Treberbrot, jetzt fast mal richtig

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Treberbrot gebacken. Mein Kollege und Treber-Dealer hat wieder Bier gebraut und darum große Mengen der Malz-Pampe übrig. Ich bat ihn, mir diesmal eine kleinere Menge als beim letzten Mal zu geben. Hat toll geklappt, statt vier Kilo bekam ich acht.

Seit dem letzten Treberbrot ist viel passiert, was meine Brotbackkünste angeht — ich hatte meine Grundausbildung bei Werner. Und das merkt man dem Brot — jedem Brot, das ich backe — schon an.

Aber trotzdem war das heutige Treberbrot wieder hochexperimentell, da ich völlig unvorbereitet losgelegt und nicht bemerkt habe, dass es nur noch diverse Mehlreste im Haus gab. Darum gab es ein etwas eigenwilliges Brotrezept:

  • 700 Gramm Sauerteig
  • Einen halben Hefewürfel
  • etwa 200 Gramm Roggenmehl
  • etwa 180 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 50 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 250 Gramm Weizenmehl
  • 30 Gramm Salz
  • Eine Prise Kreuzkümmel
  • 350 Milliliter Wasser
  • 200 Gramm Treber

Trotz des Rezeptchaos ist das Brot gut gelungen und schmeckt. Mal schauen, was ich mit dem restlichen 7,8 Kilo Treber mache … 😉DSC04195 DSC04209

2 Gedanken zu „Treberbrot, jetzt fast mal richtig“

  1. Gamz einfach: portionsweise einfrieren und mir eine oder zwei Portion/en im März(!) mitbringen. 😉

    Liebe Grüße. Sus (Oder kann man das Trocknen?)

  2. Jetzt dachte ich schon fast, wenn ich auf den Grundausbildungslink klicke, kommt tatsächlich das fertige Video 😀
    Jetzt, wo du doch geregelte Arbeitszeiten hast…..und ein Auto…..da könnte es doch mal….naja, Hauptsache das Brot schmeckt 😉

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