweife.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den Gerichten, die ich noch nie im Original probiert habe, aber öfter mal selbst machen, gehört der hessische Handkäs mit Musik. Ohne Rezept habe ich meine Variante mehr intuitiv zubereitet.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu habe ich eine Packung \u003ca href=\"http://de.wikipedia.org/wiki/Harzer_K%C3%A4se\"\u003eHarzer Käse\u003c/a\u003e genommen und in eine Schüssel gelegt. Mit rein kamen eine in Ringe geschnittene Zwiebel, Salz, Pfeffer, Essig Öl und eine Menge Kümmel. Dann habe ich das Ganze einen Tag abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.\u003c/p\u003e","title":"Handkäs mit Musik"},{"content":"Ich habe am Freitagnachmittag meinen Arbeitsplatz aufgeräumt, bin raus auf die Straße — und kam im Urlaub an. Und wie kann man einen Urlaub besser beginnen, als sich gleich mit den Foodbloggerkollegen zum Essen zu treffen.\nNach dem kulinarischen eher mäßigem letzten Treffen haben wir uns auf keine Experimente eingelassen und sind wieder in das Il Castello gegangen — da kann man eigentlich nie etwas falsch machen. Außerdem war das ein letzter Test des Restaurants vor dem großen Foodbloggertreffen im Oktober, das auch dort stattfinden soll.\nDie detailierte Speisefolge des Abends gibt es — wie immer — bei Sammelhamster nachzulesen. Weitere Lobeshymnen über den Abend gibt es noch bei Werner und Susanne.\nTrombini – kann man immer essen.\nEin Mitbringsel von Werner\nDie Vorspeise Rote Bete auf Brot\nDie italienische Variante der Würzburger Meefischli\nDie Hauptspeise Die Hauptspeise – alles was im Meer schwimmt.\nSalsa Verde – mit der genialen grünen Soße schmeckt einfach alles!\nDer Fisch ist eine Dorade.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/08/31/genussbloggertreffen-august/","summary":"\u003cp\u003eIch habe am Freitagnachmittag meinen Arbeitsplatz aufgeräumt, bin raus auf die Straße — und kam im Urlaub an. Und wie kann man einen Urlaub besser beginnen, als sich gleich mit den Foodbloggerkollegen zum Essen zu treffen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNach dem \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/07/26/genusstreffen-im-juli/\"\u003ekulinarischen eher mäßigem letzten Treffen\u003c/a\u003e haben wir uns auf keine Experimente eingelassen und sind wieder  in das \u003ca href=\"http://ilcastello-wuerzburg.de/\"\u003eIl Castello\u003c/a\u003e gegangen — da kann man eigentlich nie etwas falsch machen. Außerdem war das ein letzter Test des Restaurants vor dem großen Foodbloggertreffen im Oktober, das auch dort stattfinden soll.\u003c/p\u003e","title":"Genussbloggertreffen August"},{"content":"Noch ist ja Sommer, aber irgendwie bin ich schon im Hamstermodus für die Winterzeit. Ins Haus geschneit ist mir eine Tüte mit frischen Lorbeerblättern, und einen Bund kleiner roter Chilischote habe ich am Markt gekauft. Beide dürfen in paar Wochen — oder gar Monate? — bei mir auf dem Fensterbrett und am Küchenregal rumlungern und schon austrocknen.\nIch könnte natürlich auch versuchen, zumindest die Chili im Ofen zu trocknen. Aber Hey — ich habe Zeit, die Dinger dürfen in aller Ruhe richtig scharf werden. 😉\nDer Lorbeer kommt dann in Soßen, Brühen und sind eine unverzichtbare für mich, wenn ich Sauerkraut koche. Die Chilis will ich dann mörsern und zum würzen nehmen — chön charf!\nIch freu mich schon … hamster, hamster, hamster … 🙂\nLorbeer – noch frisch.\nChilischoten – trocknet, kleine rote Teufel!\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/08/25/trockenzeit/","summary":"\u003cp\u003eNoch ist ja Sommer, aber irgendwie bin ich schon im Hamstermodus für die Winterzeit. Ins Haus geschneit ist mir eine Tüte mit frischen Lorbeerblättern, und einen Bund kleiner roter Chilischote habe ich am Markt gekauft. Beide dürfen in paar Wochen — oder gar Monate? — bei mir auf dem Fensterbrett und am Küchenregal rumlungern und schon austrocknen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIch könnte natürlich auch versuchen, zumindest die Chili im Ofen zu trocknen. Aber Hey — ich habe Zeit, die Dinger dürfen in aller Ruhe richtig scharf werden. 😉\u003c/p\u003e","title":"Trockenzeit"},{"content":"Das Kochblog habe ich in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Darum die letzten zwölf Tage in Ausschnitten und Zeitraffer …\nDer Rosella Steinchampignon ist auch nur ein Pilz.\nPanierte Rosellas mit Bratwurst und Gelbe-Rüben-Salat.\nSchweinefilets mit gebratenen Kartoffelwürfeln und Auberginencreme.\nMaking of in Bildern; Zucchini-Tomaten-Soße mit Kräutern auf Vorrat eingekocht\nBrotbacktag: Zwei Toastbrote, immer noch verbesserungswürdig, …\n… und drei Roggenvollkornbrote mit Kümmel und Sonnenblumenkernen.\nKaninchen als Ganzes gekauft, zerlegt und mit Gemüse im Ofen gegart.\nDazu das oben erwähnte Toastbrot mit Salbeibutter\nChicoreesalat mit Haselnüssen, Sesamöl und Cassis-Essig.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/08/17/zwoelf-tage-zeitreise/","summary":"\u003cp\u003eDas Kochblog habe ich in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Darum die letzten zwölf Tage in Ausschnitten und Zeitraffer …\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/DSC02931.webp\"\n         alt=\"Der Rosella Steinchampignon ist auch nur ein Pilz.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDer Rosella Steinchampignon ist auch nur ein Pilz.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/DSC02939-001.webp\"\n         alt=\"Panierte Rosellas mit Bratwurst und Gelbe-Rüben-Salat.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003ePanierte Rosellas mit Bratwurst und Gelbe-Rüben-Salat.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/DSC03808.webp\"\n         alt=\"Schweinefilets mit gebratenen Kartoffelwürfeln und Auberginencreme.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eSchweinefilets mit gebratenen Kartoffelwürfeln und Auberginencreme.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/2014-08-07.webp\"\n         alt=\"Making of in Bildern; Zucchini-Tomaten-Soße mit Kräutern auf Vorrat eingekocht\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eMaking of in Bildern; Zucchini-Tomaten-Soße mit Kräutern auf Vorrat eingekocht\u003c/p\u003e","title":"Zwölf-Tage-Zeitreise"},{"content":"Ohne Worte. Danke Werner. ","permalink":"https://kochdepp.de/2014/08/03/ein-schoener-und-leckerer-abend/","summary":"\u003cp\u003eOhne Worte. Danke \u003ca href=\"http://www.cucinaepiu.de/\"\u003eWerner\u003c/a\u003e.\u003cimg alt=\"Ein schöner Abend\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/01-DSC02721.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"Ein schöner Abend\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/03-DSC02723.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"Ein schöner Abend\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/10-DSC02749.webp\"\u003e \u003cimg alt=\"Ein schöner Abend\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/17-DSC02766.webp\"\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Ein schöner Abend\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/08/20-DSC02769.webp\"\u003e\u003c/p\u003e","title":"Ein schöner und leckerer Abend"},{"content":"An der selben Fischtheke, an der Sammelhamster gestern den Tintenfisch gekauft hat — purer Zufall –, habe ich mir ein großes Stück Lachsfilet gegönnt. Dazu noch eine Packung Blätterteig, nicht von der Fischtheke.\nAb mit dem rohen Lachs und ein wenig Dill und Knoblauch in den Blätterteig …\nNoch blass: der gefüllte Blätterteig.\nDazu gab es — unfotografiert — Fenchel- und Kohlrabigemüse mit Honig und Chili aus der Pfanne. Und einen Tomatensalat mit Zwiebeln und Kapern.\nTomatensalat mit Kapern und Zwiebeln\nDie Lachs-Blätterteigtaschen leicht gebräunt und fast ein bisschen zu durch auf den Teller … lecker! 🙂\nBlätterteig gefüllt mit Lachs, Knoblauch und Dill\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/07/27/lachs-blaetterteig-taschen/","summary":"\u003cp\u003eAn der selben Fischtheke, an der \u003ca href=\"http://sammelhamster.blogspot.de/2014/07/sepia-vom-grill.html\"\u003eSammelhamster gestern den Tintenfisch gekauft hat\u003c/a\u003e — purer Zufall –,  habe ich mir ein großes Stück Lachsfilet gegönnt. Dazu noch eine Packung Blätterteig, nicht von der Fischtheke.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAb mit dem rohen Lachs und ein wenig Dill und Knoblauch in den Blätterteig …\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/07/2-DSC02664.webp\"\n         alt=\"Noch blass: der gefüllte Blätterteig.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eNoch blass: der gefüllte Blätterteig.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eDazu gab es — unfotografiert — Fenchel- und Kohlrabigemüse mit Honig und Chili aus der Pfanne. Und einen Tomatensalat mit Zwiebeln und Kapern.\u003c/p\u003e","title":"Lachs-Blätterteig-Taschen"},{"content":"Beim letzten Genusstreffen ist mal wieder das Stichwort „selbstgebackenes Toastbrot“ gefallen, eine Sache, die mich schon länger gereizt hat. Und nun habe ich, ohne groß nachzudenken, dem Reiz mal nachgegeben. Also an den Rechner gesetzt und im Netz nach dem erstbesten Toastbrot-Rezept gesucht, das relativ leicht backbar schien. Fündig wurde ich im Kochkino.\nAlle Zutaten rein in die Schüssel, kneten und stehen lassen.\nAls der Teig fertig aufgegangen, habe ich gemerkt, dass ich den im Rezept angegebenen Esslöffel Öl vergessen habe. Aber Butter war ja genug drin.\nDer fluffige Teig — ohne Öl.\nLaut Rezept hätte man den Teig ausrollen sollen und dann wieder zusammenrollen müssen, damit das Brot locker und luftig wird. Aber ich hatte gerade keine Fläche zum ausrollen frei — und auch keine Lust dazu. Der Teig sah mir schon locker genug aus.\nGleich geht es ab in den Ofen.\nNach 40 Minuten war es so weit — es gab noch ein paar Extraminuten mit eingeschaltetem Grill im Elektroofen, um die Oberseite etwas brauner zu bekommen. Aber dann war es auf dem Tisch angerichtet — mein erstes selbstgemachtes Toastbrot.\nLeicht gebräunt, frisch aus dem Ofen: Mein erstes Toastbrot.\nSubjektive Beurteilung des Toastbrots: Für das erste Mal nicht schlecht. Aber auch noch mit viel Luft nach oben. Das Brot schmeckte ein bisschen zu hefig, die Konsistenz war etwas zu bröselig und beim Salz-Zucker-Verhältnis muss ich beim nächsten Mal auch noch schrauben.\nFrisches, noch leicht warmes Toastbrot mit selbstgemachter Erdbeer-Bananen-Marmelade.\nAber schlecht kann es nicht gewesen sein — nach einem Tag war schon die Hälfte der Brote gegessen! 🙂\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/07/27/toastbrot-selber-machen-pre-alpha/","summary":"\u003cp\u003eBeim \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/07/26/genusstreffen-im-juli/\"\u003eletzten Genusstreffen\u003c/a\u003e ist mal wieder das Stichwort „selbstgebackenes Toastbrot“ gefallen, eine Sache, die mich schon länger gereizt hat. Und nun habe ich, ohne groß nachzudenken, dem Reiz mal nachgegeben. Also an den Rechner gesetzt und im Netz nach dem erstbesten Toastbrot-Rezept gesucht, das relativ leicht backbar schien. Fündig \u003ca href=\"http://kochkino.de/toastbrot-weissbrot/2184\"\u003ewurde ich im Kochkino\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAlle Zutaten rein in die Schüssel, kneten und stehen lassen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAls der Teig fertig aufgegangen, habe ich gemerkt, dass ich den im Rezept angegebenen Esslöffel Öl vergessen habe. Aber Butter war ja genug drin.\u003c/p\u003e","title":"Toastbrot selber machen: pre-alpha"},{"content":"Gestern trafen sich wieder die Foodblogger in Würzburg. Um der Abwechslung Willen haben wir diesmal das Il Castello verlassen und uns im türkischen Restaurant „Ararat“ getroffen. Als ich zuletzt wirklich türkisch essen war, war das auch im Ararat und gut 15 Jahre her. Damals empfand ich das Essen als sehr lecker, und so war ich gespannt, wie es mir diesmal schmecken würde.\nGemische Vorspeisen\nWas mir gut geschmeckt hat, war die gemischte Vorspeisenplatte, die wir uns zu Siebt bestellt haben. Keine Ahnung wie die einzelnen Vorspeisen hießen, aber das Gelbe und das Rote war richtig gut — und scharf und knoblauchig, die Auberginen und Zucchini waren gute gegrillte Auberginen und Zucchini. Dazu gab es Fladenbrot.\nLamm mit Rokrautsalat, gegrillter Paprika, Cacık und Evis Zwiebeln.\nDie Karte im Ararat ist groß — und voller türkischer Gerichte, die ich nicht kenne. Da es den anderen ähnlich ging, hat — fast — jeder eine eigene Hauptspeise bestellt. Ich habe mich für Lamm mit Beilagen entschieden. Und das war … ok. Nicht schlecht, aber auch nicht umwerfend. Das Lamm war schon ein bisschen zu fest, die kleine Paprika hat vom Grill auch nur eine Flüchtigkeitskuss bekommen und die Knoblauchkartoffeln waren auch mittelgut.\nVielleicht habe ich auch, erinnerungsverklärt wie ich war, zu viel erwartet. Vielleicht habe ich, unkundig in der türkischen Küche wie ich bin, die wirklichen Leckereien auf der Karte nicht erkannt. Auf jeden Fall fand ich das Essen nicht überragend, es war für mich ein solides, normales Essen. Nur leider für meine Verhältnisse etwas teuer — mit drei türkischen Hausweinen, einem Raki (lecker), einem Mokka (nicht so mein Fall) und zwei Flaschen Wasser habe ich knapp 40 Euro gezahlt. Aber die Bedienung war nett und fränkisch-türkisch freundlich! 🙂\nDas Essen links von mir.\nDas Essen rechts von mir.\nDer wirkliche Gipfel des Genusses war — wie immer — die Gesellschaft. Danke an Sus, Karin, Evi, Noemi und Werner für diesen lustigen Abend! Berichte über den Abend gibt es auch bei\nSammelhamster Cucina e piu ","permalink":"https://kochdepp.de/2014/07/26/genusstreffen-im-juli/","summary":"\u003cp\u003eGestern trafen sich wieder die Foodblogger in Würzburg. Um der  Abwechslung Willen haben wir diesmal das \u003ca href=\"http://ilcastello-wuerzburg.de/\"\u003eIl Castello\u003c/a\u003e verlassen und uns im \u003ca href=\"http://www.ararat-restaurant.de/\"\u003etürkischen Restaurant „Ararat“\u003c/a\u003e getroffen. Als ich zuletzt wirklich türkisch essen war, war das auch im Ararat und gut 15 Jahre her. Damals empfand ich das Essen als sehr lecker, und so war ich gespannt, wie es mir diesmal schmecken würde.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/07/01-DSC02472.webp\"\n         alt=\"Gemische Vorspeisen\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGemische Vorspeisen\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eWas mir gut geschmeckt hat, war die gemischte Vorspeisenplatte, die wir uns zu Siebt bestellt haben. Keine Ahnung wie die einzelnen Vorspeisen hießen, aber das Gelbe und das Rote war richtig gut — und scharf und knoblauchig, die Auberginen und Zucchini waren gute gegrillte Auberginen und Zucchini. Dazu gab es Fladenbrot.\u003c/p\u003e","title":"Genusstreffen im Juli"},{"content":"Nicht nur der Brotkasten war am Sonntag leer, irgendwie musste ich die Zeit zum WM-Finalspiel am Abend verbringen. Also, ran an das Roggenmehl!\nEs gab ein Roggenmischbrot mit Sonnenblumenkernen. Ich habe mal ein wenig mit der Wassermenge im Teig experimentiert und statt etwa 380 Millilitern mal gut 450 Milliliter genommen. Und was hab ich gelernt? Brotbacken ist nichts für blinde Experimente; der Teil wurde zu weich und war kaum in Form zu bringen. In der Kastenform war das nicht schlimm, aber die beiden frei geformten Brote sind binnen Minuten zu Fladen zusammengefallen. Geschmacklich gut, aber optisch weit weg von optimal.\nBlass, weich und mit Sonnnenblumenkernen bestreut.\nDunkel, hart und mit heruntergefallenen Sonnnenblumenkernen.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/07/14/wochenendbrot-mit-sonnenblumenkernen/","summary":"\u003cp\u003eNicht nur der Brotkasten war am Sonntag leer, irgendwie musste ich die Zeit zum WM-Finalspiel am Abend verbringen. Also, ran an das Roggenmehl!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEs gab ein Roggenmischbrot mit Sonnenblumenkernen. Ich habe mal ein wenig mit der Wassermenge im Teig experimentiert und statt etwa 380 Millilitern mal gut 450 Milliliter genommen. Und was hab ich gelernt? Brotbacken ist nichts für blinde Experimente; der Teil wurde zu weich und war kaum in Form zu bringen. In der Kastenform war das nicht schlimm, aber die beiden frei geformten Brote sind binnen Minuten zu Fladen zusammengefallen. Geschmacklich gut, aber optisch weit weg von optimal.\u003c/p\u003e","title":"Wochenendbrot mit Sonnenblumenkernen"},{"content":"Mein persönlicher König der Salate für eine Grillfeier ist Tzatziki. Diesen griechischen Gurkensalat gibt es in tausenden Rezeptvarianten, alle mehr oder weniger raffiniert. Ich bevorzuge eine sehr einfach Version, die auch relativ schnell zubereitet ist.\nDazu verwende ich zwei Päckchen Magerquark, eine große Salatgurke, drei Zehen Knoblauch, Weinessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Über die Menge an Knoblauch kann man streiten, aber unter drei Zehen Knoblauch kann ich den Tzatziki auch gleich bleiben lassen und einfach Gurkensalat machen.\nZutaten für einen einfachen Tzatziki.\nDie Gurke wasche ich und reibe sie — mit einer Reibe 😉 — relativ grob in Streifen.\nGurke mit Schale grob reiben.\nJetzt kommt auf die geriebenen Gurken eine ordentliche Portion Salz. Das Ganze mische ich dann schön durch und lasse es eine Viertelstunde stehen. Das Salz zieht das Wasser aus der Gurke — Stichwort „Osmose“.\nOrdentlich Salz auf die geriebenen Gurken.\nDas Wasser drücke ich dann aus den Gurken heraus, zurück bleibt ein kleiner Rest an weniger wässrigen Gurkenstreifen. Da sieht man mal, wie viel Wasser in so einer Gurke drin ist — oder war.\nDie gesalzenen Gurken ausdrücken.\nDann die zwei Päckchen Quark zu dem Gurkenkonzentrat geben und durchrühren.\nQuark zu den Gurken geben.\nJetzt zum Knoblauch. Ich liebe Knoblauch. Über viele Jahre habe ich verschiedene Methoden ausprobiert, wie man Knoblauch am Besten zum Kochen verwenden kann — und bin beim Zerreiben gelandet.\nDrei Zehen Knoblauch.\nDie Zehen schäle ich und hacke sie mit dem Messer erst mal klein. Je kleiner, desto leichter wird das Zerreiben dann.\nGehackter Knoblauch\nNun gebe ich Salz auf die gehackten Knoblauchzehen. Das Salz dient als Schleifmittel und zerreibt den Knoblauch. Je mehr Salz, desto leichter geht das Zerreiben.\nKnoblauch mit Salz und einem Messer zerreiben.\nWie cremig man den Knoblauch haben will, muss man selbst entscheiden. Ich mache meistens keine zu feine Paste, ein klein wenig bröckelig darf er noch sein.\nZerriebener Knoblauch.\nDen Knoblauch rührt man in den Gurkenquark mit ein. Dann einen guten Schuss Weinessig und einen noch besseren Schuss Olivenöl reingeben.\nDer angehende Tzatziki mit Weinessig und Olivenöl.\nUnd fertig ist der Tzatziki. Ganz leicht! 🙂\nDurchrühren, und fertig ist der Tzatztiki\nKlar können bessere Zutaten den Tzatziki noch besser machen, aber meiner Meinung nach hängt der Geschmack vor allem an der Zubereitung der Gurke — ich drück das Wasser ordentlich aus — und des Knoblauch — ich zerreiben ihn mit Salz und Messer. Mit den Mengenverhältnissen aller Zutaten muss man einfach etwas herumspielen, bis man seinen persönliches Favoriten gefunden hat.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/07/06/tzatziki-ein-einfaches-und-leckeres-rezept/","summary":"\u003cp\u003eMein persönlicher König der Salate für eine Grillfeier ist Tzatziki. Diesen griechischen Gurkensalat gibt es in tausenden Rezeptvarianten, alle mehr oder weniger raffiniert. Ich bevorzuge eine sehr einfach Version, die auch relativ schnell zubereitet ist.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu verwende ich zwei Päckchen Magerquark, eine große Salatgurke, drei Zehen Knoblauch, Weinessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Über die Menge an Knoblauch kann man streiten, aber unter drei Zehen Knoblauch kann ich den Tzatziki auch gleich bleiben lassen und einfach Gurkensalat machen.\u003c/p\u003e","title":"Tzatziki – ein einfaches und leckeres Rezept"},{"content":"Am Sonntag wurde wieder Brot gebacken — Roggenvollkorn mit Walnüssen. Und heute gab es das mit Botter zum Abendessen — darauf leckere Luzernen-, Radischen- und Brokkolisprossen, leicht gesalzen und gepfeffert.\nRoggenvollkornbrot mit Butter und Sprossen.\nRoggenvollkornbrot mit Butter und Sprossen.\nLecker, lecker, lecker. 🙂\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/06/24/sprossenbrot/","summary":"\u003cp\u003eAm Sonntag wurde wieder Brot gebacken — Roggenvollkorn mit Walnüssen. Und heute gab es das  mit Botter zum Abendessen — darauf leckere Luzernen-, Radischen- und Brokkolisprossen, leicht gesalzen und gepfeffert.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/06/03-DSC01485.webp\"\n         alt=\"Roggenvollkornbrot mit Butter und Sprossen.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eRoggenvollkornbrot mit Butter und Sprossen.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/06/13-DSC01505.webp\"\n         alt=\"Roggenvollkornbrot mit Butter und Sprossen.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eRoggenvollkornbrot mit Butter und Sprossen.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eLecker, lecker, lecker. 🙂\u003c/p\u003e","title":"Sprossenbrot"},{"content":"Eigentlich wollte ich ja gestern ein Roggenvollkornbrot backen, aber es mangelt an Zeit und Roggenvollkornmehl im Supermarkt. Darum stand ich am Sonntag in der Küche und habe wieder Roggen- und Weizenmehl vermengt und ein Roggenmischbrot gebacken — dafür mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen.\nNicht perfekt geformt warten sie Rohlinge, dass er Ofen aufgeheizt ist.\nMein schäbiger kleiner Elektroofen hat wieder gezickt und dem Brot in der Kastenform an einer Ecke eine Brandnarbe verpasst. Naja, dann knuspert es eben um so mehr! 😉\nRoggenmischbrot mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen: Ein kleines Runde und ein Längliches – und eines im Kasten.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/06/15/sonntagsbrot/","summary":"\u003cp\u003eEigentlich wollte ich ja gestern ein Roggenvollkornbrot backen, aber es mangelt an Zeit und Roggenvollkornmehl im Supermarkt. Darum stand ich am Sonntag in der Küche und habe wieder Roggen- und Weizenmehl vermengt und ein Roggenmischbrot gebacken — dafür mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/06/2-DSC00551.webp\"\n         alt=\"Nicht perfekt geformt warten sie Rohlinge, dass er Ofen aufgeheizt ist.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eNicht perfekt geformt warten sie Rohlinge, dass er Ofen aufgeheizt ist.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eMein schäbiger kleiner Elektroofen hat wieder gezickt und dem Brot in der Kastenform an einer Ecke eine Brandnarbe verpasst. Naja, dann knuspert es eben um so mehr! 😉\u003c/p\u003e","title":"Sonntagsbrot"},{"content":" Gemüse, einfach grob geschnitten\nAch, Kochen ist doch oft keine große Kunst.\nDu schippelst ganz grob ein paar Paprika, geschälte Karotten, geschälte Kartoffeln, Fenchel — oder was immer gerade im Gemüsefach herumliegt — in eine Schüssel, wirfst ein bisschen Salz, Pfeffer, einen Rosmarinzweig und Olivenöl hinterher, rührst das Ganze mal kurz durch und kippst das ganze Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.\nNach 45 Minuten nimmst du das Blech aus dem 180 Grad heißen Ofen und hast das beste Ofengemüse vor dir. Zeitlicher Knackpunkt sind meist die Kartoffeln, die brauchen am längsten. Wenn du willst, kannst du sie vorkochen, dann muss das Gemüse nur knapp eine halbe Stunde in den Ofen.\nGemüse, frisch aus dem Ofen\nIm Grunde hast du damit schon eine Hauptspeise — als Vegetarier kannst du dich schon an den Tisch setzen und essen, guten Appetit.\nAber wenn du das Gemüse als Beilage willst: Dazu passt wunderbar Lammkotelett, das du einfach nur scharf von jeder Seiten anbrätst und danach salzst und pfefferst. Und noch einen Dipp aus Joghurt mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft dazu. Fertig.\nLammkotelett mit Ofengemüse und Joghurtdipp\nDas Rezept macht kaum wirkliche Arbeit, die meiste Zeit geht mit dem Warten auf das Gemüse im Ofen drauf.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/06/01/kochen-fuer-deppen-lammkotelett-mit-ofengemuese/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/06/07-20140529_165627.webp\"\n         alt=\"Gemüse, einfach grob geschnitten\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGemüse, einfach grob geschnitten\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eAch, Kochen ist doch oft keine große Kunst.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDu schippelst ganz grob ein paar Paprika, geschälte Karotten, geschälte Kartoffeln, Fenchel — oder was immer gerade im Gemüsefach herumliegt — in eine Schüssel, wirfst ein bisschen Salz, Pfeffer, einen Rosmarinzweig und Olivenöl hinterher, rührst das Ganze mal kurz durch und kippst das ganze Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNach 45 Minuten nimmst du das Blech aus dem 180 Grad heißen Ofen und hast das beste Ofengemüse vor dir. Zeitlicher Knackpunkt sind meist die Kartoffeln, die brauchen am längsten. Wenn du  willst, kannst du sie vorkochen, dann muss das Gemüse nur knapp eine halbe Stunde in den Ofen.\u003c/p\u003e","title":"Kochen für Deppen: Lammkotelett mit Ofengemüse"},{"content":"Am Freitag war es wieder so weit: Genusstreffen-Alarm in Würzburg. Ein paar Foodblogger aus der Region — und darüber hinaus — haben sich zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen. Ort des Geschehens war — wie so oft — das Il Castello in Würzburg, ein italienisches Restaurant.\nAuch diesmal war die Qualität der Gerichte wundervoll, alles lecker und frisch. Einen Haken gab es, auch wenn es ein Luxusproblem ist: Die Menge des Essens. Nein, es war nicht zu wenig. Es war viel zu viel. Aber weil alles so ausgezeichnet schmeckte, hab ich mir diesmal wirklich den Magen verrenkt. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen, auch wenn es bestimmt gut gemeint war.\nBeim Genusstreffen im April März habe ich meine erste Auster gegessen, diemal meine erste gratinierte. Und auch diesmal hab ich vergessen, die Muschelschale mitzunehmen, obwohl ich sie diesmal extra zu Seite gelegt habe. Dann muss ich das nächste Mal doch wieder ein essen. 😉\nEs war ein wirklich sehr lustiger Abend, wir saßen — ungewollt — weit über die eigentliche Öffnungszeit des Il Castellos noch am Tisch und haben geplaudert und gelacht.\nWeitere Worte zu dem Mai-Genusstreffen gibt es bei meinen Tischgenossinnen und Tischengenossen zu lesen. Ich freue mich schon auf das nächste Mal! 🙂\nRamazzotti Aperitivo Rosato mit Basilikum\nTrüffelbruscetta\nAusternphalanx\ngratinierte Auster\nAuster natur\nFisch, Fisch, Fisch\nKabeljaufilet mit Spinat und Kartoffeln\nLammrippchen\nGemüse\nProstata mit Panna cotta 😉\nGrappa. War auch nötig!\nMitbringsel von Werner.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/06/01/genusstreffen-im-mai/","summary":"\u003cp\u003eAm Freitag war es wieder so weit: Genusstreffen-Alarm in Würzburg. Ein paar Foodblogger aus der Region — und darüber hinaus — haben sich zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen. Ort des Geschehens war — wie so oft — das \u003ca href=\"http://ilcastello-wuerzburg.de/\"\u003eIl Castello in Würzburg\u003c/a\u003e, ein italienisches Restaurant.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch diesmal war die Qualität der Gerichte wundervoll, alles lecker und frisch. Einen Haken gab es, auch wenn es ein Luxusproblem ist: Die Menge des Essens. Nein, es war nicht zu wenig. Es war viel zu viel. Aber weil alles so ausgezeichnet schmeckte, hab ich mir diesmal wirklich den Magen verrenkt. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen, auch wenn es bestimmt gut gemeint war.\u003c/p\u003e","title":"Üppiges Genusstreffen im Mai"},{"content":"Weiter in meinem Bestreben, gutes Brot zu backen! Gestern hab ich das Grundrezept von Werner für ein Roggenmischbrot leicht variiert. Über Nacht habe ich nicht nur den Sauerteig gehen lassen, sondern auch noch 150 Gramm Kürbiskerne in Wasser quellen lassen.\nDas Ergebnis – sehr fein! 🙂\nRoggenmischbrot mit Kürbiskernen\nEine dunkle Seite gab es beim Backen. Ich hab das Blech wohl zu tief in den Backofen geschoben — unterste Schiene. Und da ist die Unterseite des einen Brots ordentlich schwarz geworden, man konnte die Holzkohle aber einigermaßen gut abkratzen!\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/05/18/level-2-roggenmischbrot-mit-kuerbiskernen/","summary":"\u003cp\u003eWeiter in meinem Bestreben, gutes Brot zu backen! 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Und da ist die Unterseite des einen Brots ordentlich schwarz geworden, man konnte die Holzkohle aber einigermaßen gut abkratzen!\u003c/p\u003e","title":"Level 2: Roggenmischbrot mit Kürbiskernen"},{"content":"Vor gut einer Woche war ich in Werners „Piccola Panetteria“ zu Gast, um mal so richtig das Brotbacken zu lernen. Ich bin dadurch kein Profi geworden, aber ich habe mal gesehen, wie es richtig gehen kann und viele Tipps und Kniffe mitgenommen.\nWir haben große Teile der Back-Session auf Video und Audio aufgenommen, nur muss ich das Ganze noch zusammenschneiden (und erst mal das Rohmaterial sichten, ob überhaupt was brauchbares dabei ist) — das aber es mangelt mir gerade an Zeit und (daheim) Software.\nUm aber schon mal einen Eindruck zu geben — quasi als „Trailer“, zeigt ich hier mal den feierlichen Abschluss des Backtages, das rituelle Brotanschneiden. 😉\nhttps://www.youtube.com/watch?v=X_OxZZzxvWs\nDiese Brote kamen aus den Öfen. Köstlich! 🙂\nMeine ersten richtigen Brote, Dank Werners geduldiger Anleitung.\nUnd heute habe ich gewagt, meine neuen Kenntnisse in die Tat umzusetzen — ganz allein. Mit einem Ableger von Werners Sauerteig, der bei mir ein neues Zuhause gefunden hat, habe ich ein Roggenmischbrot gebacken, ohne Schnickschnack. Im Nachhinein sind mir schon noch einige „Fehler“ aufgefallen, aber es kam trotzdem das beste Brot aus dem Ofen, das ich je gebacken habe! 😀\nMein erstes Roggenmischbrot mit Sauerteig, das den Namen auch verdient.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/05/11/brotbacken-mit-werner-der-trailer/","summary":"\u003cp\u003eVor gut einer Woche war ich in \u003ca href=\"http://www.cucinaepiu.de/\"\u003eWerners „Piccola Panetteria“\u003c/a\u003e zu Gast, um mal so richtig das Brotbacken zu lernen. Ich bin dadurch kein Profi geworden, aber ich habe mal gesehen, wie es richtig gehen kann und viele Tipps und Kniffe mitgenommen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWir haben große Teile der Back-Session auf Video und Audio aufgenommen, nur muss ich das Ganze noch zusammenschneiden (und erst mal das Rohmaterial sichten, ob überhaupt was brauchbares dabei ist) — das aber es mangelt mir gerade an Zeit und (daheim) Software.\u003c/p\u003e","title":"Brotbacken mit Werner – Der Trailer"},{"content":"Vor drei Wochen\nKollege: Brauchst du Treber?\nIch: Hä? (fränkisches Interrogativpronom)\nKollege: Ich braue hobbymäßig ein bisschen Bier. Da bleiben die Rückstände der Malzmaische übrig, das brauche ich nicht mehr. Aber man kann es noch zum Brotbacken nehmen. Du backst doch hin und wieder Brot?\nIch: Ja. Aber ich mag kein Bier.\nKollege: Das schmeckt nicht nach Bier, das ist nur Malzbrei.\nIch: Das schmeckt also nicht nach Bier?\nKollege: Nein.\nIch: Na gut, ich nehme ein bisschen von dem … ähhh … Ding … Zeug .. ähhh …\nKollege: Treber.\nIch: Genau.\nMalzpampe, auch Treber genannt\nZwei Wochen später …\nDas bisschen Treber stellte sich als eine Vier-Kilo-Tüte voll des Malzbreis heraus. Also ran ans Brotbacken. Eine Rezeptrecherche im Netz half mir nur bedingt — alle Rezepte für Treberbrot waren mit Bier als Zutat — nix für mich. (Jaja, man schmeckt das Bier dann gar nicht als Bier … aber ich weiß, dass es drin ist)\nAlso habe ich mir einen eigenen Mittelweg aus den diversen Rezepten zusammengebastelt.\nZutaten für Treberbrot. Wasser, Trockenhefe und Kümmel sind nicht auf dem Bild.\nMan nehme Ich nahm:\n500 Gramm Treber 1000 Gramm Vollkornmehl Eineinhalb Päckchen Trockenhefe 250 Milliliter Wasser 150 Milliliter Weißwein 150 Gramm Haselnüsse Ein Hand voll Kümmel Drei Teelöffel Salz Viel Glück Die Muskeln spielen lassen – den Teig mit der Hand kneten.\nAlle Zutaten in eine große Schüssel geben und darauf achten, dass dann noch Platz in der Schüssel ist — der Teig wird noch größer werden. Alles miteinander vermischen und verkneten. Ich habe das bei diesem Brot mit der Hand gemacht — was, wie ich hinterher gemerkt habe, eine Sauarbeit ist.\nDas Kniffelige beim Treberbrot ist die Menge der Flüssigkeit. Im Grunde kommt es darauf an, wie trocken oder feucht der Treber ist. Da muss man einfach mit Gefühl den Teig kneten und immer mal ein wenig Wasser (und in meinem Fall Wein) nachkippen, bis man einen festen, aber nicht trockenen Brotteig hat. Die 400 Milliliter sind also die Menge nur für meinen Treber an diesem Tag — das kann bei anderen Trebern abweichen.\nOk, mangels jahrzehntelanger Brotbackerfahrung habe ich geraten, wieviel Wasser reinkommt. 😉\nDann habe ich den Teig mal zweieinhalb Stunden mit einem Geschirrtuch abgedeckt und an einem waren Ort gestellt. Während dieser Zeit passierte das Hefewunder — das Volumen des Teigs hat sich verdoppelt! Zauberei! 😀\nTreberteig nach dem Gehen\nTreberteig vor dem Gehen\nDen Ofen hab ich auf gut 200 Grad vorgeheizt, das Brot in eine eingefettete Kastenform und eine eingefettete Glasauflaufform gegeben, oben noch die Sollbruchstelle für den Teig mit einem Messer eingeritzt und ab mit den Broten eine Stunde lang in den Ofen. Dann den Ofen aufgemacht und … aaaaaaaaaaaah … Brot! 🙂 Das fertig gebackene Treberbrot\nDas Treberbrot hat mir ganz gut geschmeckt, leicht malzig im Abgang, aber wirklich ohne jeglichen Hauch von Biergeschmack. Glücklicherweise.\nEin Blick ins Innere des Treberbrots\nDie Kruste war … krustig, das Innere ganz leicht bröselig, was sich aber mit jedem Tag Lagerung gebessert hat — warum auch immer. Und es war extrem nahrhaft! 🙂\nDas größere Rätsel und Unglück war, dass beim Brot in der Auflaufform aus Glas der Boden an der Form angebacken war — so richtig angebacken, dass ich amputieren musste. Und ich bin mir sicher, dass ich die Auflaufform reichlich mit Butter eingefettet habe. Warum hat sich der Teig dermaßen angepappt?\nVerluste an der Brotfront\nAber egal — ich konnte eine Woche an dem Brot essen und es hat geschmeckt.\nTreberbrot mit Butter\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/04/20/treberbrot-ohne-bier/","summary":"\u003cp\u003e\u003cem\u003eVor drei Wochen\u003c/em\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKollege\u003c/strong\u003e: Brauchst du Treber?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eIch\u003c/strong\u003e: Hä? (fränkisches Interrogativpronom)\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKollege\u003c/strong\u003e: Ich braue hobbymäßig ein bisschen Bier. Da bleiben die Rückstände der Malzmaische übrig, das brauche ich nicht mehr. Aber man kann es noch zum Brotbacken nehmen. Du backst doch hin und wieder Brot?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eIch\u003c/strong\u003e: Ja. Aber ich mag kein Bier.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKollege\u003c/strong\u003e: Das schmeckt nicht nach Bier, das ist nur Malzbrei.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eIch\u003c/strong\u003e: Das schmeckt also nicht nach Bier?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKollege\u003c/strong\u003e: Nein.\u003c/p\u003e","title":"Treberbrot – ohne Bier"},{"content":"Wie so oft entstehen bei mir leckere Gerichte aus Not und Planlosigkeit. Am Samstag habe ich für das Wochenende Kopfsalat und Feldsalat gekauft. Leider habe ich vergessen, an diesem Tag einen der Salate auch zu essen. Darum hatte ich am Sonntag zwei Salate in der Küche, denen ich beiden nicht zutraute, noch den Montag zu erleben.\nGewaschener Feldsalat\nDa Feldsalat — in meiner Heimat auch als Schafmäuli bekannt — auch so ein zuppeliges Grünzeug wie Rucola ist, habe ich einfach den blinden Versuch durchgeführt, daraus ein Pesto zu machen. Leider sah die Zutatenauswahl in der Küche nicht toll aus — keine Pinienkerne und auch kein Knoblauch (was bei mir extrem selten vorkommt). Also improvisieren — und damit war ich an diesem Sonntag nicht der einzige. 😉\nEin kleiner Rest der Zwiebel für das Dressing des Kopfsalats musste als Knoblauchersatz herhalten und von Weihnachten übrig gebliebene Mandelblättchen sollten für ein nussiges Aroma sorgen.\nAlso, mal in Rezeptform (Mengen geschätzt)\n200 Gramm Feldsalat 20 Gramm Mandelblättchen Eine Viertel Zwiebel Ein sehr guter Schuss Olivenöl Salz Pfeffer Feldsalat, Mandeln, Olivenöl, Zwiebeln, Salz, Pfeffer\nDen ganzen Kram habe ich in einen großen Becher gegeben, den Stabmixer mal kurz wirken lassen und — tataaaaa — das Feldsalatpesto war fertig. Und was soll ich sagen — es hat noch besser geschmeckt, als ich vorher gedacht hatte.\nDas fertig Feldsalatpesto\nHat wunderbar zu den geratenen Schweinefiletscheiben und zum Süßkartoffelbrei gepasst.\nSchweinefilet mit Süßkartoffelbrei und Feldsalatpesto\nUnd es war sogar noch was vom Pesto übrig 🙂\nFeldsalatpesto im Glas\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/03/23/pesto-aus-feldsalat/","summary":"\u003cp\u003eWie so oft entstehen bei mir leckere Gerichte aus Not und Planlosigkeit. Am Samstag habe ich für das Wochenende Kopfsalat und Feldsalat gekauft. Leider habe ich vergessen, an diesem Tag einen der Salate auch zu essen. Darum hatte ich am Sonntag zwei Salate in der Küche, denen ich beiden nicht zutraute, noch den Montag zu erleben.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/03/10-20140323_173447.webp\"\n         alt=\"Gewaschener Feldsalat\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGewaschener Feldsalat\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eDa Feldsalat — in meiner Heimat auch als \u003cem\u003eSchafmäuli\u003c/em\u003e bekannt — auch so ein zuppeliges Grünzeug wie Rucola ist, habe ich einfach den blinden Versuch durchgeführt, daraus ein Pesto zu machen. Leider sah die Zutatenauswahl in der Küche nicht toll aus — keine Pinienkerne und auch kein Knoblauch (was bei mir extrem selten vorkommt). Also improvisieren — und \u003ca href=\"http://cucinaepiu.wordpress.com/2014/03/23/sonntagsmenu-3/\"\u003edamit war ich an diesem Sonntag nicht der einzige\u003c/a\u003e. 😉\u003c/p\u003e","title":"Pesto aus Feldsalat"},{"content":" Enteneier mit Beipackzettel\nVor ein paar Wochen veröffentlichte die Sammelhamsterin ein Rezept für Entenspiegelei und Bärlauch. Eier von Enten habe ich noch nie gegessen, und nach einem kurzen Schwätzchen bei Facebook wollte sie mir Bescheid geben, wenn sie wieder welche bekommt.\nUnd am Freitag — ebenfalls vor ein paar Wochen — war es soweit. Vor der Tür lag eine Pappschachtel, darin fünf Enteneier und eine Grußbotschaft von Frau Sammelhamster mit einem Bild der Erzeugerin Paula und Lege-Muse Paul.\nWas für ein Gelb: Gekochtes Entenei.\nEier von Enten habe ich noch nie gegessen, um den Geschmack zu testen, habe ich zwei davon einfach gekocht. Was mir gleich auffiel — die Schale ist ganz schön dick, da muss man den Löffel schon mit Schmackes benutzen. Und dann fiel mir gleich eine weitere Besonderheit auf — das Eigelb ist mal so richtig Gelb. Und der Geschmack? Schon ähnlich wie bei Hühnereiern, aber doch anders, kräftiger.\nOmelett aus Enteneiern\nAus den restlichen drei Enteneier habe ich ein Omelett gemacht. Die drei Eier kraftvoll aufgeschlagen — denkt an die dicke Schale — und mit ein wenig Sahne verquirlt. Dazu gab es Würzburger Grüne Soße. Auch das Omelette aus Enteneiern schmeckte etwas kräftiger und ein wenig anders als aus Hühnereiern — aber es war wirklich lecker.\nEnteneier haben meinen kulinarischen Horizont nicht unglaublich erweitert, und ich bräuchte sie auf Biegen und Brechen nicht ständig. Aber wenn ich welche in die Finger bekomme, dann werde ich sie gerne nehmen. 🙂\nOmelett aus Enteneiern mit Grüner Soße\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/03/23/paul-und-paulas-enteneier/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/03/1-20140308_194811-001.webp\"\n         alt=\"Enteneier mit Beipackzettel\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eEnteneier mit Beipackzettel\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eVor ein paar Wochen veröffentlichte die Sammelhamsterin \u003ca href=\"http://sammelhamster.blogspot.de/2014/03/gansespiegelei-mit-barlauch.html\"\u003eein Rezept für Entenspiegelei und Bärlauch\u003c/a\u003e. Eier von Enten habe ich noch nie gegessen, und nach einem kurzen Schwätzchen bei Facebook wollte sie mir Bescheid geben, wenn sie wieder welche bekommt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd am Freitag — ebenfalls vor ein paar Wochen — war es soweit. Vor der Tür lag eine Pappschachtel, darin fünf Enteneier und eine Grußbotschaft von Frau Sammelhamster mit einem Bild der Erzeugerin Paula und Lege-Muse Paul.\u003c/p\u003e","title":"Paul und Paulas Enteneier"},{"content":"Nachtisch ist ja nicht so mein Ding. Aber hin und wieder muss ich ran, um für gute Stimmung im Haus zu sorgen. Und einer der wenigen Nachtische, den ich so halbwegs hinbekomme, ist Kaiserschmarrn.\nSonst mach ich den Kaiserschmarrn nach Gefühl, gestern habe ich extra für dieses Rezept mal die Mengen mitgewogen und schreibe nun ein ausführliches Rezept, weil etliche Freunde und Bekannte danach gefragt haben.\nWas habe ich an Zutaten gebraucht?\n120 Gramm Mehl 30 Gramm (Vanille)Zucker Zwei Eier 70 Milliliter Milch Ein Prise Salz Eine handvoll getrocknete Apfelscheiben (eigentlich Rosinen) Etwas Calvados (eigentlich Rum) Butter zum Anbraten Etwas Puderzucker Getrocknete Apfelscheiben in Calvados\nKlassischerweise mache ich den Kaiserschmarrn mit in Rum eingelegten Rosinen und Mandeln.\nRosinen fand ich gestern schon mal nicht im Vorratsregal, dafür eine halbvolle Tüte mit getrockneten Apfelscheiben. Dann muss es eben damit gehen. Die habe ich kleingeschnitten und zwanzig Minuten in Calvados eingelegt — Rum war natürlich auch keiner mehr da.\nWährend ich die Äpfel auf ihrem Weg von der Trockenfrucht zur betrunkenen Feuchtfrucht ignorierte, machte ich mich an den Teig.\nDen Zwei-Komponenten-Teig. Abgewogen für zwei Personen.\nEigelb in der Schalenhälfte\nKomponente 1: Dafür fülle ich 120 Gramm Mehl in eine Schüssel. Das war der leichte Teil. Jetzt der schwere Teil, nämlich bei zwei Eiern das Eigelb vom Eiweiß trennen.\nDazu schlage ich die Eier vorsichtig auf, das gerade die Schale aufplatzt. Dann vorsichtig in zwei Hälften aufbrechen und das Eiweiß vorsichtig in einen Rührbecher laufen lassen. Das Eigelb nur von der einen Schalenhälfte in die andere kippen und dabei das restliche Eiweiß in den Becher tropfen lassen.\nWenn man das Ganze in Ruhe macht, klappt es meist ganz gut — bei mir in 26 von 29 Fällen! Gestern war einer davon! 🙂\nDie Eigelb nun einfach auf das Mehl flutschen lassen un den schönen Anblick genießen. Persönliche Kochkunstklippe gemeistert! 😀\nMehlkopf mit Eigelbaugen und -mund\nZu dem Mehl und den Eiern kommen noch 30 Gramm Zucker — ich nehme den Vanillezucker, den ich vor ein paar Monaten mit ausgekratzten Vanilleschoten selbst angesetzt habe. Und noch etwa 70 Milliliter — halt ein bisschen weniger als 100 Milliliter — Milch reingießen. Dazu kommt noch eine Prise Salz — ja, auch eine Süßspeise braucht etwas Salz. Und nun alles mit dem Schneebesen schon cremig schlagen. Der Teig ist dann nicht ganz flüssig, aber auch nicht ganz fest.\nWeiter mit Komponente 2: Das Eiweiß im Becher mit dem Rührgerät steif schlagen. Sollte kein Ding sein. Reinhalten, einschalten und warten. Das war es schon mit Komponente 2!\nZwei-Komponenten-Teig\nDer untergehobene Eischnee\nJetzt bringe ich die zwei Komponenten zusammen. Vorsichtig. Ganz vorsichtig. Denn in dem Eiweiß wurde ganz viel Luft reingerührt, darum ist es nun schaumig. Und diese Luft will ich nun im Teig erhalten. Darum den das Eiweiß also ganz vorsichtig und langsam in den Eigelb-Mehl-Zucker-Milch-Teig einrühren bzw. unterheben. Und eben nicht wie ein Bekloppter reinquirlen. Mit Gefühl! 🙂\nEbenso vorsichtig kann man nun die durchtränkten Apfelstückchen einrühren und der Teig ist fertig.\nDer Kaiserschmarrn nimmt in der Pfanne Form an\nAuf dem Herd wird nun einen Pfanne heiß gemacht, in die ein Stück Butter kommt. Wenn die Butter geschmolzen ist, lasse ich den Teig rein laufen. Und jetzt nicht groß in der Pfanne rumrühren, sondern einfach den Teig von unten anbacken lassen.\nWenn die Unterseite etwas fest geworden ist — man kann mal versuchen, es mit dem Kochlöffel anzuheben –, zerteile und zerreiße ich den Teig und wende ihn dabei gleichzeitig. Das aber auch nicht zu wild und hektisch. Nun die vielen Oberseiten leicht braun werden lassen, dann noch alle leicht flüssigen Stellen zart anbraten, nochmal ordentlich durchrühren und so gut wie fertig ist der Kaiserschmarrn!\nAls Kür noch etwas Puderzucker auf den Kaiserschmarrn verteilen.\nKaiserschmarrn mit Puderzucker\nGestern gab es zu dem Kaiserschmarrn noch Zwetschgenkompott, dass hat wunderbar dazu gepasst. Ein perfekter Sonntagnachmittags-Snack! 😀\nKaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/17/kaiserschmarrn-mit-calvadosapfelscheiben/","summary":"\u003cp\u003eNachtisch ist ja nicht so mein Ding. Aber hin und wieder muss ich ran, um für gute Stimmung im Haus zu sorgen. Und einer der wenigen Nachtische, den ich so halbwegs hinbekomme, ist Kaiserschmarrn.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSonst mach ich den Kaiserschmarrn nach Gefühl, gestern habe ich extra für dieses Rezept mal die Mengen mitgewogen und schreibe nun ein ausführliches Rezept, weil etliche Freunde und Bekannte danach gefragt haben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWas habe ich an Zutaten gebraucht?\u003c/p\u003e","title":"Kaiserschmarrn mit Calvadosapfelscheiben"},{"content":"Am Samstag war mal wieder Zeit für Innereien — beim Metzger gab es frische Rinderleber. Und diesmal habe ich die Leber nicht klassisch als Geschnetzeltes mit Zwiebeln und Apfel gemacht, sondern mal paniert.\nUnd diesmal habe ich auch die Leber vorher in Milch eingelegt, angeblich soll sie dadurch zarter werden und/oder weniger Bitterstoffe enthalten. Ich habe aber keinen Unterschied gemerkt, ist wohl eher Aberglaube.\nPanierte Rinderleber in der Pfanne\nPaniert habe ich die Rinderleber ganz normal: Drei Teller nebeneinander gestellt, einen mit einer handvoll Mehl, einer mit zwei verrührten Eiern und einen mit Semmelbröseln — die Groben vom Bäcker, die finde ich knuspriger.\nUnd dann die Leberstücke nacheinander durch die Teller gezogen und gewendet und ab in heiße Pfanne, mit ordentlich Öl drin. Da die Leberstücke recht dünn sind, brauchen sie auch nicht sehr lange, bis sie durch sind.\nUrmöhre und Kartoffeln\nAls Beilage gab es zerquetsche Kartoffeln und Urmöhre — eine hatte ich vom letzten Mal noch übrig, die Dinger halten sich. Beides habe ich kleingeschnippelt und weichgekocht, dann die, mittlerweile durch die Urmöhre violetten Stücke, mit Mutters mir überlassenem und heiligen Holzstampfer zerdrückt. Ein bisschen Thymian vom Balkon noch rein — fertig ist der Lilabrei.\nLeckerere Kombination, die Leber war noch schön zart in ihrem Mantel und die Kartoffel-Urmöhren-Pampe sah nicht nur lustig aus, sondern schmeckte auch gut! 🙂\nPanierte Rinderleber mit Lilabrei\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/17/panierte-rinderleber-mit-lilabrei/","summary":"\u003cp\u003eAm Samstag war mal wieder Zeit für Innereien — beim Metzger gab es frische Rinderleber. Und diesmal habe ich die Leber nicht klassisch als Geschnetzeltes mit Zwiebeln und Apfel gemacht, sondern mal paniert.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd diesmal habe ich auch die Leber vorher in Milch eingelegt, angeblich soll sie dadurch zarter werden und/oder weniger Bitterstoffe enthalten. Ich habe aber keinen Unterschied gemerkt, ist wohl eher Aberglaube.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/4-20140215_164924.webp\"\n         alt=\"Panierte Rinderleber in der Pfanne\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003ePanierte Rinderleber in der Pfanne\u003c/p\u003e","title":"Panierte Rinderleber mit Lilabrei"},{"content":" Geschnippelter Apfel und Birne\nNach einem Kurztrip nach Belgien bin ich wieder daheim — bei einem fast leerem Kühlschrank. Aber ein Apfel und eine Birne war noch im Obstkorb. Die habe ich schon mal klein geschnitten.\nDamit wollte ich eigentlich wieder einen Crumble machen, denn Butter war noch etwas da und Mehl — ja Mehl ist ja immer im Haus.\nDachte ich.\nDoch Mehl war eben keines in der Wohnung, und ob welches im Haus war, weiß ich nicht, denn die Nachbarn waren auch nicht da.\nAlso improvisieren.\nPolenta im Topf\nWas noch da war, war Maispolenta. die ich neulich gebraucht hatte. Also habe ich schnell etwa einen halben Liter Wasser gekocht und die Polenta eingerührt — mit etwa 100 Gramm Butter, die ich in Erwartung eines Crumbles schon klein geschnitten hatte. Noch eine ordentliche Portion Zucker rein und die Masse etwas 10 Minuten quellen lassen.\nDann die Polentamasse über den geschnippelten Apfel und die Birne gegeben, etwas braunen Zucker obendrauf gestreut und ab in den Ofen, den ich auf „Grillen“ gestellt habe — in der Hoffnung, dass der Zucker karamelisiert.\nApfel- und Birnenschnitze mit Polenta bestrichen und braunen Zucker\nDer Zucker ist nicht karamelisiert, sondern einfach nur leich braun geworden und sofort in den Teig gesickert.\nAngebackenes Apfel-Birne-Polenta-Küchchen\nAber trotzdem kam etwas Leckeres heraus.\nApfel-Birne-Polenta-Küchchen\nEs war lecker, das Apfel-Birne-Polenta-Küchchen\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/09/apfel-birnen-polenta-dings/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/1-20140209_163802.webp\"\n         alt=\"Geschnippelter Apfel und Birne\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGeschnippelter Apfel und Birne\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eNach einem Kurztrip nach Belgien bin ich wieder daheim — bei einem fast leerem Kühlschrank. Aber ein Apfel und eine Birne war noch im Obstkorb. Die habe ich schon mal klein geschnitten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDamit wollte ich eigentlich \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/01/19/calvados-macht-apple-crumble-gross/\"\u003ewieder einen Crumble machen\u003c/a\u003e, denn Butter war noch etwas da und Mehl — ja Mehl ist ja immer im Haus.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDachte ich.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDoch Mehl war eben keines in der Wohnung, und ob welches im Haus war, weiß ich nicht, denn die Nachbarn waren auch nicht da.\u003c/p\u003e","title":"Apfel-Birnen-Polenta-Dings"},{"content":"„Fränkische Urmöhre“ war auf dem Schild beim Gemüsehändler zu lesen, was mich sehr verwirrte. Die Worte „Fränkisch“ und „Möhre“ gehen bei mir gar nicht zusammen, in meinem unterfränkisch geprägtem Sprachzentrum heißen diese länglichen orangen Wurzeln „Gelbe Rüben“.\nUrmöhre im Urzustand\nUnd bei „Urmöhre“ hatte ich sowieso gleich die legendären Urzeitkrebse von Yps im Kopf, was nicht ganz zu meinem Aufenthalt im Gemüseladen gepasst hat.\nTrotz dieser wirren Gedankenblitze war mir diese dicken dunkelvioletten Wurzeln mit ihren oranglichen Gnubbeln sympathisch. Also eingepackt, bezahlt und nach Hause mit ihnen.\nGeköpfte Urmöhre: Blitzendens Orange\nRichtig schön wurde die Urmöhre aber erst nach dem Schälen. Unter dem schmutzigen Mantel zeigte sich ein geschmeidiger Köper in lila-oranger Leopardenunterwäsche. Vorsicht beim Liebkosen — das Luder macht die Finger rot!\nTupfenwurzel: Urmöhre geschält\nWas macht man nun mit den Dingern und wie schmecken sie? Ich hatte keine Ahnung, also ran an den Topf.\nOder besser: Ran an das Messer. Die eine Urmöhre habe ich erst mal klein gemacht. Auch wenn es wie eine Textzeile aus einem schlechtem Thriller klingt: Sie sah zerstückelt immer noch hübsch aus.\nKein Häufchen Elend: Die zerstückelte Urmöhre\nBeim Kochen habe ich kein großes Ding, sondern eine Gemüsepfanne gemacht. Einen Fenchel und eine rote Zwieble geschnippelt, alles zusammen in Öl leicht angebraten, Salz und Pfeffer dazu, Deckel drauf und gut 10 Minuten mit Decke auf der Pfanne köcheln lassen. Das Gemüse war dann noch schön knackig, wie ich es mag.\nGemüsepfanne mit Urmöhre, Fenchel und roten Zwiebeln\nDie Gemüsepfanne im Allgemeinen war gut, die Urmöhre im Besonderen schmeckte nach einer Mischung aus Möhre Karotte Gelbe Rübe, Pastinake und Kartoffel. Gut!\nDas Gemüsefach geleert\nZwei Tage später kam Urmöhre Nummer Zwei mit all ihren floralen Kumpanen zum Einsatz — vor meinem Kurztrip nach Brüssel musste das Gemüsefach geleert werden.\nAlso gab es eine Suppe aus Gelbe Rüben, Zucchini, Kohlrabi, roter Paprika, Kartoffeln — und eben der Urmöhre.\nObwohl sie in Unterzahl war, drückte die Urmöhre der Gemüsesuppe farblich ihren Stempel auf. Zwar reichte der Lila-Ton nicht an Sammelhamsters Blaukrautsuppe heran, aber das Violett musste sich nicht verstecken — konnte es auch nicht.\nViolette Gemüsesuppe dank Urmöhre\nFeine Sache, dieses Wurzelgemüse. Und vielleicht mache ich das nächste Mal auch einen Salat daraus.\nWarum die Urmöhre eigentlich Urmöhre heißt, weiß ich immer noch nicht genau. Laut Wikipedia gab es scheinbar schon immer alle möglichen Farbvarianten der Karotte, die Rotviolette stammt angeblich aus dem afghanischen Raum. Daher stellte nicht mir noch mehr die verwirrende Frage. Warum fränkische Urmöhre? Bin für Erklärungen dankbar!\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/04/urmoehre-der-gemuesedinosaurier/","summary":"\u003cp\u003e„Fränkische Urmöhre“ war auf dem Schild beim Gemüsehändler zu lesen, was mich sehr verwirrte. Die Worte „Fränkisch“ und „Möhre“ gehen bei mir gar nicht zusammen, in meinem unterfränkisch geprägtem Sprachzentrum heißen diese länglichen orangen Wurzeln „Gelbe Rüben“.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/13-20140201_155945.webp\"\n         alt=\"Urmöhre im Urzustand\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eUrmöhre im Urzustand\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eUnd bei „Urmöhre“ hatte ich sowieso gleich \u003ca href=\"http://www.ypsfanpage.de/gimmicks/krebse.php\"\u003edie legendären Urzeitkrebse von Yps\u003c/a\u003e im Kopf, was nicht ganz zu meinem Aufenthalt im Gemüseladen gepasst hat.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eTrotz dieser wirren Gedankenblitze war mir diese dicken dunkelvioletten Wurzeln mit ihren oranglichen Gnubbeln sympathisch. Also eingepackt, bezahlt und nach Hause mit ihnen.\u003c/p\u003e","title":"Urmöhre, der Gemüsedinosaurier?"},{"content":"Danke an Werner für das süße Päckchen beim Foodbloggertreffen. Kommentar neben mit auf dem Sofa: „Hammer!“ Seeeeehr fein, hmmmmmmmmmm! 😀\nSchöne Bilder der Aperol-Pralinen gibt es auf Werners Tumbler-Blog zu sehen.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/02/mitbringsel-geniessen/","summary":"\u003cp\u003eDanke \u003ca href=\"http://cucinaepiu.wordpress.com/\"\u003ean Werner\u003c/a\u003e für das süße Päckchen \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/02/02/essen-mit-foodbloggern/\"\u003ebeim Foodbloggertreffen\u003c/a\u003e. Kommentar neben mit auf dem Sofa: „\u003cem\u003eHammer\u003c/em\u003e!“ Seeeeehr fein, hmmmmmmmmmm! 😀\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSchöne Bilder der Aperol-Pralinen gibt es \u003ca href=\"http://kleine-panetteria.tumblr.com/post/74962321345/aperol-pralinen\"\u003eauf Werners Tumbler-Blog zu sehen\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Pralinen\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/7-20140201_163048.webp\"\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Pralinen\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/2-20140202_201004.webp\"\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Pralinen\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/4-20140202_101144.webp\"\u003e\u003c/p\u003e","title":"Mitbringsel genießen"},{"content":"Manchmal ist es nicht schwer, ein Frau glücklich zu machen. Manchmal genügen auch schon ein paar Pfannkuchen, so wie heute. 😉 Pfannkuchen machen einfach Spaß!\nhttp://www.youtube.com/watch?v=Ju1eOycVRws\nPfannkuchen in der Pfanne\nHeute gab es Pfannkuchen mit Nutella-, Zwetschgenmarmelade-, Frischkäse-mit-Honig oder Käse-Salami-Füllung. Dann wurde der bestrichene Pfannkuchen locker zusammengerollt und nochmal fest in Frischhaltefolie gewickelt. Und dann mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gepackt. Dann wieder auswickeln und leicht schräg in Stücke schneiden. Lecker! 🙂\nGerollte und gefüllte Pfannkuchen\nGerollte und gefüllte Pfannkuchen\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/02/funkuchen-sonntag/","summary":"\u003cp\u003eManchmal ist es nicht schwer, ein Frau glücklich zu machen. Manchmal genügen auch schon ein paar Pfannkuchen, so wie heute. 😉 Pfannkuchen machen einfach Spaß!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"http://www.youtube.com/watch?v=Ju1eOycVRws\"\u003ehttp://www.youtube.com/watch?v=Ju1eOycVRws\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/02/20140202_125236.webp\"\n         alt=\"Pfannkuchen in der Pfanne\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003ePfannkuchen in der Pfanne\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eHeute gab es Pfannkuchen mit Nutella-, Zwetschgenmarmelade-, Frischkäse-mit-Honig oder Käse-Salami-Füllung. Dann wurde der bestrichene Pfannkuchen locker zusammengerollt und nochmal fest in Frischhaltefolie gewickelt. Und dann mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gepackt. Dann wieder auswickeln und leicht schräg in Stücke schneiden. Lecker! 🙂\u003c/p\u003e","title":"Funkuchen am Sonntag"},{"content":"Nun, da ich ja wirklich ein Foodblog habe und nicht mehr meine anderen Blogs „missbrauchen“ muss, darf ich auch guten Gewissens zum Foodblogger-Stammtisch gehen.\nWir, das waren Noemi, Werner, Ulrike, Susanne und ich. Und getroffen haben wir uns diesmal im italienischen Restaurant „Il castello“, von dem ich vorher noch nie etwas gehört habe, obwohl es gar nicht so weit von meiner Wohnung weg ist.\nAuf der Tageskarte dominierten Trüffel und Fisch, im Raum dominierte Dunkelheit — gemütlich, aber nicht geeignet um sein Essen zu fotografieren. 😉\nBruscetta mit Thunfischcreme und Balsamico.\nDas Mitbringsel von Werner Die Vorspeise für alle: Antipasti mit allem! 🙂\nUnd natürlich Brot\nMeine Hauptspeise: Große Garnelen in Tomaten-Oliven-Soße mit Spaghetti aglio e olio. Sehr lecker!\nLeckerer und lustiger Abend, auch wenn er ein kleineres Loch in den dünnen Journalistengeldbeutel gerissen hat. Aber das war es in jeder Hinsicht wert! 🙂\nIch freue mich schon auf das nächste Treffen …\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/02/02/essen-mit-foodbloggern/","summary":"\u003cp\u003eNun, da ich ja wirklich ein Foodblog habe und nicht mehr meine anderen Blogs „missbrauchen“ muss, darf ich auch guten Gewissens zum Foodblogger-Stammtisch gehen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWir, das waren \u003ca href=\"http://sammelhamster.blogspot.de/2014/02/geniessen-reden-und-lachen.html\"\u003eNoemi\u003c/a\u003e, \u003ca href=\"http://cucinaepiu.wordpress.com/2014/02/01/januar-blogubersicht/\"\u003eWerner\u003c/a\u003e, \u003ca href=\"http://ut70619.blogspot.de/2014/02/da-gonnt-man-sich-mal-einen-faulen-tag.html\"\u003eUlrike\u003c/a\u003e, \u003ca href=\"http://corum.twoday.net/\"\u003eSusanne\u003c/a\u003e und ich. Und getroffen haben wir uns diesmal im italienischen Restaurant \u003ca href=\"http://ilcastello-wuerzburg.de/\"\u003e„Il castello“\u003c/a\u003e, von dem ich vorher noch nie etwas gehört habe, obwohl es gar nicht so weit von meiner Wohnung weg ist.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf der Tageskarte dominierten Trüffel und Fisch, im Raum dominierte  Dunkelheit — gemütlich, aber nicht geeignet um sein Essen zu fotografieren. 😉\u003c/p\u003e","title":"Essen mit Foodbloggern"},{"content":" Da liegt er, der Mangold\nHeute kamen die Reste vom Grünkohlhasen auf den Tisch, zu dem es gestern — ganz vergessen zu erwähnen — einen Fenchel-Orangen-Salat gab. Und Salat esse ich schon arg gern, darum musste heute auch einer her. Was war vom Markteinkauf am Samstag noch da? Mangold! Der muss ja nicht immer als Gemüse enden.\nVor Urzeiten haben ich mal einen lauwarmen Mangoldsalat gegessen, also habe ich da der Basis meiner nebulösen Erinnerung daran mal losimprovisiert.\nMangold hat ja einigermaßen zarte Blätter und kräftige Strünke. Also hab ich sie getrennt voneinander befragt behandelt.\nTrennkost: Mangoldblätter und -strünke\nDie Blätter habe ich abgeknickt und kurz in heißem Salzwasser blanchiert. Wie lange genau weiß ich gar nicht mehr, aber mehr als zwei bis drei Minuten waren es nicht. Dann habe ich das Wasser abgegossen und sie im Sieb etwas auskühlen lassen.\nBlanchierte Mangoldblätter\nDie Mangoldstrunke brutzeln mit den Zwiebelnüssen\nDie Strünke habe ich etwas kleiner geschnitten. Die Pfanne auf den Herd, heiß werden lasse und Sesamöl rein. (Ich habe eine extrem bescheidene Öl- und auch Essigsammlung daheim, aber Sesamöl darf da nicht fehlen. Da steh ich einfach drauf!). Die Zwiebelstücke und eine kleine Handvoll aus dem Tütchen mit gemischten Kernen in die Pfanne geworfen, kurz angebräunt und die Mangoldstrünke hinterher. Pfeffer und Salz rein, Deckel drauf und so zehn Minuten — ich habe wieder nicht auf die Uhr geschaut — dünsten lassen. Wer es nicht so knackig mal — lieber fünfzehn Minuten.\nDann die noch leicht warmen Mangoldblätter und die ebenfalls warmen Mangoldstrünke mit den Zwiebeln und den Kernen in ein Schüssel geben, ein bisschen Weinessig drüber und gut ist. Lecker! 🙂\nMangoldsalat\nDa liegt er, der Mangold Trennkost: Mangoldblätter und -strunk abschneiden Mangoldblätter, drei Minuten lang blanchiert Mangoldstrünke, Zwiebeln und Nüsse Zwiebelstücke und Kerne in der sesamgeölten Pfanne Die Mangoldstrunke brutzeln und dünsten mit den Zwiebelnüssen Mit Essig übergießen und fertig ist der Mangoldsalat Der Salat: Planchierte und gedünsteter Mangold, angemacht mit Essig\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/27/making-mangoldsalat/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/10-20140127_191138.webp\"\n         alt=\"Da liegt er, der Mangold\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDa liegt er, der Mangold\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eHeute kamen die Reste \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/01/26/ein-hase-sass-auf-gruenem-kohl/\"\u003evom Grünkohlhasen\u003c/a\u003e auf den Tisch, zu dem es gestern — ganz vergessen zu erwähnen — einen Fenchel-Orangen-Salat gab. Und Salat esse ich schon arg gern, darum musste heute auch einer her. Was war \u003ca href=\"https://kochdepp.de/2014/01/25/marktbummel/\"\u003evom Markteinkauf am Samstag\u003c/a\u003e noch da? Mangold! Der muss ja nicht immer als Gemüse enden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVor Urzeiten haben ich mal einen lauwarmen Mangoldsalat gegessen, also habe ich da der Basis meiner nebulösen Erinnerung daran mal losimprovisiert.\u003c/p\u003e","title":"Making of Mangoldsalat"},{"content":" … sing holly polly doodle all the day!\nHalber Hase geviertelt und Grünkohl\nDass ich das letzte Mal Hase gegessen habe, ist etwa 25 Jahre her. Dass ich das letzte Mal Grünkohl gegessen habe, war wohl in meinem vorigem Leben — in diesem zumindest nicht. Zeit als, die Kochdepp-Flagge auf dem Planeten Grünkohl zu hissen und mit meinem alten Kumpel Hase ein Wiederschmecken zu feiern.\nVom Metzger hatte ich einen halben Stallhasen, der Länge nach halbiert und in vier Stücke geteilt. Am Markt habe ich einen Grünkohl gekauft, Bio sogar. Und Kartoffeln hatte ich noch daheim. Ich war also bereit.\nIch wollte es nicht allzu kompliziert machen — Einfachheit schmeckt meistens!\nDie Hasenstücke habe ich einfach in der Pfanne angebraten — in der ich vorher ein paar Streifen Schweinewarte gebrutzelt habe — und danach in einem Teller geparkt. Dann kam eine grob geschnittene Zwiebel in die Pfanne und noch die Innereien des Hasen — Leber, Niere und Herz dazu. Das alles hab ich kurz anschwitzen lassen und mit etwas Weißwein abgelöscht. Salz und Pfeffer rein, dann habe ich die Hasenteile in diesen Sud gelegt und kurz ziehen lassen. Die warme Schweinewarte habe ich aufgehoben.\nAngebratene Hasenstücke\nZuvor habe ich vom Grünkohl die Blätter abgeschnitten, also nur den Strunk übrig gelassen. Die Blätter habe ich dann nur kurz in kochendes Salzwasser geworfen — zwei bis drei Minuten vielleicht –, das Wasser abgegossen und den nun leicht weichen Grünkohl in eine Auflaufform getan.\nGrünkohlbett\nI wanna lay you down in a bed of Grünkohl …\nAuf das Grünkohlbett wurde nun der angebratene und leicht angeschmorte Hase — nun, gebettet eben. Und mit dem Sud aus der Pfanne in inklusive Zwiebeln und Haseninnereien übergossen. Die Schweinewarte habe ich strategisch darüber verteilt.\nGeschmorter Hase auf Grünkohl\nDie Auflaufform bekam einen Deckel aus Alufolie — betuchtere Köche können auch gleich einen Bräter nehmen — und das Ganze wanderte für 60 Minuten bei 180 Grand in den Ofen …\n… und danach direkt auf den Tisch und Folie ab. Optisch hat sich gar nicht so viel verändert, bis auf dass der Grünkohl nicht mehr ganz so grün war. Aber der Geruch! Lecker und schwer beschreibbar.\nAls Beilage habe ich Salzkartoffelschnitze gemacht, die gingen recht schnell.\nIch fand das Essen wirklich gut, so habe ich Hase noch nie gegessen, und der Grünkohl hat sich mit seinem leicht nussigen Geschmack gut bei mit eingeführt. Und es war so viel Hase und Grünkohl, dass ich morgen Abend noch schön die Reste essen kann. Und Grünkohl soll ja nach dem Auswärmen noch besser schmecken! 🙂\nGeschmorter Hase auf Grünkohl\nGeschmorter Hase auf Grünkohl\nGeschmorter Hase auf Grünkohl\nGeschmorter Hase auf Grünkohl\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/26/ein-hase-sass-auf-gruenem-kohl/","summary":"\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003e… sing holly polly doodle all the day!\u003c/p\u003e\n\u003c/blockquote\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/16-20140126_180526.webp\"\n         alt=\"Halber Hase geviertelt und Grünkohl\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eHalber Hase geviertelt und Grünkohl\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eDass ich das letzte Mal Hase gegessen habe, ist etwa 25 Jahre her. Dass ich das letzte Mal Grünkohl gegessen habe, war wohl in meinem vorigem Leben — in diesem zumindest  nicht. Zeit als, die Kochdepp-Flagge auf dem Planeten Grünkohl zu hissen und mit meinem alten Kumpel Hase ein Wiederschmecken zu feiern.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVom Metzger hatte ich einen halben Stallhasen, der Länge nach halbiert und in vier Stücke geteilt. Am Markt habe ich einen Grünkohl gekauft, Bio sogar. Und Kartoffeln hatte ich noch daheim. Ich war also bereit.\u003c/p\u003e","title":"Ein Hase saß auf grünem Kohl …"},{"content":"Die Woche über war kaum Zeit, etwas Vernünftiges zu Kochen. Darum ging und geht es am Wochenende etwas gediegener zur Sache.\nAuf dem Markt hatte ich Pastinaken gekauft, einer meiner Newcomer des Wochenendes. Pastinaken habe ich ganz selten mal als Püree irgendwo gegessen, aber noch nie selbst gekocht.\nGeschälte Pastinake\nIm Kühlschrank war noch Paprika, Fenchel und Gelbe Rüben. Die Pastinake und die Gelbe Rübe habe ich geschält, die Paprika und den Fenchel gewaschen. Dann wurde das ganze Gemüse in ziemlich grobe Stücke geschnitten — vom Fenchel habe ich noch Strunk entfernt. In einer Schüssel habe ich die Stücke mit einer Marinade aus Honig (knapp ein Esslöffel), Chilliöl und Salz mit den Händen durchmischt.\nMit einem Löffel ging das Vermischen mit der Marinade leider nicht sehr gut, also musste ich die Hände zu Hilfe nehmen, obwohl ich es hasse, wenn meine Hände von Honig kleben. Komischerweise geht mir das nur mit dem Honigklebegefühl so, alle anderen pappigen Substanzen machen mir da nichts aus.\nDie marinierten Gemüsestücke kamen dann auf ein Blech mit Backpapier (das in meiner unterfränkischen Heimat phonetisch nicht vom „Packpapier“ zu unterscheiden ist! 😉 ), die Reste des Thymians vom Balkon obendrauf und eine dreiviertel Stunde in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen.\nGemüse auf dem Blech und dem Weg in den Ofen: Pastinake, Karotte, Paprika und Fenchel\nSo, das war das Gemüse, jetzt kam der Fisch an die Reihe, den ich wieder einmal so frisch wie nur möglich auf dem Markt gekauft habe. Die beiden Forellen habe ich erst mal gesalzen — und diesmal haben sie nicht gezuckt.\nDie Zutaten für den Fisch: Forelle, Salz, Chiliöl, Rukola und Knoblauch\nDann habe ich die Forellen geschuppt. Ich weiß gar nicht, ob ich das unbedingt musste, aber da sie diesmal nicht in der Pfanne gebraten wurden, habe ich mir die — relativ wenige — Mühe gemacht. Einfach mit dem Messer „gegen den Strich“, also vom Schwanz in Richtung Kopf von der Haut die Schuppen abkratzen.\nDann füllte ich die Bauchhöhle der Forellen mit Rukola, habe außen vier tiefere Schnitte in das Fischfleisch gezogen und da Knoblauchstückchen reingesteckt. Die gefüllten und gespickten Fische habe ich auf große Stücke Alufolie gelegt, mit ein wenig Chiliöl beträufelt und schön dicht in die Alufolie eingewickelt.\nDie Fische kamen jetzt eine halbe Stunde zum Gemüse in den Ofen …\n… und dann gemeinsam mit dem Gemüse wieder heraus und auf den Teller.\nDie Kombinaten hat mir richtig gut geschmeckt! Die Forelle hat durch den Rukola, den Knoblauch und das Chiliöl einen mediterranen Hauch mit milder Schärfe bekommen. Passte super zu dem süßlich-scharfem Gemüse, das bei mir leider ein wenig trocken wurde. Hätte wohl mehr Marinade machen sollen.\nForelle mit Rukola und Ofengemüse\nForelle mit Rukola und Ofengemüse\nOfengemüse: Pastinake, Karotte, Paprika und Fenchel\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/26/forelle-mit-rukolafuellung-und-ofenkartoffeln/","summary":"\u003cp\u003eDie Woche über war kaum Zeit, etwas Vernünftiges zu Kochen. Darum ging und geht es am Wochenende etwas gediegener zur Sache.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf dem Markt hatte ich Pastinaken gekauft, einer meiner Newcomer des Wochenendes. Pastinaken habe ich ganz selten mal als Püree irgendwo gegessen, aber noch nie selbst gekocht.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/18-20140125_154158.webp\"\n         alt=\"Geschälte Pastinake\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eGeschälte Pastinake\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eIm Kühlschrank war noch Paprika, Fenchel und Gelbe Rüben. Die Pastinake und die Gelbe Rübe habe ich geschält, die Paprika und den Fenchel gewaschen. Dann wurde das ganze Gemüse in ziemlich grobe Stücke geschnitten — vom Fenchel habe ich noch Strunk entfernt. In einer Schüssel habe ich die Stücke mit einer Marinade aus Honig (knapp ein Esslöffel), Chilliöl und Salz mit den Händen durchmischt.\u003c/p\u003e","title":"Forelle mit Rukolafüllung und Ofenkartoffeln"},{"content":"Einkaufen auf dem Markt – ich liebe es. Frisches Obst und Gemüse, vieles davon direkt aus der Umgebung, was die Saison hergibt. Die Marktfrauen — ja, es sind vor allem Frauen, die an den Ständen stehen — sind meist Originale in besten Sinne. Man kann mit ihnen quatschen, sie auch was zu dem Gemüse fragen — und auch brauchbare Antworten bekommen –, oder einfach auch mal nach Zubereitungstipps fragen.\nUnd schon war meine Einkaufstasche mit Gemüse und Kräutern proppevoll! 🙂 Und eine zweite Tasche mit frischer Forelle und einem halben Hasen.Und noch habe ich keine Ahnung, was ich eigentlich genau kochen werde …! Aber was soll’s ich habe gute Zutaten, was soll das schon großartig schiefgehen? Ich liebe es! 😀\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/25/marktbummel/","summary":"\u003cp\u003eEinkaufen auf dem Markt – ich liebe es. Frisches Obst und Gemüse, vieles davon direkt aus der Umgebung, was die Saison hergibt. Die Marktfrauen — ja, es sind vor allem Frauen, die an den Ständen stehen — sind meist Originale in besten Sinne. Man kann mit ihnen quatschen, sie auch was zu dem Gemüse fragen — und auch brauchbare Antworten bekommen –, oder einfach auch mal nach Zubereitungstipps fragen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd schon war meine Einkaufstasche mit Gemüse und Kräutern proppevoll! 🙂 Und eine zweite Tasche mit frischer Forelle und einem halben Hasen.Und noch habe ich keine Ahnung, was ich eigentlich genau kochen werde …! Aber was soll’s ich habe gute Zutaten, was soll das schon großartig schiefgehen?  Ich liebe es! 😀\u003cbr\u003e\n\u003cimg alt=\"20140125_101537\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/20140125_101537.webp\"\u003e\u003c/p\u003e","title":"Marktbummel"},{"content":"Neulich sah ich beim Gemüsehändler eine Kiste ohne Namensschild mit einem mir fremden Grünzeug, das ein bisschen wie ein stark mutierter Feldsalat aussah — sehr lange, dünne Stengel und große Blätter. Naja, eigentlich sah es nicht mal wie mutierter Feldsalat aus.\nTrotzdem hab ich eine eine große Hand voll mitgenommen und beim Zahlen den Namen der schlanken Unbekannten erfahren: Portulak. Nie vorher gehört.\nWas sagt Wikipedia dazu? Unter anderem das:\nPortulak\n„Der Portulak galt 1993 weltweit als die achthäufigste Pflanzenart und zählte zudem zu den zehn schädlichsten ‚Unkräutern\u0026rsquo;“\nDa stellen sich mir zwei Fragen: Ist der Verkauf dieser botanischen Besatzungstruppen überhaupt legal — und warum habe ich noch nie von ihnen gehört. Die Antworten auf diese Fragen lauten „Nein“ und „Keine Ahnung“.\nAber die Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau gleich bei mit um die Ecke sieht die Pflanze in ihrem PDF (Portulak Document Format) deutlich positiver. Dass er auch „Kubaspinat“ genannt wird, dass es Winter- und Sommerportulak gibt (dann hatte ich vermutlich den Winterportulak) und vor allem, dass er auch ganz bewusst zum Essen angebaut wird.\nUnd das völlig zu recht. Ich habe ihn einfach nur mit ganz, ganz wenig Zitronensaft, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker angemacht und kurz ziehen lassen. Fein, fein, fein. Knackig, nussig, lecker. Und schön schaut er in der Schüssel auch aus.\nUnkraut … pffffff! 🙂\nPortulak, für ein Unkraut doch recht schön und lecker.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/22/portulak-oh-leckeres-unkraut/","summary":"\u003cp\u003eNeulich sah ich beim Gemüsehändler eine Kiste ohne Namensschild mit einem mir fremden Grünzeug, das ein bisschen wie ein stark mutierter Feldsalat aussah — sehr lange, dünne Stengel und große Blätter.  Naja, eigentlich sah es nicht mal wie mutierter Feldsalat aus.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eTrotzdem hab ich eine eine große Hand voll mitgenommen und beim Zahlen den Namen der schlanken Unbekannten erfahren: Portulak. Nie vorher gehört.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWas sagt \u003ca href=\"http://de.wikipedia.org/wiki/Portulak\"\u003eWikipedia dazu\u003c/a\u003e? Unter anderem das:\u003c/p\u003e\n\u003cblockquote\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/20131223_192930.webp\"\n         alt=\"Portulak\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003ePortulak\u003c/p\u003e","title":"Portulak, oh leckeres Unkraut"},{"content":" „Das Reh ist ganz frisch, das ist gestern noch durch den Wald gesprungen.“ — Meine Fleischereifachverkäuferin\nFür mich schwierig – das Parieren der Rehschulter.\nTja, mit diesen Worten wurde mir beim Metzger meines Vertrauens ein Pfund Rehschulter angedreht — und damit mein erstes Wildfleisch überhaupt. Ohne das ich wusste, was ich damit machen soll. In meinem Einkauf ohne Sinn und Verstand landeten auch noch Champignons und Rote Bete in meiner Stofftasche.\nRote Bete ist auch so eine Unbekannte für mich. Aus dem Glas schmeckt sie mir nicht sehr und wirklich frisch habe ich sie recht selten gegessen. Zeit, der Knolle mal Aug in Aug gegenüberzutreten.\nMit dem Fleisch habe ich den üblichen Kampf ausgefochten, dass ich nie genau weiß, was ich da alles wegschneiden darf, muss oder soll. Parieren ist nicht so mein Ding. Irgendwann hab ich es dann doch geschafft, das Fleisch war — soweit ich das sagen konnte – frei von Sehnen und wurde in kleinere Stücke geschnitten.\nMehlierte Rehschulter mit Zwiebeln in der Pfanne\nEin bisschen Mehl drüber und ab in die Pfanne, scharf anbraten, dann noch eine geschnittene Zwiebel dazu und mit etwas Rotwein abgelöscht. Deckel drauf, Herd auf nur ein wenig Hitze stellen und 90 Minuten lang kaum beachten.\nDie gebackene Rote Bete zu machen, war kein großes Ding, die Idee hatte ich von der Küchenchaotin. Die Knollen — ich hatte zwei mittelgroße — abbürsten, vierteln und in kleine Schälchen legen. Darüber habe ich eine Mischung aus etwas Salz, Pfeffer, Essig, Olivenöl, Rosmarin und Honig gegossen — aber nur ein wenig. Dann ab in den Ofen, für geschlagene eineinhalb Stunden. Wer es ganz weich braucht, sollte sogar zwei Stunden daraus machen.\nUm es vorweg zu nehmen — die Rote Bete war richtig gut, vergesst alles rote Zeug, was ihr aus einem Glas aus dem Supermarkt gefuttert habt.\nRote Bete, frisch aus dem Ofen\nIn den letzten vierzig Minuten bekam die Rote Bete im Ofen Gesellschaft von Kartoffelschnitzen, die ich vorher mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer und Olivenöl bepinselt hatte. Ein Klassiker — auch gern mit Rosmarin oder Kümmel erweitert –, den ich immer wieder gern mache.\nOfenkartoffeln frisch aus dem … Ofen.\nDann das Finale: Das Rehragout vom Herd, die Rote Bete und die Kartoffeln aus dem Ofen genommen. Und gegessen. Was war das lecker! Das Fleisch war zart, die Soße leicht eingedickt und schön vom Fleischgeschmack durchzogen. Die Rote Bete wie schon erwähnt ein Traum, der wunderbar zum Reh passte — genau wie die Ofenkartoffeln.\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/19/rehragout-mit-ofenkartoffeln-und-roter-bete/","summary":"\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003e„Das Reh ist ganz frisch, das ist gestern noch durch den Wald gesprungen.“ — \u003csmall\u003eMeine Fleischereifachverkäuferin\u003c/small\u003e\u003c/p\u003e\n\u003c/blockquote\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/11-20140119_174056.webp\"\n         alt=\"Rehschulter\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eFür mich schwierig – das Parieren der Rehschulter.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eTja, mit diesen Worten wurde mir beim Metzger meines Vertrauens ein Pfund Rehschulter angedreht — und damit mein erstes Wildfleisch überhaupt. Ohne das ich wusste, was ich damit machen soll. In meinem Einkauf ohne Sinn und Verstand landeten auch noch Champignons und Rote Bete in meiner Stofftasche.\u003c/p\u003e","title":"Rehragout mit Ofenkartoffeln und Roter Bete"},{"content":"Zum Sonntagskaffee gab es heute einen Apple Crumble, also Apfelstückchen mit Streuseln darüber. Was für einen erfahrenen Kuchenbäcker eine Arbeit ist, die er mit einem auf dem Rücken gebundenen Arm mal locker aus dem Handgelenk schüttelt.\nNicht so für mich. Es war mein erster Crumble und außerdem musste ich backen — für mich eine Ausnahmesituation.\nEin simples Rezept für einen Apple Crumble habe ich bei Svenja gefunden, das ich aber gleich mal gezwungenermaßen leicht verändern musste. Zu den 150 Gramm Mehl, die ich sauber abgewogen habe, habe ich 100 Gramm Butter getan. Es hätten aber nur 90 Gramm sein sollen.\nToll!\nUnd jetzt weiß ich beim Backen nie, was ich tun soll? 16,6 Gramm Mehl mehr rein? Oder darauf pfeifen und hoffen, dass das Ganze nicht explodiert oder im schlimmsten Fall nicht schmeckt? Ich bin das Risiko eingegangen, habe alles so gelassen wie es war und den braunen Zucker dazu gegeben. Soll ich da jetzt die 90 Gramm nach Rezept oder die Menge dem Butterberg anpassen? Als ich beim Reinschütten noch darüber nachgrübelte, zeigte die Waage 113 Gramm an.\nWas soll’s! Zimt drüber!\nIch wollte schon den Handrührer aus dem Schrank holen, als meine Küchenhilfe meinte, Streusel macht man mit der Hand. Ah ja! Wieso stehen so elementare Dinge nie in Rezepten? Also habe ich den Teig mit der Hand durchgeknetet, was anfangs recht schwer ging, da die Butter noch hart war. Aber mit der Zeit wurde eine leicht schmierige und einigermaßen bröselige Substanz daraus. Vermutlich wäre wären die Streusel noch brösliger geworden, wenn das Mehlverhältnis gestimmt hätte, aber das war mir dann auch egal.\nBei den Äpfeln ging alles glatt. Vier habe ich geschält, kleingeschnitten und mit Limettensaft beträufelt (Limetten waren von meiner Geburtstagsfeier noch übrig), damit sie nicht braun werden. Die Stücke schüttete ich in eine Auflaufform.\nDann kam mir eine Idee — was macht Äpfel noch apfeliger? Genau – Calvados, der alte französische Apfelbrand. Davon habe ich den Apfelstückchen einen sehr kräftigen Schuss gegönnt. Prost!\nUnd mit Alkohol ging alles besser! Die Streusel auf die betrunkenen Apfelstückchen und ab in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen. Nach einer halben Stunde, in der in der Auflaufform Apfelsaft und/oder Calvados unheilvoll blubbernd gekocht haben, nahm ich den Apple Crumble heraus. Und zu meiner eigenen Überraschung: Es schmeckte toll! Den Calvados schmeckte man angenehm heraus, die Streusel waren knusprig, aber nicht hart.\nAlso, ich merke mir: Auch wenn man sich beim Backen nicht akribisch an das Rezept hält, kann was Gutes herauskommen. Jetzt muss ich nur noch die Toleranzgrenzen austesten. 😉\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/19/calvados-macht-apple-crumble-gross/","summary":"\u003cp\u003eZum Sonntagskaffee gab es heute einen Apple Crumble, also Apfelstückchen mit Streuseln darüber. Was für einen erfahrenen Kuchenbäcker eine Arbeit ist, die er mit einem auf dem Rücken gebundenen Arm mal locker aus dem Handgelenk schüttelt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht so für mich. Es war mein erster Crumble und außerdem musste ich backen — für mich eine Ausnahmesituation.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Apple-Crumble mit Calvados\" loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/02-20140119_135252.webp\"\u003eEin simples Rezept für einen Apple Crumble habe ich \u003ca href=\"http://svenjaskoch-undbackblog.blogspot.de/2013/09/apple-crumble.html\"\u003ebei Svenja gefunden\u003c/a\u003e,  das ich aber gleich mal gezwungenermaßen  leicht verändern musste. Zu den 150 Gramm Mehl, die ich sauber abgewogen habe, habe ich 100 Gramm Butter getan. Es hätten aber nur 90 Gramm sein sollen.\u003c/p\u003e","title":"Calvados macht Apple Crumble groß"},{"content":"Neulich habe ich mal Forellen gemacht. Ganz frische Forellen. Als ich sie auf dem Markt gekauft habe, hatten die Fische noch gelebt und als ich das Geld abgezählt hatte, waren sie schon von der Verkäuferin ausgenommen — und tot.\nEine Stunde später lagen sie bei mir in der Küche und ich habe sie gewürzt, mit Pfeffer — und Salz. Und als das Salz auf der Haut und innen auf dem Fleisch war, geschah etwas beinahe gruseliges — die Forellen begannen leicht, aber deutlich erkennbar zu zucken.\nWoran liegt das? Kochsalz ist Natriumchlorid — hat das dann was mit der Natrium-Kalium-Pumpe zu tun, die mir noch aus meiner Schulbiologie im Kopf rumschwirrt? Oder ganz etwas anderes?\nMich fasziniert sowas ja schon …\nAch ja, gefilmt habe ich das Ganze auch — wobei ich dabei beinah mehr zitterte als die Forellen. 😉\nhttp://www.youtube.com/watch?v=otNKfssYjdw\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/15/zuckende-fische/","summary":"\u003cp\u003eNeulich habe ich mal Forellen gemacht. Ganz frische Forellen. Als ich sie auf dem Markt gekauft habe, hatten die Fische noch gelebt und als ich das Geld abgezählt hatte, waren sie schon von der Verkäuferin ausgenommen — und tot.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Stunde später lagen sie bei mir in der Küche und ich habe sie gewürzt, mit Pfeffer — und Salz. Und als das Salz auf der Haut und innen auf dem Fleisch war, geschah etwas beinahe gruseliges — die Forellen begannen leicht, aber deutlich erkennbar zu zucken.\u003c/p\u003e","title":"Zuckende Fische"},{"content":"Ossobuco, das italienische Knochenloch. Ein Gericht, das ganz gerne koche, außerhalb meiner Küche aber noch nie gegessen habe. Darum hier meine Variante, auch auf die Gefahr hin, von Italienern böse Kommentare zu bekommen.\nBeinscheiben vom Kalb\nBeim Metzger meines Vertrauens besorge ich mir zwei Kalbsbeinscheiben mit Knochen — das sind so gut 500 Gramm. Nicht beim Discounter, wo es das auch mal gibt — bei Fleisch lege ich lieber mal einen Euro mehr hin. Das Fleisch ist bei Ossobuco besonders wichtig, da ganz viel Geschmack und auch die Konsistenz aus dem Fleisch, Knochen und Knochenmark kommt. Den dünnen Sehnenrand — oder was immer das ist –, der sich wie ein Gurt um die Beinscheiben liegt, lasse ich dran.\nBeinscheiben mit Mehl\nDie Beinscheiben bestäube ich mit Mehl und lege sie in eine heiße, mit etwas Olivenöl eingefettete Pfanne. Mit in die Pfanne gebe ich zwei ganze geschälte Knoblauchzehen und ein paar Zweige Rosmarien — Standardbepflanzung der Kräuterschale auf dem Fensterbrett.\nIn der Pfanne lasse ich das Fleisch von beiden Seiten schön braun anbraten, wobei es sich immer so lustig zusammenzieht. Wohlgemerkt: Anbraten, nicht durchbraten.\nWenn eben dieses Anbraten dem Ende zugeht, kommen noch eine ganz grob geschnittene Zwiebel — ich halbiere sie und schneide jede Hälfte längs und quer noch mal durch — und eine in Scheiben geschnittene Gelbe Rübe — auch Karotte genannt. 😉\nDazu wandern noch zwei bis drei Tomaten, die ich so grob schneide wie die Zwiebel, mit in die Pfanne und ich lasse alles kurz anschwitzen. Und dann ist es soweit: Ich gieße alles mit Rotwein auf, bis das Fleisch so einigermaßen bedeckt ist. Meist ist das so ein halber Liter. Noch Salz und Pfeffer in die Soße und den Deckel drauf\nFleisch und Gemüse schmoren im Rotwein\nDas Gröbste ist gemacht. Jetzt braucht man vor allem eines: Geduld! So gut zwei Stunden sollte man dem Ossobuco schon gönnen und es leicht köcheln lassen.\nUnter uns: Wenn man arg Hunger hat, kann man es auch schon nach einer Stunde essen, aber zarter und mit mehr Geschmack wird es erst später.\nAls Beilage gibt es oft Ofenkartoffeln oder einfach Nudeln, aber diesmal wollte ich aus Polenta mal Schnitten machen und keinen Brei wie sonst – der eh nicht zum Ossobuco gepasst hätte.\nIm Grunde sind sie schnell gemacht, die Schnitten Polenta in kochendes Wasser einrühren, zehn Minuten ziehen lassen — dabei noch etwas umrühren — und gut ist. Den Polentabrei streiche ich etwas zwei Zentimeter dick auf ein Backblech und lasse ihn kalt werden, das dauert nicht sehr lang.\nDer Versuch, Polentaschnitten anzubraten.\nDann ging das Experiment los: Ich wollte die Dinger in etwas Öl anbraten.\nAber irgendwie hat das nicht so geklappt. Braun sind die Polentaschnitten fast gar nicht geworden, dafür fast schon auseinander gefallen. Und ein bisschen versalzen hab ich sie auch, aber das war allein meine Schuld. 😉\nWeiß jemand was ich falsch gemacht habe? Kann man Polentaschnitten einfach nicht anbraten? Oder gibt es einen Trick dabei? Für Tipps bin ich dankbar.\nEgal. Irgendwie hat alles zusammen doch ganz gut geschmeckt, Aber bis ich das Schnitten-Anbrat-Problem nicht gelöst habe, wird es diese Kombination nicht so schnell wieder geben.\nOssobuco mit Polentaschnitten\n","permalink":"https://kochdepp.de/2014/01/07/ossobuco/","summary":"\u003cp\u003eOssobuco, das italienische Knochenloch. Ein Gericht, das ganz gerne koche, außerhalb meiner Küche aber noch nie gegessen habe. Darum hier meine Variante, auch auf die Gefahr hin, von Italienern böse Kommentare zu bekommen.\u003c/p\u003e\n\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2014/01/01-20140112_181215.webp\"\n         alt=\"Beinscheiben vom Kalb\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eBeinscheiben vom Kalb\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eBeim Metzger meines Vertrauens besorge ich mir zwei Kalbsbeinscheiben mit Knochen — das sind so gut 500 Gramm. Nicht beim Discounter, wo es das auch mal gibt — bei Fleisch lege ich lieber mal einen Euro mehr hin. Das Fleisch ist bei Ossobuco besonders wichtig, da ganz viel Geschmack und auch die Konsistenz aus dem Fleisch, Knochen und Knochenmark kommt. Den dünnen Sehnenrand   — oder was immer das ist –, der sich wie ein Gurt um die Beinscheiben liegt,  lasse ich dran.\u003c/p\u003e","title":"Ossobuco mit Polentaschnitten"}]