Mittagsquickie: Kichererbsen-Spitzkohl-Salat

Was Schnelles für die Mittagspause. Eine Dose Kichererbsen, ein bisschen Spitzkohl schneiden, salzen und kurz kräftig mit der Hand durchkneten. In eine Schüssel damit, Prise Chili, Currypulver und Kreuzkümmel drüber und mit Salz abschmecken. Ein kleiner Schuss Essig oder Zitronensaft und ein wenig Öl. Ich hab noch Bärlauch drüber. Guten Appetit! 😊 Eine Schüssel mit Kichererbsen und Spitzkohl

7. Juni 2024 · 1 min · kochdepp

Fenchel-Tofu-Ragout

Tätsächlich habe ich ein paar Vorsätze für das Jahr 2024. Einer davon: mehr bloggen, auch wenn es nur Kleinkram ist. Unter anderem auch hier im Kochblog. Dann wollen wir doch mal. Heute habe ich ein Ragout gekocht — zumindest nenne ich es so –, mit irgendwas, das im Kühlschrank war. Da war Eine Packung Räucher-Tofu Eine Fenchel, von dem ich die Hälfte verwendet habe Eine kleine rote Paprika Eine Zwiebel (die war nicht im Kühlschrank) Eine Dose gehackte Tomaten (war ebenfalls nicht im Kühlschrank) getrockneten und gerebelten Estragon, Basilikum und Majoran (richtig geraten: auch nicht im Kühlschrank) Rotwein (niemals im Kühlschrank) Den Tofu hab ich gewürfelt und in einem Topf in Olivenöl angebraten. Die Zwiebel wurde von mir geviertelt und nach ein paar Minuten ebenfalls angebraten. Dazu kam dann noch der grob geschnittene Fenchel und die eher klein geschnippelte Paprika. Dann gab ich schon mal Salz und Pfeffer dazu uns ließ alles ein paar Minuten rührend anschmoren. ...

2. Januar 2024 · 2 min · kochdepp

Mock Duck – der Tag der veganen Ente

Es begann ganz harmlos neulich im Fediverse. B.ella beging ihr Zehnjähriges als Vegetarierin. Dabei fielen für mich Jungvegetarier — im Gespräch auch mit Anya — ein paar Rezepte und Anregungen ab. So zum Beispiel diese ominöse Mock Duck. Mock Duck. Falsche Ente. Ein Name wie aus einem lustigen Taschenbuch. Und ein Begriff, der mehr Fragen aufwirft, als er erklärt. Es ist etwas, was so tun will, als wäre es Entenfleisch. Mittlerweile weiß ich, das „Fleisch“ ist Weizengluten, also Pflanzeneiweiß. ...

25. März 2022 · 4 min · kochdepp

Zwetschgen-Chutney würzig ins Glas

Seit Tagen steht eine kleiner Karton mit Zwetschgen in meiner Küche. Und vom Rumstehen werden die nicht besser. Also habe ich schnell mal ein Zwetschgen-Chutney gemacht. Die Zutaten für das Zwetschgen-Chutney. Die süß-säuerliche Komponente des Chutneys kommt durch die Zwetschgen. Für das Würzige soll rote Zwiebel, der Knoblauch, ein paar Lorbeerblätter und etwas Thymian sorgen. Nelken, Zimt und etwas Vanillezucker runden das Mus geschmacklich ab. Die Zwiebel und der Knoblauch werden klein geschnitten in einem Topf in etwas Olivenöl leicht angebraten. Die Zwetschgen — es waren bei mir gut 500 Gramm — werden entkernt, in kleine Stücke geschnitten und auch mit in den Topf gegeben. Den Zimt und die Thymianblättchen kann auch gleich dazu geben. Dann lässt man das Ganze bei kleiner Hitze kochen und die Früchte langsam auflösen. Die Nelken und die Lorbeerblätter gibt man am besten in ein Tee-Ei und hängt das in das köchelnde Chutney. ...

4. September 2016 · 1 min · kochdepp

Rote Linsen mit Restgemüse

Ich fahre für ein paar Tage weg, darum musste das Gemüsefach im Kühlschrank geräumt werden. Viel war eh nicht mehr drin, nur ein paar Paprika, paar Karotten, ein Stück Ingwer, ein kleiner Bund Petersilie und ein kleiner Bund Dill. Eine Zwiebel und rote Linsen waren noch im Vorratsregal. Die Zwiebel habe ich in der Pfanne angeschwitzt, die grob geschnittenen Paprika, Karotten und Ingwer mit dazu und die nur grob gehackte Petersilien und Dill — einschließlich der Stengel — dann auch mit rein. Dazu zwei Esslöffel Tomatenmark und ein wenig Wasser, Salz und Pfeffer. Das Gemüse habe ich dann bei kleiner Hitze schmurgeln lassen. Parallel dazu hab ich rote Linsen gekocht, sie dann abgegossen und zu dem Gemüse gegeben. ...

22. September 2014 · 1 min · kochdepp

Pesto aus Feldsalat

Wie so oft entstehen bei mir leckere Gerichte aus Not und Planlosigkeit. Am Samstag habe ich für das Wochenende Kopfsalat und Feldsalat gekauft. Leider habe ich vergessen, an diesem Tag einen der Salate auch zu essen. Darum hatte ich am Sonntag zwei Salate in der Küche, denen ich beiden nicht zutraute, noch den Montag zu erleben. Gewaschener Feldsalat Da Feldsalat — in meiner Heimat auch als Schafmäuli bekannt — auch so ein zuppeliges Grünzeug wie Rucola ist, habe ich einfach den blinden Versuch durchgeführt, daraus ein Pesto zu machen. Leider sah die Zutatenauswahl in der Küche nicht toll aus — keine Pinienkerne und auch kein Knoblauch (was bei mir extrem selten vorkommt). Also improvisieren — und damit war ich an diesem Sonntag nicht der einzige. 😉 ...

23. März 2014 · 2 min · kochdepp

Urmöhre, der Gemüsedinosaurier?

„Fränkische Urmöhre“ war auf dem Schild beim Gemüsehändler zu lesen, was mich sehr verwirrte. Die Worte „Fränkisch“ und „Möhre“ gehen bei mir gar nicht zusammen, in meinem unterfränkisch geprägtem Sprachzentrum heißen diese länglichen orangen Wurzeln „Gelbe Rüben“. Urmöhre im Urzustand Und bei „Urmöhre“ hatte ich sowieso gleich die legendären Urzeitkrebse von Yps im Kopf, was nicht ganz zu meinem Aufenthalt im Gemüseladen gepasst hat. Trotz dieser wirren Gedankenblitze war mir diese dicken dunkelvioletten Wurzeln mit ihren oranglichen Gnubbeln sympathisch. Also eingepackt, bezahlt und nach Hause mit ihnen. ...

4. Februar 2014 · 2 min · kochdepp

Making of Mangoldsalat

Da liegt er, der Mangold Heute kamen die Reste vom Grünkohlhasen auf den Tisch, zu dem es gestern — ganz vergessen zu erwähnen — einen Fenchel-Orangen-Salat gab. Und Salat esse ich schon arg gern, darum musste heute auch einer her. Was war vom Markteinkauf am Samstag noch da? Mangold! Der muss ja nicht immer als Gemüse enden. Vor Urzeiten haben ich mal einen lauwarmen Mangoldsalat gegessen, also habe ich da der Basis meiner nebulösen Erinnerung daran mal losimprovisiert. ...

27. Januar 2014 · 2 min · kochdepp

Portulak, oh leckeres Unkraut

Neulich sah ich beim Gemüsehändler eine Kiste ohne Namensschild mit einem mir fremden Grünzeug, das ein bisschen wie ein stark mutierter Feldsalat aussah — sehr lange, dünne Stengel und große Blätter. Naja, eigentlich sah es nicht mal wie mutierter Feldsalat aus. Trotzdem hab ich eine eine große Hand voll mitgenommen und beim Zahlen den Namen der schlanken Unbekannten erfahren: Portulak. Nie vorher gehört. Was sagt Wikipedia dazu? Unter anderem das: Portulak ...

22. Januar 2014 · 2 min · kochdepp