Ich gebe zu, ich bin kulinarisch schon ein wenig von meinem Elternhaus geprägt. Und da gab es früher an Karfreitag fast immer Linsensuppe mit Mehlspatzen. Und ich muss zugeben — ich mochte sie nicht sonderlich. Inzwischen liebe ich sie aber.

Im Grunde ist die Linsensuppe ebenso leicht zuzubreiten wie die Mehlspatzen.

Für die Suppe:
200 Gramm Tellerlinsen
eine Karotte
eine Kartoffel
eine kleine Zwiebel
400 ml Gemüsebrühe
evtl. etwas getrockneter Majoran

Für die Mehlspatzen:
150 Gramm Weizenmehl
100 ml Milch
ein Ei

Zum Servieren:
Weinessig, Balsamicoessig oder eine Zitrone.

Das Gemüse kleinschnippeln und kurz im Topf anschwitzen. Dann die Gemüsebrühe reingießen, aufkochen lassen und die Linsen dazugeben. Alles etwa 25 Minuten kochen lassen, plusminus ein paar Minuten, je nachdem wie knackig man die Linsen haben will. Die Linsen dann am besten etwas im Topf zerstampen, dann wird die Suppe sämiger. Am Ende die Suppe mit Salz, Pfeffer und eventuell mit etwas Majoran würzen.

Die Linsensuppe …

Für die Spatzen Mehl, Milch und Ei verrühren, bis man eine zähe Pampe hat. Mit einem Esslöffel (oder zwei) gibt man kleine Portionen des Teigs in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Da lässt man sie kochen, bis sie anfangen ob auf dem Wasser zu treiben, was etwa 10 Minuten dauert.

… und die Mehlspatzen.

Zum Servieren kommen Linsensuppe und Mehlspatzen in eine Schüssel. Mit etwas Säure schmeckt die Suppe noch besser, darum kann man ganz nach eigenem Geschmack einen Spritzer Wein- oder Balsamico oder Zitronensaft mit dazu geben.

Das schmeckt nicht nur an Karfreitag. Da aber auch.

Linsensuppe mit Mehlspatzen.
Linsensuppe mit Mehlspatzen.

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