Kochen für Deppen: Lammkotelett mit Ofengemüse

Gemüse, einfach grob geschnitten Ach, Kochen ist doch oft keine große Kunst. Du schippelst ganz grob ein paar Paprika, geschälte Karotten, geschälte Kartoffeln, Fenchel — oder was immer gerade im Gemüsefach herumliegt — in eine Schüssel, wirfst ein bisschen Salz, Pfeffer, einen Rosmarinzweig und Olivenöl hinterher, rührst das Ganze mal kurz durch und kippst das ganze Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Nach 45 Minuten nimmst du das Blech aus dem 180 Grad heißen Ofen und hast das beste Ofengemüse vor dir. Zeitlicher Knackpunkt sind meist die Kartoffeln, die brauchen am längsten. Wenn du willst, kannst du sie vorkochen, dann muss das Gemüse nur knapp eine halbe Stunde in den Ofen. ...

1. Juni 2014 · 1 min · kochdepp

Pesto aus Feldsalat

Wie so oft entstehen bei mir leckere Gerichte aus Not und Planlosigkeit. Am Samstag habe ich für das Wochenende Kopfsalat und Feldsalat gekauft. Leider habe ich vergessen, an diesem Tag einen der Salate auch zu essen. Darum hatte ich am Sonntag zwei Salate in der Küche, denen ich beiden nicht zutraute, noch den Montag zu erleben. Gewaschener Feldsalat Da Feldsalat — in meiner Heimat auch als Schafmäuli bekannt — auch so ein zuppeliges Grünzeug wie Rucola ist, habe ich einfach den blinden Versuch durchgeführt, daraus ein Pesto zu machen. Leider sah die Zutatenauswahl in der Küche nicht toll aus — keine Pinienkerne und auch kein Knoblauch (was bei mir extrem selten vorkommt). Also improvisieren — und damit war ich an diesem Sonntag nicht der einzige. 😉 ...

23. März 2014 · 2 min · kochdepp

Kaiserschmarrn mit Calvadosapfelscheiben

Nachtisch ist ja nicht so mein Ding. Aber hin und wieder muss ich ran, um für gute Stimmung im Haus zu sorgen. Und einer der wenigen Nachtische, den ich so halbwegs hinbekomme, ist Kaiserschmarrn. Sonst mach ich den Kaiserschmarrn nach Gefühl, gestern habe ich extra für dieses Rezept mal die Mengen mitgewogen und schreibe nun ein ausführliches Rezept, weil etliche Freunde und Bekannte danach gefragt haben. Was habe ich an Zutaten gebraucht? ...

17. Februar 2014 · 4 min · kochdepp

Panierte Rinderleber mit Lilabrei

Am Samstag war mal wieder Zeit für Innereien — beim Metzger gab es frische Rinderleber. Und diesmal habe ich die Leber nicht klassisch als Geschnetzeltes mit Zwiebeln und Apfel gemacht, sondern mal paniert. Und diesmal habe ich auch die Leber vorher in Milch eingelegt, angeblich soll sie dadurch zarter werden und/oder weniger Bitterstoffe enthalten. Ich habe aber keinen Unterschied gemerkt, ist wohl eher Aberglaube. Panierte Rinderleber in der Pfanne ...

17. Februar 2014 · 2 min · kochdepp

Urmöhre, der Gemüsedinosaurier?

„Fränkische Urmöhre“ war auf dem Schild beim Gemüsehändler zu lesen, was mich sehr verwirrte. Die Worte „Fränkisch“ und „Möhre“ gehen bei mir gar nicht zusammen, in meinem unterfränkisch geprägtem Sprachzentrum heißen diese länglichen orangen Wurzeln „Gelbe Rüben“. Urmöhre im Urzustand Und bei „Urmöhre“ hatte ich sowieso gleich die legendären Urzeitkrebse von Yps im Kopf, was nicht ganz zu meinem Aufenthalt im Gemüseladen gepasst hat. Trotz dieser wirren Gedankenblitze war mir diese dicken dunkelvioletten Wurzeln mit ihren oranglichen Gnubbeln sympathisch. Also eingepackt, bezahlt und nach Hause mit ihnen. ...

4. Februar 2014 · 2 min · kochdepp

Making of Mangoldsalat

Da liegt er, der Mangold Heute kamen die Reste vom Grünkohlhasen auf den Tisch, zu dem es gestern — ganz vergessen zu erwähnen — einen Fenchel-Orangen-Salat gab. Und Salat esse ich schon arg gern, darum musste heute auch einer her. Was war vom Markteinkauf am Samstag noch da? Mangold! Der muss ja nicht immer als Gemüse enden. Vor Urzeiten haben ich mal einen lauwarmen Mangoldsalat gegessen, also habe ich da der Basis meiner nebulösen Erinnerung daran mal losimprovisiert. ...

27. Januar 2014 · 2 min · kochdepp

Ein Hase saß auf grünem Kohl …

… sing holly polly doodle all the day! Halber Hase geviertelt und Grünkohl Dass ich das letzte Mal Hase gegessen habe, ist etwa 25 Jahre her. Dass ich das letzte Mal Grünkohl gegessen habe, war wohl in meinem vorigem Leben — in diesem zumindest nicht. Zeit als, die Kochdepp-Flagge auf dem Planeten Grünkohl zu hissen und mit meinem alten Kumpel Hase ein Wiederschmecken zu feiern. Vom Metzger hatte ich einen halben Stallhasen, der Länge nach halbiert und in vier Stücke geteilt. Am Markt habe ich einen Grünkohl gekauft, Bio sogar. Und Kartoffeln hatte ich noch daheim. Ich war also bereit. ...

26. Januar 2014 · 3 min · kochdepp

Forelle mit Rukolafüllung und Ofenkartoffeln

Die Woche über war kaum Zeit, etwas Vernünftiges zu Kochen. Darum ging und geht es am Wochenende etwas gediegener zur Sache. Auf dem Markt hatte ich Pastinaken gekauft, einer meiner Newcomer des Wochenendes. Pastinaken habe ich ganz selten mal als Püree irgendwo gegessen, aber noch nie selbst gekocht. Geschälte Pastinake Im Kühlschrank war noch Paprika, Fenchel und Gelbe Rüben. Die Pastinake und die Gelbe Rübe habe ich geschält, die Paprika und den Fenchel gewaschen. Dann wurde das ganze Gemüse in ziemlich grobe Stücke geschnitten — vom Fenchel habe ich noch Strunk entfernt. In einer Schüssel habe ich die Stücke mit einer Marinade aus Honig (knapp ein Esslöffel), Chilliöl und Salz mit den Händen durchmischt. ...

26. Januar 2014 · 3 min · kochdepp

Rehragout mit Ofenkartoffeln und Roter Bete

„Das Reh ist ganz frisch, das ist gestern noch durch den Wald gesprungen.“ — Meine Fleischereifachverkäuferin Für mich schwierig – das Parieren der Rehschulter. Tja, mit diesen Worten wurde mir beim Metzger meines Vertrauens ein Pfund Rehschulter angedreht — und damit mein erstes Wildfleisch überhaupt. Ohne das ich wusste, was ich damit machen soll. In meinem Einkauf ohne Sinn und Verstand landeten auch noch Champignons und Rote Bete in meiner Stofftasche. ...

19. Januar 2014 · 2 min · kochdepp

Ossobuco mit Polentaschnitten

Ossobuco, das italienische Knochenloch. Ein Gericht, das ganz gerne koche, außerhalb meiner Küche aber noch nie gegessen habe. Darum hier meine Variante, auch auf die Gefahr hin, von Italienern böse Kommentare zu bekommen. Beinscheiben vom Kalb Beim Metzger meines Vertrauens besorge ich mir zwei Kalbsbeinscheiben mit Knochen — das sind so gut 500 Gramm. Nicht beim Discounter, wo es das auch mal gibt — bei Fleisch lege ich lieber mal einen Euro mehr hin. Das Fleisch ist bei Ossobuco besonders wichtig, da ganz viel Geschmack und auch die Konsistenz aus dem Fleisch, Knochen und Knochenmark kommt. Den dünnen Sehnenrand — oder was immer das ist –, der sich wie ein Gurt um die Beinscheiben liegt, lasse ich dran. ...

7. Januar 2014 · 3 min · kochdepp