Toastbrot, neuer Versuch

Heute wollte ich es wieder einmal wissen in Sachen Toastbrot. Ich hab mich an das Rezept von Der Klang von Zuckerwatte gemacht. Und siehe da — das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.

Damit es etwas kompakter wird, habe ich im Ofen auf die Form mit dem Teig eine Auflaufform zum Beschweren gestellt, damit das Brot nicht zu sehr aufgeht. Hat sogar funktioniert, das Toastbrot wurde relativ fest.

Buttertoastbrot
Buttertoastbrot

Buttertoastbrot

Buttertoastbrot

Buttertoastbrot

Trombini – Ein Rezept im Test

Trombini zu backen ist eigentlich nicht schwer. Aber die Pizzastangen genau so hinzubekommen, wie sie sein sollten, ist dann doch nicht so leicht.

Gestern kam bei mir aus dem Nichts Lust auf ein paar Trombini als Snack auf. Die Pizzastangen esse ich ja wirklich gern, habe sie allerdings noch nie selbst gemacht. Also habe ich es mal mit einen eigenem Rezept ausprobiert.

Im Grunde habe ich dazu einen Pizzateig gebraucht. Den mache ich mit 500 Gramm Weizenmehl, 300 Gramm Wasser, ein paar Prisen Salz, ein wenig Pfeffer, einen halben Würfel Hefe und — ganz wichtig — vier bis fünf Esslöffel Olivenöl.

Oregano gehört auch dazu, aber blöderweise war der Vorrat alle. Von den Nachbarn im Haus war niemand da, den ich fragen konnte, aber glücklicherweise durfte ich Oregano von einer Kollegin mopsen, die gleich um die Ecke wohnt — der Supermarkt wäre weiter weg gewesen. 😉

Trombini
Trombini, etwas zusammengebacken.

Den Teig hab ich durchgeknetet — mit dem Öl bekommt er eine lustige gummiartige Konsistenz — und abgedeckt eine dreiviertel Stunde gehen lassen.

Der Trombini -Teufel steckt im Detail

So weit, so Pizzateig. Aber nun musste ich einfach raten, wie dick man die Trombini formt und wie lange man sie backen muss. Danach war ich schlauer — ich habe zu dicke Würste geformt, die Trombini gingen bei 200 Grad im Ofen noch ganz schön auf und bildeten dann eine eher Fläche mit Wurststruktur. Und die Konsistenz war auch nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Vielleicht muss ich das nächste Mal die den Ofen noch heißer machen, damit sie außen etwas krosser und innen etwas weicher werden.

Naja, fürs erste Mal habe sie aber trotzdem gut geschmeckt! 🙂

Trombini
Trombini aus Pizzateig

Brot und Tulpen, Schwarz und Gelb

Das Sonntagsbrotbild muss ich diesmal optisch etwas kaschieren. Die Tulpen sollten davon ablenken, dass das Roggen-Weizen-Mischbrot teilweise etwas schwarz geworden ist. Irgendwie hat wohl der zickige kleine Elektroofen zu viel Hitze produziert.

Brot & Tulpen
Brot & Tulpen

So sieht es aber ganz schön aus! 😉

Brot und Gerupfter (ohne Tulpen)
Brot und Gerupfter (ohne Tulpen)

Schneller Snack: Gefüllte Blätterteigstängchen

Schlimm, wenn man abends gemütlich auf der Couch sitzt, ausnahmsweise Fernsehen schaut — und es ist nichts zum Knabbern im Haus!

Aber man kann ja schnell improvisieren. Im Kühlschrank war noch Blätterteig, Salami, Zwiebeln und Knoblauch auch.

Den Blätterteig habe ich ausgerollt, den Rest einfach klein geschnitten, ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit Oregano gewürzt und in den Blätterteig eingerollt. Den hab ich dann noch mit Olivenöl eingepinselt, und auch noch leicht mit Salz und Oregano bestreut.

Für 20 Minuten in den Ofen — und fertig sind wunderbare gefüllte Knabberstängchen! Kein kulinarisches Hexenwerk, aber ein lecker Snack! 🙂

Blätterteigstängchen mit Salami, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt.
Blätterteigstängchen mit Salami, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt.

Treberbrot, jetzt fast mal richtig

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Treberbrot gebacken. Mein Kollege und Treber-Dealer hat wieder Bier gebraut und darum große Mengen der Malz-Pampe übrig. Ich bat ihn, mir diesmal eine kleinere Menge als beim letzten Mal zu geben. Hat toll geklappt, statt vier Kilo bekam ich acht.

Seit dem letzten Treberbrot ist viel passiert, was meine Brotbackkünste angeht — ich hatte meine Grundausbildung bei Werner. Und das merkt man dem Brot — jedem Brot, das ich backe — schon an.

Aber trotzdem war das heutige Treberbrot wieder hochexperimentell, da ich völlig unvorbereitet losgelegt und nicht bemerkt habe, dass es nur noch diverse Mehlreste im Haus gab. Darum gab es ein etwas eigenwilliges Brotrezept:

  • 700 Gramm Sauerteig
  • Einen halben Hefewürfel
  • etwa 200 Gramm Roggenmehl
  • etwa 180 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 50 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 250 Gramm Weizenmehl
  • 30 Gramm Salz
  • Eine Prise Kreuzkümmel
  • 350 Milliliter Wasser
  • 200 Gramm Treber

Trotz des Rezeptchaos ist das Brot gut gelungen und schmeckt. Mal schauen, was ich mit dem restlichen 7,8 Kilo Treber mache … 😉DSC04195 DSC04209

Sonntagsbrot: Roggen-Weizen-Vollkorn

Das Brot zum Sonntag: Ein Roggen-Weizen-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen.

Das Brot zum Sonntag: Ein Roggen-Weizen-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen.

Sonntagsbrot

Sonntagsbrot

Ein bisschen krümelig: Sauerteig mit Roggenvollkornmehl angesetzt.
Ein bisschen krümelig: Sauerteig mit Roggenvollkornmehl angesetzt.

Mangels normalem Roggenmehl hab ich sogar den Sauerteig mit Vollkornmehl angesetzt.Scheint funktioniert zu haben, aber da war ich mir nicht sicher.

Weiß das jemand: Kann man Sauerteig mit Vollkornmehl ansetzen oder hatte ich nur Glück?

Mehl aus der Region. Ich mag auch, dass die Tüte oben mit einem dicken Faden zugenäht ist. ;-)
Mehl aus der Region. Ich mag auch, dass die Tüte oben mit einem dicken Faden zugenäht ist. 😉
Geknetet und in der Form: Das Brot wartet auf den heißen Ofen.
Geknetet und in der Form: Das Brot wartet auf den heißen Ofen.

Zwölf-Tage-Zeitreise

Das Kochblog habe ich in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Darum die letzten zwölf Tage in Ausschnitten und Zeitraffer …

Das Kochblog habe ich in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Darum die letzten zwölf Tage in Ausschnitten und Zeitraffer …

Der Rosella Steinchampignon ist auch nur ein Pilz.
Der Rosella Steinchampignon ist auch nur ein Pilz.
Panierte Rosellas mit Bratwurst und Gelbe-Rüben-Salat.
Panierte Rosellas mit Bratwurst und Gelbe-Rüben-Salat.
Schweinefilets mit gebratenen Kartoffelwürfeln und Auberginencreme.
Schweinefilets mit gebratenen Kartoffelwürfeln und Auberginencreme.
Making of in Bildern; Zucchini-Tomaten-Soße mit Kräutern auf Vorrat eingekocht
Making of in Bildern; Zucchini-Tomaten-Soße mit Kräutern auf Vorrat eingekocht
Brotbacktag: Zwei Toastbrote, immer noch verbesserungswürdig, ...
Brotbacktag: Zwei Toastbrote, immer noch verbesserungswürdig, …
... und drei Roggenvollkornbrote mit Kümmel und Sonnenblumenkernen.
… und drei Roggenvollkornbrote mit Kümmel und Sonnenblumenkernen.
Kaninchen als Ganzes gekauft, zerlegt und mit Gemüse im Ofen gegart.
Kaninchen als Ganzes gekauft, zerlegt und mit Gemüse im Ofen gegart.
Dazu das oben erwähnte Toastbrot mit Salbeibutter
Dazu das oben erwähnte Toastbrot mit Salbeibutter
Chicoreesalat mit Haselnüssen, Sesamöl und Cassis-Essig.
Chicoreesalat mit Haselnüssen, Sesamöl und Cassis-Essig.

Toastbrot selber machen: pre-alpha

Beim letzten Genusstreffen ist mal wieder das Stichwort „selbstgebackenes Toastbrot“ gefallen, eine Sache, die mich schon länger gereizt hat. Und nun habe ich, ohne groß nachzudenken, dem Reiz mal nachgegeben.

Beim letzten Genusstreffen ist mal wieder das Stichwort „selbstgebackenes Toastbrot“ gefallen, eine Sache, die mich schon länger gereizt hat. Und nun habe ich, ohne groß nachzudenken, dem Reiz mal nachgegeben. Also an den Rechner gesetzt und im Netz nach dem erstbesten Toastbrot-Rezept gesucht, das relativ leicht backbar schien. Fündig wurde ich im Kochkino.

Alle Zutaten rein in die Schüssel, kneten und stehen lassen.

Als der Teig fertig aufgegangen, habe ich gemerkt, dass ich den im Rezept angegebenen Esslöffel Öl vergessen habe. Aber Butter war ja genug drin.

Der fluffige Teig
Der fluffige Teig — ohne Öl.

Laut Rezept hätte man den Teig ausrollen sollen und dann wieder zusammenrollen müssen, damit das Brot locker und luftig wird. Aber ich hatte gerade keine Fläche zum ausrollen frei — und auch keine Lust dazu. Der Teig sah mir schon locker genug aus.

Gleich geht es ab in den Ofen.
Gleich geht es ab in den Ofen.

Nach 40 Minuten war es so weit — es gab noch ein paar Extraminuten mit eingeschaltetem Grill im Elektroofen, um die Oberseite etwas brauner zu bekommen. Aber dann war es auf dem Tisch angerichtet — mein erstes selbstgemachtes Toastbrot.

Leicht gebräunt, frisch aus dem Ofen: Mein erstes Toastbrot.
Leicht gebräunt, frisch aus dem Ofen: Mein erstes Toastbrot.

Subjektive Beurteilung des Toastbrots: Für das erste Mal nicht schlecht. Aber auch noch mit viel Luft nach oben. Das Brot schmeckte ein bisschen zu hefig, die Konsistenz war etwas zu bröselig und beim Salz-Zucker-Verhältnis muss ich beim nächsten Mal auch noch schrauben.

Frisches, noch leicht warmes Toastbrot mit selbstgemachter Erdbeer-Bananen-Marmelade.
Frisches, noch leicht warmes Toastbrot mit selbstgemachter Erdbeer-Bananen-Marmelade.

Aber schlecht kann es nicht gewesen sein — nach einem Tag war schon die Hälfte der Brote gegessen! 🙂

 

Wochenendbrot mit Sonnenblumenkernen

Nicht nur der Brotkasten war am Sonntag leer, irgendwie musste ich die Zeit zum WM-Finalspiel am Abend verbringen. Also, ran an das Roggenmehl!

Es gab ein Roggenmischbrot mit Sonnenblumenkernen. Ich habe mal ein wenig mit der Wassermenge im Teig experimentiert und statt etwa 380 Millilitern mal gut 450 Milliliter genommen. Und was hab ich gelernt? Brotbacken ist nichts für blinde Experimente; der Teil wurde zu weich und war kaum in Form zu bringen. In der Kastenform war das nicht schlimm, aber die beiden frei geformten Brote sind binnen Minuten zu Fladen zusammengefallen. Geschmacklich gut, aber optisch weit weg von optimal.

Blass, weich und mit Sonnnenblumenkernen bestreut.
Blass, weich und mit Sonnnenblumenkernen bestreut.
Dunkel, hart und mit heruntergefallenen Sonnnenblumenkernen.
Dunkel, hart und mit heruntergefallenen Sonnnenblumenkernen.